Inside Whitebox Rund um die Geldanlage

Roboter statt Manager: Robo-Advisor machen Geldanlagen attraktiver für Frauen

Frauen sind stärker von Altersarmut betroffen als Männer. Das hängt mit zahlreichen strukturellen Problemen zusammen, denen Frauen im Laufe ihres Erwerbslebens begegnen. Bis dieser Schieflage ein Ende gesetzt wird, müssen noch viele Veränderungen her. Solange können zumindest Geldanlagen wie Aktien, Fonds und ETFs das Risiko von Armut im Alter senken. Doch Frauen wurden bisher von der Anlagenwelt ignoriert. Damit soll jetzt Schluss sein. Robo-Advisor wie WHITEBOX sprechen mit ihren Geldanlagemöglichkeiten gezielt Menschen an, die zuvor einen erschwerten Zugang zur Finanzwelt hatten.

Für Frauen sind renditereiche Geldanlagen aus Mangel am nötigen Kleingeld oder aufgrund fehlender Ansprache seitens der Kreditinstitute oftmals nur schwer zugänglich. Aktien und Co. galten als reserviert für einen wohlhabenden Kundenstamm, auch weil die Verwaltung der Geldanlage Kosten verursacht hat, die erstmal durch entsprechende Renditen eingespielt werden mussten. Weniger betreuungsintensive Sparformen, wie Tagesgeldkonten, waren für den Rest der Sparer leicht zugänglich und warfen sogar einige Zinsen ab.

Diese Zeiten sind nun vorbei. Denn für Tagesgeldkonten, Sparbücher oder Festgeldkonten gibt es derzeit kaum Zinsen. Moderne Finanzunternehmen, sogenannte FinTechs, haben erkannt, dass die Finanzwelt aufgrund der Niedrigzinsphase für bisher ausgeschlossene Gruppen geöffnet werden muss. Dafür haben sie die kostenintensiven Faktoren der renditereichen Geldanlagen identifiziert und Wege gefunden, sie zu umgehen.

Mit Robo-Advisorn ist günstige Beratung für alle möglich

Aktien, Fonds und weitere renditereiche Geldanlagen sind vor allem so teuer, weil eine Betreuung durch Finanzberater und Fondsmanager notwendig ist. Sie sind für die Zusammenstellung der Portfolios sowie den An- und Verkauf von Wertpapieren zuständig. FinTechs – also Finanztechnologie-Unternehmen wie WHITEBOX – haben diese kostenintensiven Aspekte durch technische Prozesse ersetzt. Die Kauf- und Verkaufsentscheidungen trifft bei ihnen kein Mensch, sondern ein Computer basierend auf wissenschaftlich erarbeiteten Algorithmen. Der menschliche Berater wird folglich durch einen Robo-Advisor, zu Deutsch ratgebender Roboter, ersetzt. Dadurch fällt ein Großteil der Verwaltungskosten flach, menschliche Fehlentscheidungen sind ausgeschlossen und das angelegte Geld fließt tatsächlich in die Anlage und nicht in die Tasche des Beraters. Robo-Advisor vereinfachen somit die Geldanlage für alle Menschen. 

FinTechs: Diese Vorteile bieten sie Frauen

Viele Frauen haben der Finanzwelt den Rücken gekehrt, nachdem sie die ermüdenden Beratungsgespräche mit ihrem Bankberater satt hatten. Sie fühlen sich nicht verstanden und vermissen die Berücksichtigung ihrer persönlichen Lebenssituation. Diese sind bei den meisten Frauen viel komplexer als die von Männern: Verdienstausfälle während der Kinderbetreuung, schlechtere Bezahlung, häufige Arbeit im Niedriglohnsektor und finanzielle Verantwortung für Kinder oder Angehörige.

Robo-Advisorn ist es selbstredend egal, ob vor ihnen eine Frau oder ein Mann sitzt. Sie treffen ihre Entscheidungen auf Basis des vorhandenen Kapitals, der Risikobereitschaft und weiterer individueller Parameter. Sie sind dabei sehr flexibel, sodass die Anlagesummen an veränderte Lebensumstände angepasst werden können.

Die beiden Gründerinnen von WHITEBOX Salome Preiswerk und Dr. Birte Rothkopf haben es sich auf die Fahnen geschrieben, die Geldanlage für alle Menschen zugänglich zu machen und sie darüber hinaus vom Stigma „kompliziert, teuer, riskant und frustrierend“ zu befreien. Anstelle dessen möchten sie die finanzielle Selbstbestimmung der Deutschen stärken und sie mit Transparenz und Spaß überzeugen, selbst Akteure am Finanzmarkt zu werden.

Cora Christine Döhn ist Redakteurin bei finanzen.de und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit finanzieller Selbstbestimmung von Frauen und Vermögensaufbau. In ihrem eBook „Wohin mit dem Geld? Spartipps im Überblick“ gibt sie Kleinanlegern eine Einführung in verschiedene Formen der Geldanlage.


| Marco Rund um die Geldanlage

Anstatt sein Geld in Niedrigzinsphasen auf dem Sparbuch versauern zu lassen, können Anleger heutzutage von effektiveren und moderneren Formen der Geldanlage aus dem Netz profitieren. Dem aktiven Portfoliomanagement kommt dabei eine entscheidende Rolle zu.

Die Deutschen lieben Sachvermögen – viel mehr als Finanzvermögen. Das Betongold ist ihre Nummer eins. Knapp die Hälfte besitzt hierzulande eine Immobilie. Im Schnitt waren diese laut Haushaltsbefragungen der Bundesbank im Jahr 2014 rund 230.000 Euro wert. Das Finanzvermögen ist da um einiges bescheidener. Im Schnitt betrug sein Wert vor zwei Jahren rund 54.000 Euro. Bemerkenswert: Trotz der Rally am Aktienmarkt von 2010 bis 2014 ist der Anteil der Haushalte, die durch Anlagen in Aktien oder in Fonds von diesem Anstieg profitierten, zurückgegangen, wie die Bundesbank feststellte. Hatten 2010 noch 17 Prozent der Haushalte Fondsanteile oder Aktien, waren es 2014 nur noch 13 Prozent.

Viele trauen sich offenbar nicht, ihr Geld an der Börse anzulegen. Ein Grund dafür mag das Platzen der Internetblase um die Jahrtausendwende sein, als Anleger mit Aktien viel Geld in den Sand setzten. Oder der Ausbruch der Finanzkrise Ende 2008, als die Märkte quasi von jetzt auf gleich in den Keller rauschten. Daraus folgt für viele die Konsequenz: Sicherheit geht vor. Heute horten die Bundesbürger insgesamt rund zwei Billionen Euro auf Spar-, Sicht- und Terminkonten – obwohl diese Anlagen mittlerweile keine nennenswerten Renditen mehr abwerfen.

Rationale Analyse statt Emotionen

Angst und Übervorsicht sind zwar menschlich – aber bei Investments keine guten Berater. Dieses Manko kann der Robo-Advisor, also die Geldanlage aus dem Internet, beseitigen. Der Vorteil: Der menschliche, emotionale Störfaktor wird eliminiert. Stattdessen rücken die rationale Analyse und die objektive Entscheidung in den Vordergrund. Die meisten Anbieter setzen dabei passiv gemanagte Produkte wie Indexfonds ein. Sie sind kostengünstig und bieten den Vorteil, das Geld breit diversifiziert, d.h. auf viele Anlageklassen, Branchen und Regionen verteilt, anzulegen. –

Aber die Roboter allein sind noch keine Qualitätsgarantie. Das Zauberwort heißt aktives Portfoliomanagement. Während es vor ein paar Jahren vorwiegend nur sehr wohlhabenden und institutionellen Investoren möglich war, auf ein qualitativ hochwertiges Portfoliomanagement zurückzugreifen, steht dies heute auch ganz normalen Privatanlegern offen.

Aktives Portfoliomanagement versus starre Assetallokation

Die meisten Anbieter der ersten Robo-Advisor-Generation treten nur als Vermittler auf. Sie sind nicht berechtigt, das Portfolio und somit das Investmentrisiko aktiv zu managen. Dies ist nur mit der Erlaubnis der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) möglich. Lediglich zwei bankenunabhängige Anbieter – darunter Whitebox – verfügen über eine Lizenz als Finanzportfolio-Verwalter.

Morningstar Investment Management als Partner

Den Anlageansatz hat Whitebox gemeinsam mit dem für seine proprietäre Forschung ausgezeichneten Partner Morningstar Investment Management entwickelt. Eine große Rolle spielt dabei das Risikomanagement. Spätestens seit dem Ausbruch der Finanzkrise 2008 ist deutlich geworden, dass die heute noch oft angewandte Moderne Portfoliotheorie des Nobelpreisträgers Harry Markowitz erhebliche Schwächen aufweist. So führt ihre Grundannahme bei der Berechnung der Eintrittswahrscheinlichkeiten von Verlusten (Normalverteilung) zu einer massiven Unterschätzung von Risiken. Der Ansatz von Whitebox hingegen zielt darauf ab, die Realität besser abzubilden und arbeitet deshalb mit nicht-normalverteilten Anlageklassenrenditen.

Fazit: Im 21. Jahrhundert gibt es kostengünstige und clevere Anlagemöglichkeiten, die noch nicht jeder entdeckt hat. Privatanleger können bequem von zu Hause per Computer hochmoderne und effiziente Anlageansätze nutzen, von denen sie vor ein paar Jahren kaum zu träumen wagten. Wäre doch schade, sein Geld stattdessen auf dem Sparbuch oder sonst wo versauern zu lassen.

 

 

*Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Mehr Informationen zum Angebot und Risikohinweise unter whitebox.eu/risk-information

| Marco Rund um die Geldanlage