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Was bringt die Goldanlage? | Whitebox

Goldanlage ist mehr als eine Glaubensfrage

Geschrieben von Von Salome Preiswerk
12. Februar 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Ist die Goldanlage nun ein „gutes“ oder „schlechtes“ Investment? Auch wenn keiner so genau sagen kann, wohin sich der Preis des gelben Metalls künftig bewegt: Als Depotbeimischung kann es Ihr Depot stabilisieren.

      Während klassische Anlageklassen wie Aktien, Anleihen und Immobilien schon lange bei Anlegern etabliert sind, fragen sich viele Anleger, wie attraktiv eine Goldanlage ist. Große Aufmerksamkeit erhielt das Edelmetall besonders nach dem Ausbruch der globalen Finanzkrise. 2008 notierte eine Feinunze (31,1 Gramm) bei 800 US-Dollar. Danach bergauf, bis das Metall 2011 seinen Rekordstand von knapp 1.900 Dollar erreichte. Gold wird häufig auch als „Krisen-„ oder „Angstwährung“ bezeichnet. Motto: Wenn alle (Finanz-)Dämme brechen und die internationalen Währungssysteme versagen, gibt es immer noch Gold als Ersatzwährung. Da die Ressourcen des Metalls begrenzt sind, kann es nicht, wie Geldscheine unbegrenzt gedruckt werden. Dies spricht für den Werterhalt des Goldes – auch in Krisenzeiten.

      Goldanlage weniger emotional angehen

      Die Frage, ob die Goldanlage ein „gutes“ oder „Schlechtes Investment ist, für viele oft eine Glaubensfrage. Wer den Kapitalmärkten skeptisch gegenübersteht, dürfte eine höhere Affinität zu dem Edelmetall haben, als jemand, der von stetig wachsenden Märkten ausgeht und zum Beispiel auf Aktien als Anlageklasse setzt. Als Anleger tun Sie jedoch grundsätzlich gut daran, Gold als Anlage weniger emotional anzugehen. Dazu gehört es, abzuwägen, welche Chancen und Risiken zur Goldanlage gehören und zu überlegen, ob das Metall ein sinnvoller Baustein in Ihrem Portfolio darstellt.

      Sehen Sie sich also am besten die Fakten an, die für oder gegen die Goldanlage sprechen. Denn unterm Strich steht für Sie als Anleger doch im Grunde eine Frage im Fokus: Was springt für mich bei der Goldanlege heraus? Was die Zukunft betrifft, kann dies leider niemand beantworten. Dazu müsste man, wie bei anderen Anlageklassen auch, schon hellseherische Fähigkeiten besitzen. Dennoch können Sie sich die Performance der Vergangenheit genauer ansehen, um ein Gefühl für die Wertenwicklung des gelben Metalls zu bekommen.

       Aktie schlägt Gold – auf lange Sicht

      Auch wenn es zwischen 2008 und 2012 einen regelrechten Goldboom gab, haben sich die Aktienmärkte über längere Zeiträume betrachtet besser entwickelt: Die Redakteure des Finanzwebportals finanztipp.de haben sich die Entwicklung des Goldpreises zwischen 1975 und 2018 angeschaut. Stellvertretend für den Aktienmarkt haben sie den MSCI World gewählt. Dieser Index bildet die Wertentwicklung der Aktien von mehr als 1.600 Unternehmen aus 23 Industrieländern ab und spiegelt rund 85 Prozent der Marktkapitalisierung der entwickelten Staaten wider. Das Ergebnis der Untersuchung: Der MSCI World erzielte im Schnitt eine jährliche Rendite von 8,6 Prozent, Gold hingegen nur 3,8 Prozent pro Jahr. Dennoch kann Gold mittelfristig gegenüber Aktien besser abschneiden. So legte der MSCI World zwischen 2000 und 2018 um 2,7 Prozent, Gold hingegen um 7,4 Prozent zu.

      Andererseits kommen die Experten zu dem Schluss, dass der Goldpreis in weiter zurückliegenden Krisen im Vergleich zum Weltaktienindex weniger stark eingebrochen ist. In jüngeren Krisen habe der Goldpreis sogar zugelegt, während Aktien nachgaben. Darüber hinaus haben die Redakteure untersucht, welchen Effekt es hat, dem Aktienportfolio des MSCI einen Goldanteil von zehn Prozent beizumischen. Zwischen 1975 und 2018 hätte das Depot (90 Prozent Aktien, 10 Prozent Gold) eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,4 Prozent erzielt. Die Rendite wäre zwar gegenüber dem Aktienindex jährlich um 0,2 Prozentpunkte geringer ausgefallen. Aber: Innerhalb dieser Zeitspanne wurden auch die Kursschwankungen des Portfolios jährlich um 0,5 Prozentpunkte gemindert. Dies spricht für die These, dass ein geringer Goldanteil das Gesamtportfolio stabilisiert. Quintessenz für Anleger: Goldanlage ja, aber nicht als Renditequelle, sondern als Depotstabilisator.

      Die Preisfaktoren

      Gold kann daher ein wichtiger Baustein in einem breit gestreuten Anlage-Portfolio sein. Wenn Sie sich den Rohstoff ins Depot legen wollen, sollten Sie wissen, welche Marktfaktoren den Wert des Edelmetalls beeinflussen:

      • US-Dollar:

      Der Goldpreis hat sich in der Vergangenheit häufig gegenläufig zum Dollar entwickelt. Gewann der Greenback gegenüber anderen wichtigen Währungen an Wert, verlor der Goldpreis in etwa in gleichem Maße – und umgekehrt. Das Prinzip: Gold notiert in Dollar. Ein schwacher Dollar treibt den Goldpreis, weil der Rohstoff außerhalb des Dollarraums für andere Länder günstiger wird. Das fördert die Nachfrage und treibt den Goldkurs nach oben. Umgekehrt kann ein starker Dollar den Wert des Edelmetalls durch die sinkende internationale Nachfrage drücken.

      • Das Zinsniveau:

      Wenn Sie in Gold anlegen, erhalten Sie keine Zinszahlungen wie etwa bei Anleihen. Ihnen entgehen somit Zinsen, die Sie erhielten, wenn Sie eine festverzinsliche Anlageform gewählt hätten. Das Prinzip: Je höher das Zinsniveau, desto unattraktiver die Goldanlage. Andersherum lässt sich aber auch sagen: Je niedriger der Marktzins, desto attraktiver die Goldanlage. Wichtig: Sollten die Zinsen künftig nennenswert anziehen, könnte sich der Goldpreis aufgrund des nachlassenden Interesses der Investoren nach unten bewegen.

      • Zentralbanken:

      Meldungen zu geplanten Goldkäufen oder -verkäufen der Zentralbanken können den Preis des gelben Metalls stärken oder schwächen.

      • Inflation:

      Steigende Inflationssorgen steigern tendenziell die Nachfrage nach Gold als wertbeständigen Sachwert.

      • Finanzinvestoren:

      Seit der Einführung der ETC (Exchange Traded Commodities) – Goldwertpapiere mit physischer Hinterlegung – ist die Nachfrage zu Anlagezwecken in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Goldkäufe oder -verkäufe von institutionellen Investoren wie Fonds können daher den Preis des Metalls merklich beeinflussen.

      Auch Whitebox setzt auf Goldanlagen

      ETCs sind kostengünstig und flexibel, da sie über die Börse handelbar sind. Deswegen setzen auch wir bei Whitebox die Goldanlage über diese Investmentvehikel bei Bedarf ein. Je nach Anlageprofil unserer Kunden und je nach Marktlage mischen wir den Portfolios zu einem geringen Anteil Gold bei. Wichtig ist dabei stets die Diversifikation. Sollte Gold zum Beispiel seine Funktion als Depotstabilisator verlieren, verkaufen wir die Gold-Positionen – so wie wir es jüngst aus aktuellem Anlass getan haben.

      Sie wollen wissen, ob und in welchem Umfang eine Goldanlage zu Ihrem persönlichen Anlageportfolio passt? Dann füllen Sie doch unverbindlich einmal Ihr Rendite-Risiko-Profil auf unserer Website aus.