Inside Whitebox Maschinenraum

In regelmäßigen Abständen möchten wir einen Einblick in den Maschinenraum von Whitebox geben. Heute: Liquiditätsbedarf

Liquidität ist wichtig – gerade beim Investieren. Daher ist es für Anleger vorteilhaft, wenn sie – sofern nötig und bei Bedarf – auf einen Teil ihres angelegten Geldes zugreifen können. Dies kann bspw. aufgrund erwarteter Veränderungen der beruflichen oder privaten Umstände der Fall sein.

Whitebox-Kunden haben deshalb die Möglichkeit, pro Anlageziel ihren Liquiditätsbedarf festzulegen. Damit bestimmen sie eine Kapitalgrenze, die ihr Portfolio möglichst nicht unterschreiten soll. Wir stellen dann einerseits sicher, dass bereits die Planung des Anlageziels diese Grenze berücksichtigt. Andererseits benachrichtigen wir den Kunden aktiv, falls das Portfolio Gefahr läuft, unter die festgelegte Marke zu fallen. Der Anleger kann anschließend rechtzeitig entscheiden, ob er seine Positionen glattstellen oder Parameter anpassen möchte.


| Marco Maschinenraum, Whitebox

In regelmäßigen Abständen möchten wir einen Einblick in den Maschinenraum von Whitebox geben. Heute: Maximum Drawdown

Kenne die Risiken. Wir wollen auch in der Hinsicht um einiges transparenter sein als es die meisten anderen Anbieter ihren Kunden gegenüber sind. Der von uns angezeigte „Maximum Drawdown“ repräsentiert den hypothetischen maximalen vergangenen Verlust der angezeigten Portfoliozusammenstellung. Hypothetisch deshalb, da wir auf der Ebene Assetallokation aktives Portfoliomanagement betreiben und man deshalb natürlich nicht sagen kann, dass unsere Porfoliozusammenstellung 2003 genau gleich gewesen wäre wie heute. Dennoch soll die Zahl ein Gefühl dazu vermitteln, wie stark das Portfolio in Marktturbulenzen nach unten schwanken kann.

Wir rechnen bis zu dem Datum zurück, bis zu dem wir Daten aller bei uns zur Anwendung kommenden Anlageklassen haben: 2003. Viele Anbieter – wenn sie diese Kennzahl überhaupt angeben – inkludieren nur ganz wenige und damit aktuell sehr positive Jahre, jedoch sicherlich nicht das Krisenjahr 2008. Und zeigen damit ein falsches Bild. Wir stellen demgegenüber bewusst die (wie gesagt hypothetische) Schwankung in diesem denkwürdigen Jahr dar – zeigen aber auch auf, wie lange es gedauert hätte bis zur vollständigen Erholung. Und diese Zahl belegt wiederum eindrücklich, dass selbst ein vermeintlich signifikanter Wertzerfall typischerweise relativ schnell wieder aufgeholt ist. Wenn das Portfolio gut aufgestellt ist, natürlich.


| Marco Maschinenraum

In regelmäßigen Abständen möchten wir einen Einblick in den Maschinenraum von Whitebox geben. Heute: Monatliche Auszahlungen

Service pur: Im Gegensatz zu anderen Robo-Advisors bietet Whitebox die Möglichkeit, monatliche Auszahlungen zu definieren – auch in Kombination mit vorangehenden monatlichen Einzahlungen und/oder der Definition eines Zielbetrags. Dadurch lassen sich Ein- und Auszahlungspläne kombinieren.

Dieses Feature ist vor allem im Rahmen unseres Rentenziels wichtig. Dabei kann der Kunde bestimmen, ob er einen Einmalbetrag als Zielwert festlegen und/oder monatliche Auszahlungen im Sinne einer Rente erhalten möchte.


| Marco Maschinenraum

In regelmäßigen Abständen möchten wir einen Einblick in den Maschinenraum von Whitebox geben. Heute: Gleitpfade

Dynamisch zur Rente. Bei unseren Rentenzielen arbeiten wir mit sogenannten Gleitpfaden, die das ideale Portfolio über die Lebenszeit repräsentieren. Entlang dieser Pfade reduziert sich das Risiko des Portfolios bis zu einem frei definierten Rentenzeitpunkt. Denn: Als noch jüngerer Mensch kann – bzw. sollte – man risikoreicher anlegen, um von den besseren Renditechancen zu profitieren. Rückt der Rentenzeitpunkt allerdings näher, sollten die möglichen Schwankungen und damit das Risiko des Portfolios reduziert werden. 

Je nachdem wie offensiv sich ein Anleger positioniert, ist die Aktienquote zu Beginn höher oder tiefer – und die Geschwindigkeit der Risikoreduktion schneller oder langsamer. Dieses dynamische Rentenportfolio ist kein einfaches zeitablaufbasiertes Modell. Da die selben Kapitalmarktannahmen zugrunde liegen wie bei unseren „normalen“ Portfolien, können Gleitpfade über die Zeit bei Bedarf auch angepasst werden. Etwa um Risiken zu begrenzen.

 


| Marco Maschinenraum

In regelmäßigen Abständen möchten wir einen Einblick in den Maschinenraum von Whitebox geben. Heute: Projektion der Wertentwicklung

Der Normalfall: Fortschreiben historischer Renditen. Bei Whitebox: Eine echte Monte-Carlo-Simulation mit den selben Kapitalmarktannahmen, die wir auch den Portfolien unserer Kunden zugrunde legen, inkl. Schiefe und Wölbung (nicht-normalverteilte Renditen zur besseren Abbildung der Risiken). Damit sind unsere Erwartung und die Projektion tatsächlich kongruent. Andererseits werden die Risiken realistischer und damit transparenter abgebildet, da auch die Wahrscheinlichkeit eines Kapitalverlusts aufgezeigt wird.

Eine Projektion bleibt natürlich eine Projektion. Dennoch kommt es auf die Qualität an: Denn schließlich bildet die Projektion die Planungsgrundlage für die Anlage unserer Kunden.

 


| Marco Maschinenraum