Inside Whitebox

Frau Preiswerk, Whitebox hat den Renditevergleich von Brokervergleich gewonnen, den einzigen Vergleich digitaler Vermögensverwalter in Deutschland mit echtem Geld. Hatten Sie damit gerechnet?                                                               

Der Testsieg hat uns eigentlich nicht überrascht, da sind wir mittlerweile selbstbewusst (lacht). Whitebox lag das Jahr über fast immer vorne. Und genau das ist ja auch unser Versprechen an die Kunden: eine kontinuierlich exzellente Geldanlage – und keine einzelnen „Glücksgriffe“. Unsere Anlagemethode gleicht Risiken und Renditechancen dauerhaft sehr gut aus. Ich war immer überzeugt, dass wir damit am Markt ein Alleinstellungsmerkmal haben. Dass wir das jetzt auch schwarz auf weiß haben, freut uns natürlich sehr.

Noch einmal zur Einordnung: Das Echtgeldportfolio im Test hat bei uns ein Plus von 13,3 Prozent erwirtschaftet – das ist für ein ausgeglichenes Portfolio ein sehr starker Wert. Damit liegen wir nicht nur im Vergleich mit der digitalen Konkurrenz in Deutschland vorne, sondern nehmen auch in Europa im Vergleich mit der gesamten traditionellen Finanzdienstleistungswelt einen Spitzenplatz ein.

Wie wichtig ist Ihnen dieser Testsieg?

Das ist für ein junges Unternehmen wie uns natürlich eine tolle Bestätigung. Denn alle übrigen Aspekte, die unsere Dienstleistung so gut machen – wie zum Beispiel das hochwertige Reporting für unsere Kunden – würden wenig nützen, wenn die Kernleistung nicht stimmt. Das erzielte Resultat ist für Kunden – zu Recht – eines der wichtigsten Kriterien.

Doch fast noch wichtiger als die absolute Größe ist die Betrachtung der Rendite relativ zum eingegangenen Risiko. Das Besondere daran ist: Wir erreichen überdurchschnittliche Renditen, obwohl wir kein höheres, sondern in der Regel sogar ein geringeres Risiko eingehen als die Konkurrenz.

Whitebox hat den Vergleich von insgesamt neun digitalen Vermögensverwaltern mit deutlichem Abstand gewonnen. Woran liegt das?

Unsere besondere Anlagemethode spürt unterbewertete Anlagen auf, die langfristig wieder steigen. Dieser Ansatz führt zu bestimmten Anpassungen in den Portfolios, die andere Anbieter nicht oder erst später gemacht haben. Hier zahlt sich die Detailarbeit aus!

Ein Beispiel, bitte!

Wir konzentrieren uns sehr auf die Analyse von Fundamentaldaten, das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Und diese hat uns zum Beispiel veranlasst, bereits ab Mitte 2016 von US-Standardwerten in europäische und asiatische Aktien umzuschichten. Auch haben wir den Anteil an europäischen Staatsanleihen reduziert und stattdessen währungsgesicherte Unternehmensanleihen höher gewichtet. 

Was macht Sie so sicher, dass dieser Ansatz auch in den kommenden Jahren so gut funktionieren wird?

Unsere Methode ist kein Experiment. Sie funktioniert über relevante, sprich lange, Zeiträume. Unser Partner Morningstar Investment Management, mehrfach ausgezeichnet für seine Anlagemethode, nutzt die zugrundeliegende Basis-Methode seit vielen Jahren. Portfolios, die auf diese Weise betreut werden, belegen kontinuierlich die Spitzenplätze in Vergleichstests.

Das Ziel der Methode: Bleibende Kapitalverluste vermeiden und ein optimales Verhältnis von Risiko und Rendite herstellen. Und das ist denn auch die Basis für unser eigentliches Ziel: Für unsere Kunden nicht nur kurz-, sondern mittel- und langfristig einen großen Mehrwert zu schaffen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen.


| Marco