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Weihnachtsgeld anlegen: Gründe und Tipps

Geschrieben von Salome Preiswerk
9. Dezember 2019
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Inhaltsverzeichnis

      Gut jeder zweite Deutsche kann sich Ende des Jahres auf Weihnachtsgeld freuen. Die meisten von ihnen geben es jedoch auch direkt wieder aus — für Geschenke und anderen Konsum. Auch wenn das ursprünglich einmal die Idee war: Wer kann, sollte das Weihnachtsgeld anlegen.

      Die Adventszeit ist eine ganz besondere Zeit im Jahr: Leckere Naschereien und zahlreiche Lichter versüßen uns die dunkle Jahreszeit. Kinder können es schon am Abend nicht erwarten, am nächsten Morgen ein weiteres Türchen im Adventskalender öffnen zu können. Und spätestens mit Beginn der Adventszeit starten auch die Überlegungen und Einkäufe für die Weihnachtsgeschenke. Gerade in diesem Kontext freuen sich viele Arbeitnehmer auf einen besonderen Bonus ihres Arbeitgebers: das Weihnachtsgeld. 

      Weihnachtsgeld: anlegen statt ausgeben

      Laut einer aktuellen Studie des WSI-Tarifarchivs der gewerkschaftlichen Hans-Böckler-Stiftung bekommen 76 Prozent der Tarifbeschäftigten und 42 Prozent der übrigen Arbeitnehmer in Deutschland Weihnachtsgeld. Insgesamt sind es 53 Prozent der Deutschen. Laut Statista beträgt das 13. Gehalt bei etwa der Hälfte der Arbeitnehmer bis 1.000 Euro, ein Drittel erhält Weihnachtsgeld zwischen 1.000 und 2.000 Euro und ein weiteres Drittel bekommt noch mehr. Die Jahresboni der deutschen Erwerbstätigen betragen hochgerechnet also eine gut zweistellige Milliardensumme. Geld, das zum größten Teil direkt wieder in Weihnachtsgeschenke oder anderen Konsum fließt. Dabei gibt es viele Gründe, das Weihnachtsgeld anzulegen statt es auszugeben oder — noch schlimmer — einfach auf dem Konto liegen zu lassen.

      1. Bewusst konsumieren: Wir leben in Deutschland nicht nur in einer Konsum-, sondern in einer Überflussgesellschaft. Viele Deutsche denken immer weniger darüber nach, ob und wenn ja wofür sie ihr Geld ausgeben — vielleicht, weil Bargeld seltener und bargeldlose Zahlungen die Regel geworden sind. Fragen Sie sich daher, ob Sie das zwanzigste Paar Schuhe oder das neue Smartphone wirklich brauchen — oder ob Sie das Geld nicht anlegen können. Denn gut investiert, zahlt es sich mittel- bis langfristig vielfach aus. 
      2. Wertverlust verhindern: Wenn Sie Ihr Geld einfach nur auf dem Konto liegen lassen, erzielt es keine Rendite, sondern verliert durch die Inflation an Kaufkraft. Sie können sich also von demselben Geld in einem Jahr weniger kaufen als heute noch. 
      3. Kosten sparen: Wenn Sie im Laufe der Zeit ein kleines Vermögen aufbauen oder ausreichend für die Altersvorsorge ansparen möchten, sollten Sie vor allem damit beginnen, Ihre Ausgaben zu minimieren. Darüber hinaus schaffen Sie das nur, wenn Sie…
      4. langfristig denken, möglichst früh anfangen und stetig am Ball bleiben. 


      So können Sie Ihr Weihnachtsgeld sinnvoll anlegen

      Gründe, das Weihnachtsgeld anzulegen anstatt es einfach vor sich einschlummern  zu lassen oder auszugeben, gibt es also genug. Wenn Sie Ihren Jahresbonus nun sinnvoll anlegen wollen, haben Sie dafür verschiedene Möglichkeiten:

      1. Notgroschen vom Weihnachtsgeld anlegen

      Wenn Sie noch keinen Notgroschen angelegt haben, wäre das Weihnachtsgeld eine hervorragende Möglichkeit, dies nachzuholen. Experten empfehlen drei bis sechs Netto-Monatsgehälter als Reserve für Ereignisse, für die Sie kurzfristig Geld benötigen, das Sie nicht aus dem laufenden Gehalt stemmen können. Legen Sie dieses Geld, auch wenn es dort kaum Zinsen gibt, auf ein Tagsesgeldkonto, damit Sie darüber jederzeit verfügen können, wenn Sie es benötigen. 

      2. Weihnachtsgeld in Aktien oder ETFs anlegen

      Wenn Sie bereits einen Notgroschen angelegt haben oder einfach die Gelegenheit nutzen wollen, Ihr Weihnachtsgeld sinnvoll anzulegen, können Sie davon Aktien oder ETFs kaufen. Aktien oder ETFs können als Einzeltitel aber durchaus riskant sein und sind daher vor allem für Anleger interessant, die sich gut mit den Märkten auskennen und sich ein eigenes Portfolio aus verschiedenen Aktien oder ETFs anlegen können, das ihrer Risikobereitschaft und dem Anlageziel entspricht. Das dafür nötige Fachwissen haben jedoch die Wenigsten. 

      3. Weihnachtsgeld mithilfe eines Robo-Advisors anlegen

      Für alle, die ihr Weihnachtsgeld gerne anlegen wollen, die aber keine Zeit haben oder sich nicht genügend mit den Märkten auskennen, sind Robo-Advisor eine wirklich gute Alternative. Zuverlässige Spezialisten stellen Ihnen dann ein ETF-Portfolio aus zahlreichen Einzeltiteln zusammen, das Ihrem Chancen-Risiko-Profil entspricht. Bei Whitebox profitieren Sie dabei von dem besten aus zwei Welten: Menschliche Expertise unterstützt durch digitale  Algorithmen. Dadurch erhalten Sie aktives Portfoliomanagement und eine Rund-um-die-Uhr-Überprüfung Ihres Portfolios zu günstigen Konditionen. Informieren Sie sich gerne genauer über unseren Anlageansatz oder darüber, was wir unter einem Robo-Advisor verstehen.

      4. Rentable Anlage statt Geldgeschenk

      Die Mehrheit der Deutschen schenkt gerne Geld, Anlagen hingegen wollen die Wenigsten verschenken. Doch warum eigentlich? Nicht nur ist es für Ihre Liebsten ebenso unattraktiv, das Geld einfach auf dem Konto liegen zu lassen. Es ist doch eigentlich auch eine schöne Geste: Sie zeigen damit, dass Sie sich sehr viele Gedanken gemacht haben. Darüber hinaus nehmen Sie dem Beschenkten die Recherche darüber ab, wie man das Geld am sinnvollsten anlegt. Gerade bei Kindern wäre ein Sparplan in ein ETF-Portfolio eine hervorragende Alternative zum Geldgeschenk. Denn zum einen wissen häufig die Eltern selbst heute nur noch wenige sinnvolle Einsatzmöglichkeiten für das Weihnachtsgeld. In der Folge wird es dann häufig entweder für Spielzeug mit geringem Mehrwert eingesetzt oder es wandert es auf ein Sparbuch und verliert dort stetig an Wert. Zum zweiten ist auch der Anlagehorizont bei Anlagen für Kinder optimal für ETF-Investments geeignet. Denn bei einem längeren Anlagehorizont haben Kursschwankungen geringere Auswirkungen und erlauben es, mehr Risiko einzugehen. Und Ihre Kinder, Enkel oder Paten können sich, wenn sie mal studieren oder die erste eigene Wohnung beziehen, über eine ordentliche Finanzspritze freuen. 

      Fazit:
      Wenn Sie zu der glücklichen Hälfte der Arbeitnehmer gehören, die Weihnachtsgeld bekommen, nutzen Sie diesen zusätzlichen Jahresbonus möglichst sinnvoll: Zahlen Sie davon einen Teil Ihrer Schulden zurück oder legen Sie einen Notgroschen an, wenn Sie noch keinen haben. Wenn Sie auf das Geld mittel- bis langfristig verzichten können oder Sie einem geliebten Menschen eine Freude machen wollen, legen Sie Ihr Weihnachtsgeld an. Dafür sind gut diversifizierte ETF-Portfolios über einen Robo-Advisor wie Whitebox eine optimale Möglichkeit. Denn hier profitieren Sie von niedrigen Kosten, guten Renditechancen sowie einer breiten und auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Risikostreuung.*

       

      * Aus der bisherigen Wertentwicklung lassen sich keine Aussagen über die zukünftige Wertentwicklung ableiten. Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise auf: https://www.whitebox.eu/risikohinweise.