Verlängerung unserer Prämienaktion: Jetzt bis zum 29.02.2020 neu oder zusätzlich anlegen und bis zu 1.500 Euro Prämie sichern!

Jetzt anlegen
Menu
Jetzt anlegen
Wenn sie Staatsanleihen kaufen möchten, sollten Sie strategisch vorgehen | Whitebox

Lohnt es sich noch Staatsanleihen zu kaufen?

Geschrieben von Whitebox-Redaktion
21. Februar 2020
Inhaltsübersicht einblenden
Inhaltsübersicht ausblenden

Inhaltsverzeichnis

      Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit. Noch vor einigen Jahren war es eine sinnvolle Maßnahme, Staatsanleihen von Ländern mit sehr guten Bonitätsratings zu kaufen, um das Ersparte sicher und profitabel anzulegen. Heute hingegen haben sie einzeln betrachtet kaum noch einen Nutzen für Anleger. Bevor Anleger also Staatsanleihen kaufen, lohnt es sich, über Alternativen nachzudenken.

      Bundesanleihen waren mal renditeträchtig

      Deutsche Staatsanleihen stehen in der Gunst vieler Anleger weit oben. Sie gelten wegen der exzellenten Bonität der Emittentin, der Bundesrepublik Deutschland, als sicherer Hafen. Ratingagenturen wie Standard & Poor’s, Moody’s und Fitch bewerten die Zahlungsfähigkeit des Landes mit Bestnoten. Die bekannteste Form dieser Wertpapiere sind zehnjährige Bundesanleihen. Wer einst diese Staatsanleihen kaufte, konnte mehr als ordentliche Renditen erzielen. So lag die jährliche Rendite 1990 bei acht Prozent. Seitdem ging es jedoch bergab: Im Jahr 2000 waren es rund fünf Prozent. 2010 lag die Rendite bei drei Prozent. Heute werfen sie überhaupt keine Renditen mehr ab. Anleger können lediglich noch über Kursanstiege Gewinne erzielen. Diese Spekulation ist allerdings nicht im Sinne der konservativen Investoren, die ihr Geld ja in Anleihen investieren, um jedes Jahr einen festen Zins ausgezahlt zu bekommen.                         

      Finanzexperten verweisen häufig darauf, dass Anleger angesichts des allgemein schwachen Zinsniveaus ihr Risiko erhöhen und somit fest verzinsliche Staatsanleihen von Ländern mit schwächerer Bonität kaufen können. Das Prinzip ist plausibel: Je zahlungsschwächer der Schuldner (der Staat), desto mehr Zinsen zahlt er den Anlegern. Schließlich verlangen die Anleger einen „Ausgleich“ dafür, dass sie dem jeweiligen Land Geld leihen. Finanzprofis sprechen dabei vom Kredit- oder Bonitätsaufschlag (englisch: Credit Spread). Dies ist die Differenz zwischen dem risikobehafteten und dem risikofreien Zinssatz bei gleicher Laufzeit. Der Kreditaufschlag gibt die Risikoprämie an, die Investoren für das eingegangene Investmentrisiko erhalten.

      Lohnt sich ein erhöhtes Risiko, wenn Sie Staatsanleihen kaufen?

      Es ist jedoch nicht jedermanns Sache, sein Kapital Staaten anzuvertrauen, die von den Ratingagenturen als bonitätsschwach oder riskant eingestuft werden. Spekulative Investoren können beispielsweise Staatsanleihen von Schwellenländern kaufen, etwa Brasilien, Indien, Mexiko oder die Türkei – mit entsprechend hohem Risiko. Allein: Welcher Privatanleger kann genau abschätzen, welches Risiko er mit welchen Papieren eingeht? Dazu müsste er sich im Detail mit den wirtschaftlichen Kennzahlen des jeweiligen Landes auseinandersetzen und am besten noch Volkswirtschaftsexperte sein. Und dass Staaten in die Pleite schlittern und zahlungsunfähig werden können, haben in jüngster Zeit Länder wie Argentinien und Griechenland gezeigt.

      Es bleibt dabei: Bonitätsstarke Staatspapiere wie Bundesanleihen oder auch US-Staatsanleihen sind in Zeiten eines höheren Zinsniveaus grundsätzlich sinnvoll. Momentan erzielen jedoch nur überschaubare oder gar keine Renditen. Dennoch sind Staatsanleihen in einem global diversifizierten Portfolio unabdingbar. Schließlich geht es bei der Zusammenstellung des Depots nicht darum, die mutmaßlich besten Performer auszusuchen, sondern darum, Chancen und Risiken so in Einklang zu bringen, dass das Portfolio möglichst dem Rendite-Risiko-Profil des Anlegers entspricht und sich auf Dauer in verschiedenen Szenarien als robust erweist. Weiter ist klar, dass zu einem breit aufgestellten Portfolio mehr gehört als nur eine Anlageklasse. Es reicht nicht, lediglich Staatsanleihen zu kaufen, um strategisch zu investieren. Wer sein Depot gründlich diversifizieren will, setzt auf verschiedene Anlageklassen aus unterschiedlichen Ländern und Branchen. Nach diesem Diversifikationsprinzip arbeiten wir bei Whitebox. Zunächst erkundigen wir uns bei Ihnen nach Ihren Anlagebedürfnissen und Ihrer Risikobereitschaft. Wir bieten entsprechende Portfolios, die von Sicherheitsstufe 1 (geringstes Risiko) bis 10 (höchstes Risiko) reichen.

      Staatsanleihen kaufen oder nicht: Wir managen das für Sie!

      Wie lange, wofür und mit welchem Risiko Sie bei uns anlegen, bestimmen Sie. Welche Investments im Einzelnen nötig und zweckmäßig sind, um dieses Ziel zu erreichen – darum kümmern wir uns. Wenn Sie zum Beispiel sicherheitsorientiert investieren möchten, erhalten Sie vereinfacht gesagt ein Portfolio, das zum großen Teil auf Anleihen und zum geringen Teil auf Aktien setzt. Zur Kategorie Anleihen gehören etwa europäische und US-amerikanische Staats- sowie Unternehmensanleihen.

      Wir diversifizieren Ihr Depot, indem wir im Endeffekt in tausende verschiedene Anleihen investieren. Dies ist mit börsengehandelten Anleihe-ETFs möglich. Diese börsengehandelten Fonds bilden Anleiheindizes nach. Mit einem einzigen Anleihe-ETF ist es somit möglich, auf hunderte oder gar tausende verschiedene Anleihen zu setzen, die zum Referenzindex gehören. Durch die große Anzahl der Titel macht sich das Zahlungsausfall-Risiko einzelner Emittenten kaum bemerkbar. Zudem trägt die Verteilung des Kapitals auf unterschiedliche Währungen ebenfalls zur Diversifikation des Portfolios bei. Ein genereller Vorteil von ETFs gegenüber klassischen Fonds sind die geringen Nebenkosten. Da ETFs lediglich einen Index nachbilden, entstehen nur sehr geringe Managementgebühren. Deswegen gehören ETFs zur Gruppe der passiv gemanagten — und dadurch kostengünstigen — Finanzprodukte.

      Wir bauen und managen Ihr Portfolio

      Unser Job bei Whitebox besteht darin, Ihnen auf Basis unserer Expertise und Erfahrung ein Portfolio zusammenzustellen, das bestmöglich zu Ihrem Anlageprofil passt. Anschließend verwalten wir Ihr Vermögen, indem wir es fortlaufend überwachen und bei Bedarf an die sich ändernde Marktlage anpassen. Die meisten Sparer und Privatanleger haben in der Regel weder Lust noch Zeit, sich rund um die Uhr mit ihrer Geldanlage und den Finanzmärkten zu befassen. Auch können viele Privatanleger nicht genau einschätzen, welche Investments sich mit welchen vertragen und mit welchen nicht. Allerdings: Ein breit diversifiziertes Depot zu schaffen, bedarf einiges an Finanz- und Investment-Know-how. Es genügt nicht, viele verschiedene Assets im Depot liegen zu haben. Denn die einzelnen Positionen beeinflussen sich gegenseitig und können das Investmentrisiko erhöhen oder auch reduzieren.

      Sie möchten wissen, wie Ihr von Profis erstelltes Portfolio aussehen könnte? Dies ist bei Whitebox bereits ab 5.000 Euro möglich. Definieren Sie doch einmal unverbindlich Ihre Ziele und Risikobereitschaft und schauen sich an, welchen Anlagevorschlag wir daraufhin für Sie zusammenstellen: https://inside.whitebox.eu/goals/new

      Haben sie noch weitere Fragen? Unsere Kollegen im Kundenservice helfen Ihnen gerne weiter.