Inside Whitebox

Whitebox

Das Online-Magazin FemaleOneZero hat mit Salome Preiswerk über Geldanlage, digitale Vermögensverwaltung und Market-Timing gesprochen. Die Whitebox-Gründerin räumt darin mit weit verbreiteten Mythen rund um Robo-Advisors auf.

 

Für Einsteiger, kurz erklärt, wie funktioniert ein Roboadvisor? Es gibt ja viele Mythen zu dem Thema.

Salome Preiswerk: „Ja, das stimmt. Was ein Robo-Advisor ist beziehungsweise wie viel Robo in einem Robo-Advisor steckt, ist in der Tat eine sehr gute Frage. Es gibt keine allgemeingültige Definition. Der kleinste gemeinsame Nenner: Der Weg vom Interessenten zu einem Anlagevorschlag ist in jedem Fall digital. Ansonsten sind die Unterschiede erheblich. Das wichtigste ist das eigentliche Portfolio-Management. Und da gibt es tatsächlich ganz viel Mythenbildung. Es ist eben nicht so, dass da ein wild gewordener Algorithmus selbstständig ein Portfolio umschichtet und irgendwelche Dinge kauft und verkauft. Geschweige denn ist künstliche Intelligenz (KI) ein Thema. Also echte KI, im Sinne von: einmal aufgesetzt läuft das Ding von alleine – das gibt’s in unserem Bereich nicht.“

Und in Zukunft? Was ist da denkbar?

Preiswerk: „Auch wenn heutzutage gerne jeder noch so simple Algorithmus als KI verkauft wird: Wir sind noch ein ganzes Stück entfernt von KI oder selbstlaufenden Algorithmen, die ohne das Eingreifen vom Menschen irgendwas tun. Diese Vorstellung eines Roboters, der für uns vollkommen autonom das Geld anlegt, so weit sind wir noch nicht. Bisher sind alle rein quantitativen Modelle gescheitert. Klar, man soll niemals nie sagen. Aber ich glaube, dass es zumindest schwer wird, einen Roboter zu entwickeln, der besser ist als die Mischung aus Roboter und Mensch.“

Ihr seid ja so ein Hybrid.

Preiswerk: „Ja, im Portfolio-Bereich verbinden wir Mensch und Maschine miteinander. Unser Value-Ansatz funktioniert so, dass wir aus über 300 Anlageklassen, Regionen und Sektoren die besten Werte heraussuchen und sie zu einem robusten Portfolio verbinden. Umgesetzt mit passiv gemanagten, börsengehandelten Indexprodukten – so genannten ETFs. Das tun wir mit vielen kleinen Robotern. Aber auch Menschen, die das managen. Mehr Hybrides wird man auch in der Kundengewinnung und -betreuung sehen: Die traditionellen werden digitaler, die digitalen werden menschlicher.“

Wo ist denn der Mensch der Maschine unterlegen?

Preiswerk: „Faktoren, die sich bei der Geldanlage als ungünstig erweisen, sind Emotionen, Meinungen, Bauchgefühl, Szenario-Denken. All das kann eine Maschine ausblenden. Umgekehrt kann die Vernunft des Menschen wiederum das Unvermögen der Maschinen entsprechend kompensieren. Wir glauben, dass solche hybriden Modelle zum Erfolg führen.“

Apropos Emotionen: Es wird ja behauptet, das Schlimmste sei, sich in eine bestimmte Aktie zu verlieben und gegen besseres Wissen an ihr festzuhalten. Stimmt das?

Preiswerk: „Ich würde es so sagen: Wenn ich mich in eine Aktie verliebe und das dazu führt, dass ich sie sehr lange halte, auch in schlechten Zeiten, dann kann das auch zu einem guten Resultat führen. Das viel größere Problem ist der umgekehrte Fall: Dass die Emotion mich dazu verführt, in einer schlechten Zeit zu verkaufen. Tatsächlich gibt es kaum einen größeren Anlagefehler, als eine temporär schlechte Phase nicht auszusitzen und aus einem theoretischen Verlust einen realen zu machen. Ansonsten gibt es unzählige Studien dazu, dass Emotionen in der Geldanlage – egal, ob Laie oder Profi – nicht zu positiven Resultaten führen. Und damit meine ich statistische Relevanz. Natürlich kann man mal aus einem Bauchgefühl heraus zocken und damit Erfolg haben. Dann scheint einem der Erfolg im Nachhinein recht zu geben. Das ist aber keine nachhaltige Anlagestrategie, das ist Roulette.“

Warum sind Aktien und Fonds eigentlich immer noch so unbeliebt in Deutschland?

Preiswerk: „Ich glaube, da gibt es eine Reihe von Gründen. Zum einen strukturelle, zum Beispiel bei der Bildung. Über längere Zeit schien es durch ein funktionierendes Rentensystem jedoch auch schlicht keinen Bedarf gegeben zu haben. Es wurde staatlich weder direkt noch indirekt gefördert – man könnte auch böse sagen: manchmal sogar verhindert. Und dann ist da vielleicht schon so etwas wie eine landestypische Mentalität. Auch wenn ich mir da als Schweizerin keine Meinung anmaßen darf und die Deutschen nicht auf der Psychiater-Couch analysieren will. Was aber auffällt: Die Deutschen sind eher risikoscheu. Manchmal auch bipolar. Einerseits halten sie krampfhaft am Sparbuch fest und nehmen eine Negativrendite in Kauf – andererseits zocken sie und gehen zum Beispiel in Scharen in geschlossene Schiffsfonds. Dazwischen scheint es nichts zu geben. Und genau da, in der Mitte, läge ja die Vernunft. So etwas – in Anführungszeichen – Langweiliges wie wir. Ein globales, breit diversifiziertes Portfolio, um das Risiko zu managen.“

Der Finanzmarkt wird von vielen Variablen beeinflusst, einer davon ist der politische Kontext. Inwiefern reagieren digitale System da anders, im Sinne von flexibler, als konventionelle?

Preiswerk: „Auch das ist so ein typischer Robo-Mythos. Digitale Anbieter operieren nicht auf Basis von Modellen, die es in der traditonellen Welt nicht gibt. Es mag überraschen, aber die meisten machen bei politischen Veränderungen nichts – weil sie mit statischen Musterdepots arbeiten. Bei uns ist es so: Wir beobachten natürlich das Welt- und Marktgeschehen, würden jedoch niemals aufgrund einer antizipierten oder realen politischen Veränderung sofort das Portfolio umschichten. Das wäre problematisches Szenario-Denken. Ich lege mein Portfolio nicht danach aus, ob Trump oder sein brasilianisches Pendant gewählt werden oder nicht. Ich versuche, mein Portfolio für viele Szenarien gut aufzustellen. Erst, wenn sich unsere mittel- und langfristigen Annahmen ändern, passen wir die Portfoliostrukturen an – dann aber schon. So aktiv wie nötig, so passiv wie möglich. Es gibt ein paar Anbieter, die versuchen, Hoch- und Tiefpunkte vorauszusehen, und scheitern – wie Laien auch – meist daran. Diese kurzfristigen Risikomodelle funktionieren nicht. Weil sie zu teuer sind und den Kunden letztlich zu viel Rendite kosten.“

Was ist denn eigentlich eine gute Rendite?

Preiswerk: „Das kann man nicht beziffern. Das ist relativ. Es ist grundsätzlich so: man kauft sich Rendite durch Risiko. Eine gute Rendite ist, wenn ich für diese Rendite möglichst wenig Risiko eingegangen bin. Oder umgekehrt für das eingegangene Risiko möglichst viel Rendite gemacht habe. Es gibt keine Null-Risiko-Anlage. Außerdem sollte man einen realistischen Zeithorizont anvisieren. Also, das Ganze nicht über wenige Wochen oder Monate betrachten, sondern mindestens mittel-, wenn nicht langfristig.“

Was fasziniert Sie grundsätzlich am Thema Fintech?

Preiswerk: „Das klingt jetzt vielleicht pathetisch – aber es ist tatsächlich der Wunsch, möglichst vielen Kunden und nicht nur eine kleine Elite, die beste Anlagelösung anzubieten. Und das schließt nahtlos an das Thema Aktien-Angst an: Die Skepsis liegt vielleicht auch daran, dass es bislang die entsprechenden Angebote nicht gab. Man suggerierte den Leuten: Hier, spring rein in die Aktie. Aber die Leute dachten nur: Wie, was, wohin? Denn es gab einfach nichts Sinnvolles. Digitalisierung ist da ein Stück weit auch Demokratisierung.“

Was wünschen Sie sich für die Zukunft?

Preiswerk: „Digitale Vermögensverwalter sind gerade dabei, von einem Nischen- zu einem Massenprodukt zu werden. Das führt automatisch zu noch mehr Demokratisierung, indem der Kundenstamm demographisch breiter wird. Ein Thema sind da natürlich auch die Frauen. Da haben wir uns schon verbessert von 95 Prozent Männern zu aktuell nur noch 85 Prozent. Das entwickelt sich in die richtige Richtung. Aber bis das auf einer breiten Basis aufgestützt ist, in andere gesellschaftliche Gruppen reindiffundiert, bleibt noch einiges zu tun.“

Das Interview führte Natascha Zeljko, Mitgründerin und Chefredakteurin von FemaleOneZero. Hier finden Sie den Beitrag bei FemaleOneZero auf Englisch:

https://femaleonezero.com/worklife/digitalization-is-democratization/


| Michaela Robo-Advisor, Rund um die Geldanlage, Maschinenraum

Zweiter Platz in der Gesamtwertung / 14 Robo-Advisor im Test

 

Die Stiftung Warentest hat erneut digitale Vermögensverwalter, sogenannte Robo-Advisor, auf den Prüfstand gestellt. „Am besten abgeschnitten haben die Robo-Advisors Quirion und Whitebox. Ihre Anlageempfehlung war gut“, heißt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Finanztest (August 2018).  „Zu der Qualität der Anlageempfehlung gehören der anfängliche Portfoliovorschlag, außerdem die Kosten, die Informationen über die Produkte und Kosten sowie die Abfrage der Kundendaten.“

Insgesamt untersuchte Finanztest 14 digitale Vermögensverwalter, bei denen die Mindestanlagesumme unter 100.000 Euro liegt und die vorwiegend Fonds in den Kundenportfolios einsetzen. Zwar vergaben die Tester keine Noten für die Portfolios, weil es nach ihrer Ansicht „nicht das einzig wahre Konzept“ gibt. Doch deutliche Mängel bei der Diversifikation oder zu hohe Risiken gemessen an dem Profil des Testkunden führten zu Abwertungen der Gesamtnote.

Nur bei Whitebox und zwei weiteren Vermögensverwaltern fanden die Prüfer keine Mängel. „Whitebox hat das Geld unseres Modellkunden auf sieben verschiedene Aktien-ETF und acht unterschiedliche Anleihe-ETF aufgeteilt. Hinzu kommt ein ETC auf Gold.“

Mit einem Anteil von 45 Prozent an der Gesamtnote legte Finanztest den größten Wert auf detaillierte Informationen zu Produkt und Kosten der Robo-Advisor. Die Begründung: „Bei dieser neuen Art der Geldanlage sollten Kunden genau hinschauen können, ob alles passt, was ihnen vorgeschlagen wird.“ Whitebox belegte in dieser Kategorie den zweiten Platz, ebenso wie in der Gesamtwertung.

Auch die Kosten spielten mit einem Gewicht von 40 Prozent eine große Rolle. In dieser Kategorie bewerteten die Tester Whitebox nur mit einem „befriedigend“. Mit 0,19 Prozent pro Jahr zählen die Produktkosten zwar zu den niedrigsten. Doch das Entgelt für die Vermögensverwaltung (0,75 Prozent jährlich bei einer Anlagesumme von 51.000 Euro) war den Prüfern im Vergleich mit Mitbewerbern nicht niedrig genug.

Dabei blieb allerdings unberücksichtigt, welchen Aufwand die Verwalter betreiben. Während Whitebox ein aktives Portfoliomanagement auf Basis eines Value-Ansatzes bietet, liefern andere Robo-Advisor passive  Portfolios, die hin und wieder auf ihre ursprüngliche Gewichtung der verschiedenen Anlageklassen zurückgesetzt werden. Letzteres erfordert deutlich weniger Aufwand als aktives Management, bei dem – wie bei Whitebox – ein Expertenteam die internationalen Finanzmärkte fortlaufend analysiert. Aktives Portfoliomanagement ist deswegen teurer als passive Portfolios.

Nicht bewertet haben die Experten von Finanztest die Wertentwicklung der Portfolios. Dafür sei es noch zu früh, denn viele Anbieter sind erst seit rund zwei Jahren auf dem Markt. Aus der Rendite über so kurze Zeiträume lassen sich keine verlässlichen Schlüsse für die Zukunft ableiten.

„Wir freuen uns natürlich ganz besonders über unser gutes Abschneiden“, sagt Whitebox-Gründerin Salome Preiswerk. Denn die Untersuchungen der Stiftung Warentest seien besonders gewissenhaft, fundiert und unabhängig. Das spiegle sich auch in dem hohen Ansehen wider, das die Stiftung in der Bevölkerung genieße. „Unseren Kunden danken wir für das Vertrauen, das sie unserem jungen Unternehmen entgegengebracht haben“, so Preiswerk.

Die Stiftung Warentest testet mit wissenschaftlichen Methoden, bewertet auf der Basis objektiver Untersuchungen und veröffentlicht die Ergebnisse in den anzeigenfreien Zeitschriften test und Finanztest sowie in Büchern und im Internet.

Der vollständige Robo-Advidor-Test kann auf der Website der Stiftung Warentest zum Preis von 3 Euro heruntergeladen werden. Die Printausgabe der Zeitschrift Finanztest ist im Handel erhältlich.

 


| Markus Robo-Advisor, Stiftung Warentest, Test, Whitebox

Die Zeitschrift "Öko-Test" hat digitale Vermögensverwalter, sogenannte Robo-Advisor, auf den Prüfstand gestellt. Whitebox belegte in der Gesamtwertung unter 17 Anbietern einen der vorderen Plätze. In den beiden wichtigsten Testkategorien schnitten wir „gut“ bis „sehr gut“ ab. Zudem stufte "Öko-Test" die Gesamtkosten unseres Angebots als „niedrig“ ein.

Im Mittelpunkt der Untersuchung stand die Frage, ob die Algorithmen der Robo-Advisor Anlegern tatsächlich passende Portfolios vorschlagen. Ein gemischtes Anlageportfolio muss der Risikoneigung und der Risikotragfähigkeit des jeweiligen Kunden entsprechen. Die Tester analysierten, wie präzise die Robo-Advisor diese Parameter online erfassen.

Je gezielter die Anbieter nach dem maximal tolerierbaren Verlust pro Jahr fragten und ihn exakt bezifferten, desto besser fiel in der Kategorie Risikoabfrage die Beurteilung aus. Whitebox erhielt die Note "gut".

Mit welchen Verlustgefahren sich ein Anleger noch wohlfühlt, ist aber nur eine Seite der Medaille. Entscheidend ist letztlich die Frage, ob er auch in der Lage ist, dieses Risiko finanziell zu tragen.

Um die Risikotragfähigkeit zu ermitteln und die Geeignetheit des vorgeschlagenen Portfolios zu überprüfen, müssen die Robo-Advisor die finanziellen Verhältnisse der Anleger genau erfragen. Nur so lässt sich feststellen, ob ein Anleger mögliche Verluste überhaupt verkraften kann. In dieser Kategorie achteten die Tester vor allem darauf, ob die „Online-Abfrage-Schemata ausreichend und verständlich genug formuliert sind“. Whitebox erhielt für seine Abfrage ein „sehr gut“.

Die Kosten einer Anlage bei Whitebox in ein international diversifiziertes Portfolio aus verschiedenen Anlageklassen stufte "Öko-Test" als „niedrig“ ein im Vergleich zu Mitbewerbern, bei denen Anleger im Extremfall 2,87 Prozent der Anlagesumme pro Jahr für die Portfolioverwaltung bezahlen müssen. Grundlage der Messung war ein Anlagebetrag von 10.000 Euro. Die Kosten spielten allerdings bei der Gesamtwertung keine Rolle. Ebenso wenig beurteilte "Öko-Test" die Qualität der Anlagestrategien.

Vielmehr setzte sich das Urteil zu je 50 Prozent aus den beiden Einzelnoten „Risikoabfrage“ und „Abfrage finanzielle Verhältnisse“ zusammen. Allerdings konnten Anbieter um einen Rang herabgestuft werden, wenn sie bei der Bewertung der Kostentransparenz ein „mangelhaft“ oder „ungenügend“ erhielten. Laut der EU-Finanzmarktrichtlinie Mifid II, die im Januar 2018 in Kraft getreten ist, müssen Vermögensverwalter ihren Kunden die Kosten der Geldanlage präzise aufschlüsseln.

Nach Ansicht von "Öko-Test" fehlte der Kostenausweis bei Whitebox, weil sich die Angaben hinter einem Link verbargen, der nicht ausreichend gekennzeichnet worden sei. Deswegen bewertete die Zeitschrift Whitebox bei der Kostentransparenz mit „ungenügend“. Das führte zu einer Herabstufung um einen Rang. Dennoch belegte Whitebox in der Gesamtwertung den 5. Platz beziehungsweise führte den 3. Rang an, was die Qualität unseres Angebotes unterstreicht. Einen Testsieger gab es nicht. Der nach Meinung der Tester beste Anbieter, Warburg Navigator, belegte den ersten Platz auf dem 2. Rang.

Bei der von "Öko-Test" als unzureichend wahrgenommenen Kostentransparenz haben wir inzwischen nachgebessert. Interessenten, die sich einen Anlagevorschlag machen lassen, erhalten nun eine detailliertere Kostenaufstellung, die in unserem digitalen Kundendialog nicht mehr übersehen werden kann.


| Markus Whitebox

Frau Preiswerk, Whitebox hat den Renditevergleich von Brokervergleich gewonnen, den einzigen Vergleich digitaler Vermögensverwalter in Deutschland mit echtem Geld. Hatten Sie damit gerechnet?                                                               

Der Testsieg hat uns eigentlich nicht überrascht, da sind wir mittlerweile selbstbewusst (lacht). Whitebox lag das Jahr über fast immer vorne. Und genau das ist ja auch unser Versprechen an die Kunden: eine kontinuierlich exzellente Geldanlage – und keine einzelnen „Glücksgriffe“. Unsere Anlagemethode gleicht Risiken und Renditechancen dauerhaft sehr gut aus. Ich war immer überzeugt, dass wir damit am Markt ein Alleinstellungsmerkmal haben. Dass wir das jetzt auch schwarz auf weiß haben, freut uns natürlich sehr.

Noch einmal zur Einordnung: Das Echtgeldportfolio im Test hat bei uns ein Plus von 13,3 Prozent erwirtschaftet – das ist für ein ausgeglichenes Portfolio ein sehr starker Wert. Damit liegen wir nicht nur im Vergleich mit der digitalen Konkurrenz in Deutschland vorne, sondern nehmen auch in Europa im Vergleich mit der gesamten traditionellen Finanzdienstleistungswelt einen Spitzenplatz ein.

Wie wichtig ist Ihnen dieser Testsieg?

Das ist für ein junges Unternehmen wie uns natürlich eine tolle Bestätigung. Denn alle übrigen Aspekte, die unsere Dienstleistung so gut machen – wie zum Beispiel das hochwertige Reporting für unsere Kunden – würden wenig nützen, wenn die Kernleistung nicht stimmt. Das erzielte Resultat ist für Kunden – zu Recht – eines der wichtigsten Kriterien.

Doch fast noch wichtiger als die absolute Größe ist die Betrachtung der Rendite relativ zum eingegangenen Risiko. Das Besondere daran ist: Wir erreichen überdurchschnittliche Renditen, obwohl wir kein höheres, sondern in der Regel sogar ein geringeres Risiko eingehen als die Konkurrenz.

Whitebox hat den Vergleich von insgesamt neun digitalen Vermögensverwaltern mit deutlichem Abstand gewonnen. Woran liegt das?

Unsere besondere Anlagemethode spürt unterbewertete Anlagen auf, die langfristig wieder steigen. Dieser Ansatz führt zu bestimmten Anpassungen in den Portfolios, die andere Anbieter nicht oder erst später gemacht haben. Hier zahlt sich die Detailarbeit aus!

Ein Beispiel, bitte!

Wir konzentrieren uns sehr auf die Analyse von Fundamentaldaten, das ist eine unserer wichtigsten Aufgaben. Und diese hat uns zum Beispiel veranlasst, bereits ab Mitte 2016 von US-Standardwerten in europäische und asiatische Aktien umzuschichten. Auch haben wir den Anteil an europäischen Staatsanleihen reduziert und stattdessen währungsgesicherte Unternehmensanleihen höher gewichtet. 

Was macht Sie so sicher, dass dieser Ansatz auch in den kommenden Jahren so gut funktionieren wird?

Unsere Methode ist kein Experiment. Sie funktioniert über relevante, sprich lange, Zeiträume. Unser Partner Morningstar Investment Management, mehrfach ausgezeichnet für seine Anlagemethode, nutzt die zugrundeliegende Basis-Methode seit vielen Jahren. Portfolios, die auf diese Weise betreut werden, belegen kontinuierlich die Spitzenplätze in Vergleichstests.

Das Ziel der Methode: Bleibende Kapitalverluste vermeiden und ein optimales Verhältnis von Risiko und Rendite herstellen. Und das ist denn auch die Basis für unser eigentliches Ziel: Für unsere Kunden nicht nur kurz-, sondern mittel- und langfristig einen großen Mehrwert zu schaffen. Ich bin zutiefst überzeugt, dass wir dieses Ziel erreichen.


| Marco

Der FinTechRat wurde kürzlich vom Bundesfinanzministerium gegründet. Was ist die Idee dahinter?

Die Bundesregierung will die Rahmenbedingungen für Finanztechnologien verbessern, da sie das enorme Potential erkannt hat. Ziel ist es, Deutschland als FinTech-Hub Nr. 1 in der EU zu etablieren und Europas Digitalwirtschaft mit Blick auf die USA und Asien zu stärken. Uns hat es natürlich sehr gefreut, dass wir für dieses Expertengremium ausgewählt wurden. Ich vertrete die digitalen Vermögensverwalter im Rat. 

Quelle: Bundesministerium der Finanzen

 

Wer ist sonst noch dabei?

Der Rat hat 20 Mitglieder: Hier kommen etablierte Player wie die Allianz, Aufsichtsbehörden wie die BaFin, Forschungseinrichten wie das Max-Plank-Institut und FinTechs wie Whitebox zusammen. Eine gute Mischung, um viel Know-How und verschiedene Sichtweisen mit einzubringen. Wir beraten das Ministerium bei allen Themen rund um digitale Finanztechnologien: Welche technologischen Entwicklungen sind relevant? Wo liegen Potentiale und Risiken?

Woran hat es denn bislang gehapert in Deutschland?

Häufig sind rechtliche Vorgaben an der Marktrealität vorbeigeschrammt. Nehmen wir nur das Beispiel der Videolegitimation, mit der man sich als Kunde unkompliziert registrieren kann. Da wurden komplizierte und schwer umsetzbare Prozesse definiert, die nichts mit der Realität zu tun hatten. Jetzt haben wir die Chance, frühzeitig beim Setzen der Rahmenbedingungen unsere Erfahrungen aus der Praxis einzubringen. Ich bin mir sicher: Das bringt den deutschen Standort voran und macht das Leben für jeden Bürger einfacher – egal, ob er ein Online-Konto hat oder sein Geld digital verwalten lässt.


| Marco Whitebox

Kurs halten: Warum eine klare Anlagestrategie gerade in unruhigen Zeiten punktet

Was für ein Jahr! Ob Brexit oder Donald Trump: Leicht findet man in diesen Zeiten Belege, warum politische Schlagzeilen kaum als Entscheidungsgrundlage für Portfoliomanager taugen. Sicher: Auch in den nächsten Monaten werden sie Börsenkurse – und damit unsere Portfolios – kurzfristig bewegen. Aber der politische Lärm wird sich der ökonomischen Schwerkraft dauerhaft nicht entziehen können. Mittel- und langfristig entscheiden Fundamentaldaten – und die langfristigen Wert-Treiber.

Insgesamt sind die Ertragserwartungen eher niedriger als 2016. Das heißt: Man muss bei der Assetauswahl umso genauer sein und das Risiko von Verlusten stärker im Blick behalten. Dennoch bestehen ausreichend Renditechancen.

In unserer ersten Ausgabe der „Whitebox-Börsenstandpunkte“ wollen wir ausgewählte Themen ansprechen, von denen wir glauben, dass sie das noch junge Jahr prägen werden. Wir wollen die Gelegenheit aber auch nutzen, um Ihnen zu erklären, warum wir manchmal gegen den Strom schwimmen. Wir hoffen, Ihnen eine erkenntnisreiche und anregende Lektüre bieten zu können.

Viel Spaß beim Lesen!                            

Herzliche Grüße,

Salome Preiswerk

Den ganzen Bericht lesen Sie hier!


| Marco Börsenstandpunkte, Whitebox

Bei Whitebox können gemeinnützige Stiftungen seit Anfang des Jahres Geld zu Sonderkonditionen (https://www.whitebox.eu/stiftungen) anlegen – für gerade einmal 0,35 Prozent Pauschalgebühr pro Jahr. Warum?


Für Stiftungen sind die Nullzinsen ein Riesenproblem: Seit Jahren können sie ihr Vermögen kaum noch verzinsen. Ganz im Gegenteil: Es wird schleichend entwertet. Deshalb brauchen gerade Stiftungen eine Lösung, die sowohl bei den Kosten extrem günstig ist, Risiken minimiert und dennoch die Chance auf Rendite bietet. Mit dem Pauschalangebot wollen wir bereits auf der Gebührenseite unseren Beitrag leisten, damit Stiftungen mehr Gutes tun können. In der Pauschalgebühr ist alles enthalten: Vermögensverwaltung, Konto- und Depotführung sowie Handelskosten. Und natürlich gelten unsere Whitebox-Grundsätze: keine Ausgabeaufschläge und keine versteckten Gebühren – dafür volle Transparenz durch unser attraktives Cockpit mit allen wichtigen Kennzahlen sowie ein umfassendes Reporting.

 

Weshalb ist Whitebox gerade Stiftungen ein guter Partner?

Stiftungen tragen eine besondere Verantwortung für die Gelder, die ihnen seit Jahrzehnten, manchmal sogar Jahrhunderten, anvertraut worden sind. Deshalb müssen sie Risiken minimieren und einen dauerhaften Vermögensverlust vermeiden. Dieser Ansatz ist Kern unseres Geschäfts. Zu unserer Anlagestrategie gehört der Kauf fundamental starker Anlagen. Als echter Vermögensverwalter greifen wir aktiv in die Zusammensetzung der Portfolios ein, wir betreiben ein aktives Risikomanagement – und genau hier liegt der echte Mehrwert. Unser Ansatz basiert auf jahrzehntelanger und mehrfach ausgezeichneter Forschung und wird von den Experten von Morningstar Investment Management/Ibbotson begleitet. In unserem ersten Jahr im Markt haben unsere Kunden bereits enorm profitiert: die Renditen lagen zwischen 5,2 und 19,6 Prozent.

 

Warum engagieren Sie sich persönlich für Stiftungen?                                

Ich halte gesellschaftliches Engagement für unabdingbar und möchte nicht nur privat, sondern auch mit Whitebox einen Beitrag leisten. Was Stiftungen anbelangt, bin ich zudem etwas familiär vorbelastet: Mein Vater etwa berät seit seinem graduellen Ausstieg aus der Privatwirtschaft viele Non-Profit-Organisationen und Stiftungen. Er war und ist zudem mehrfacher Stiftungsrat. Auch mein Bruder ist mittlerweile als Stiftungsrat aktiv.

 

Mehr zu unserem Angebot erfahren Sie auch unter www.whitebox.eu/stiftungen
 

 


 


| Marco Whitebox, Stiftungen

Wir haben unser Angebot erweitert. Ab sofort ist es auch für Unternehmen und Stiftungen möglich, Geld bei Whitebox anzulegen. Gemeinnützige Stiftungen profitieren von einer besonders niedrigen Gebühr, die volumenunabhängig nur 0,35 Prozent der Anlagesumme beträgt.

„Damit wollen wir bereits auf der Gebührenseite einen Beitrag leisten, dass gemeinnützige Stiftungen mit ihrem Geld mehr Gutes tun können“, sagt Salome Preiswerk, Mitgründerin von Whitebox.

„Für Stiftungen, die derzeit zunehmend Schwierigkeiten haben, das Stiftungsvermögen zu halten oder gar zu mehren, ist eine professionelle und hochwertige Anlagelösung zentral“, so Preiswerk weiter. „Whitebox bietet eine solche Lösung: Unser Ansatz basiert auf jahrzehntelanger und mehrfach ausgezeichneter Forschung.“ Der Schlüssel zum Erfolg ist die klare Ausrichtung des Anlageansatzes: „Whitebox verbindet das Beste aus zwei Welten: Aktives Risikomanagement, umgesetzt mit passiven Produkten. Das Yin und Yang des Anlegens“, erläutert die Finanzexpertin das Modell. Das Ziel: mehr Rendite – bei gleichem Risiko. Bereits im ersten Jahr seit Auflage hat sich der Anlageansatz mit Renditen zwischen 5,2% und 19,6% je nach Risikostufe bewährt.


Whitebox bietet ein in Deutschland einmalig detailliertes Cockpit mit allen notwendigen Kennzahlen des Portfolios. Größtmögliche Transparenz ist das Motto. „Gerade für Unternehmen und Stiftungen ist es wichtig, einen umfassenden Überblick über ihre Geldanlagen zu erhalten. Whitebox setzt hier neue Maßstäbe“ so Salome Preiswerk.

Mehr zu unserem Angebot erfahren Sie auch unter www.whitebox.eu/stiftungen


| Marco Stiftungen

Vergangene Woche war es genau ein Jahr her, dass wir die ersten Portfolios für unsere Kunden aufgesetzt haben. Ein Jahr Whitebox – Zeit für eine Bilanz!

An den Erfolg haben wir immer geglaubt – und wir sind stolz, dass sich unsere Anlagestrategie nun in der Praxis bewährt. Und wie!

Seit Januar haben unsere Kundenportfolios je nach Risikoklasse zwischen 5,2 und 19,6 Prozent zugelegt – und das trotz eines Leitzinses nahe Null. Für ein mittleres, ausgewogenes Portfolio der Risikoklasse 6 heißt das konkret: Aus 50.000 Euro, die im Januar angelegt wurden, sind ganze 57.200 Euro geworden. Das bedeutet: 14,4% Rendite.

Damit stechen wir bereits nach Ablauf unseres ersten Jahres deutlich hervor. Der Unterschied zur Konkurrenz ist teilweise signifikant. Besonders deutlich ist der Abstand zu vielen klassischen Anbietern wie Banken und Vermögensverwaltern. Nimmt man die Performance der zum öffentlichen Vertrieb zugelassenen Fonds als Referenz, dürften die meisten Kunden nicht allzu erfreut über die erbrachte Leistung sein.

Dagegen hat sich unsere Anlagemethode in der Praxis bewährt: ein globales Portfolio, niedrige Gebühren, dazu der Kauf fundamental starker Anlagen, die am Markt unterbewertet sind. Daten statt Emotionen – eingesetzt nach den neuesten finanzwissenschaftlichen Methoden.

Konkret zeigte sich, warum wir auf ein aktives Risikomanagement setzen und bei Bedarf die Portfoliozusammensetzung anpassen – unser Vorteil als echter Vermögensverwalter. Um nur zwei Beispiele zu nennen: Unsere Kunden haben davon profitiert, dass wir im zweiten Halbjahr die Quote an Anleihen gesenkt und Schwellenländertitel das ganze Jahr über relativ hoch gewichtet haben – sie zählten denn auch zu den großen Gewinnern.

Gerade in einem sehr unruhigen Jahr mit erheblicher Volatilität an den Märkten haben wir gezeigt, was eine rationale, langfristige Strategie bewirken kann. Kein hektisches Kaufen und Verkaufen – stattdessen Ruhe und Besonnenheit.

2017 wird ein aufregendes Jahr. Wir werden weiter den Kunden und damit die Vermögensmehrung im Blick haben. Das ist ein toller Ansporn. Wir arbeiten hart daran, Whitebox noch besser zu machen. So haben wir die Anmeldung neuer Kunden vereinfacht und voll digitalisiert. Seit Januar steht Whitebox nun auch Firmenkunden und Stiftungen zur Verfügung. Gemeinnützige Stiftungen können sogar zu besonders günstigen Konditionen anlegen.


| Marco Rendite

Whitebox ist jetzt ein Jahr am Markt und hat sofort starke Renditen für die Kunden erwirtschaften können – je nach Risikoklasse zwischen 5,2 und 19,6 Prozent. Hat Sie der Erfolg selbst nicht auch ein bisschen überrascht?

Der Erfolg an sich nicht. Aber die Größenordnung war wirklich beachtlich. Die Renditen, die wir in diesem Jahr für unsere Kunden erwirtschaften konnten, sind schon außergewöhnlich gut. Bei der Gründung von Whitebox haben wir eine Anlagestrategie entwickelt, die aktuelle Wissenschaft in ein weltweites Portfolio umsetzt – aus unserer Sicht die beste Methode auf dem Markt, sein Geld sicher zu vermehren.

Das zeigte sich auch im Echtgeld-Test von Brokervergleich.de, bei dem Whitebox deutlich führt. Die Konkurrenz geriet schnell ins Hintertreffen.

Ja, bereits nach einem Jahr stechen wir deutlich hervor. Der Unterschied zur Konkurrenz ist teilweise signifikant – insbesondere im Vergleich zu den meisten traditionellen Anbietern, die demgegenüber weit hinterherhinken.

Was macht Whitebox denn anders als die Konkurrenz?

Zunächst ein paar im Grunde sehr rationale Dinge: ein globales und über viele Anlageklassen gestreutes Portfolio, niedrige Gebühren, Daten statt Emotionen. Für die etwas Interessierteren: Unser hoch-wissenschaftlicher Anlageansatz verbindet das Beste aus zwei Welten: aktives Risikomanagement, umgesetzt mit passiven Produkten. Der Kauf fundamental starker Anlagen – also Aktien und Anleihen, die unter ihrem fairen Wert gehandelt werden – ist eines der effektivsten Mittel, um Risiken zu managen. Als echter Vermögensverwalter greifen wir aktiv ein. Konkret haben unsere Kunden zum Beispiel davon profitiert, dass wir die Anleihenquote im zweiten Halbjahr 2016 gesenkt haben – was bei starren Portfolios nicht möglich gewesen wäre. Unser Ansatz wird sich gerade in „schlechteren“ Zeiten und über einen längeren Zeitraum voll ausspielen.

Wenn Sie auf das Jahr zurückblicken: Was hat Sie überrascht und am meisten beeindruckt?

Das Vertrauen unserer Kunden. Obwohl es manches Ereignis gab, das viele Börsianer in Aufregung versetzt hat – etwa Brexit, Trump oder die Bankenkrise – waren unsere Kunden entspannt. Sie scheinen unsere Methode der ruhigen Hand, ohne hektisches und aktionistisches Kaufen und Verkaufen, verinnerlicht zu haben. Dass sich die Portfolios auch in den volatilen Zeiten als robust erwiesen haben, hat sicher geholfen. Wir haben das direkt gespürt: Kunden haben weiteres Geld investiert und verstärkt ihren Freundes- und Bekanntenkreis für uns gewonnen.

Was hat sich Whitebox fürs kommende Jahr vorgenommen?

Viel! Gleich im Januar starten wir mit einigen Neuerungen. Die Anmeldung ist noch einmal deutlich vereinfacht worden und nun komplett digitalisiert. Zudem bieten wir unseren Dienst nun Unternehmen an, für die wir derzeit auch ein spezielles Angebot entwickeln. Für gemeinnützige Stiftungen bieten wir seit kurzem außerdem einen besonders günstigen Tarif an.

Über Funktionalitäten hinaus: Wir freuen uns auf mehr zufriedene Kunden! Unser Erfolg spricht sich herum, und das freut uns. Unser Hauptaugenmerk gilt unserem Kernprodukt: dem Portfoliomanagement. Auch 2017 wollen wir unseren Kunden wieder mehr Rendite bei gleichem Risiko liefern!


| Marco Whitebox, Rendite