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Investieren für Kinder: früh beginnen zahlt sich aus I Whitebox

Investieren für Kinder: Ein früher Beginn zahlt sich meist aus

Geschrieben von Kevin Siemon
2. September 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Viele Eltern investieren oder sparen, um ihre Kinder in Zukunft finanziell unterstützen zu können. Doch derzeit ist es schwer, Geld so anzulegen, dass es langfristig nicht an Wert verliert. Wer positive Erträge erzielen und Zinseszinseffekte nutzen möchte, muss sinnvoll investieren und dabei gewisse Risiken eingehen. Eine hochwertige digitale Vermögensverwaltung kann hierfür eine interessante Lösung sein.

      Viele Eltern oder Großeltern bemühen sich, bereits früh eine finanzielle Grundlage für die Zukunft ihrer Kinder und Enkelkinder aufzubauen. Ob für die Ausbildung oder das Studium, den Führerschein oder ein eigenes Auto, einen längeren Auslandsaufenthalt, die erste Einrichtung einer eigenen Wohnung oder eine andere größere Anschaffung – es gibt zahlreiche Gründe, warum sie für Minderjährige Geld anlegen und sparen.

      Aus Perspektive eines Vermögensverwalters stellt das Anlegen für Kinder meist einen speziellen Fall der langfristigen Geldanlage dar. Denn: Nicht nur die Ziele sind häufig klar definiert, auch der Anlagehorizont ist in der Regel relativ lang. Wie bei allen langfristigen Geldanlagen gilt seit jeher die Regel: Wer früh damit beginnen kann, hat Vorteile, weil Zinseszinseffekte zum Wachstum des Vermögens beitragen können.

      Zinseszins statt Verwahrentgelt

      Angesichts der jüngeren Entwicklungen an den Finanz- und Kapitalmärkten ist es jedoch deutlich schwieriger geworden, mit Geldanlagen überhaupt noch positive Erträge und die erwünschten Zinseszinseffekte zu erzielen. Anleger stehen derzeit vor erheblichen Herausforderungen: Immer öfter fordern Banken für Spareinlagen ein „Verwahrentgelt“, anstatt Zinsen zu zahlen, und viele sichere Staatsanleihen liefern sogar negative Renditen. Wenn Sie nach Steuern und Inflation positive Erträge erwirtschaften möchten, müssen Sie deshalb dafür größere Risiken eingehen als vor fünf oder zehn Jahren. Investitionen in höher verzinste Anleihen oder in Aktien bieten hier zwar Chancen, bergen aber auch gewisse Risiken, die Sie kennen und mit denen Sie umgehen können sollten.

      Kurz gesagt: Wenn Sie den Wert Ihres Vermögens oder das Ihrer Kinder langfristig erhalten und mehren möchten, sollten Sie das Geld sinnvoll investieren. Die meisten Anleger delegieren diese Aufgabe an sachkundige und erfahrene Experten, da sie selbst nicht über ausreichende Kenntnisse und Erfahrungen verfügen. Wohlhabende Privatanleger nutzen hierzu häufig die Dienste professioneller Vermögensverwalter. Anleger mit geringeren Vermögen waren dagegen bis vor wenigen Jahren weitgehend auf den Rat der Verkäufer in Banken und Sparkassen angewiesen, die ihnen vor allem hauseigene Investmentfonds oder teure und unflexible Versicherungsprodukte offerierten.

      Robo-Advisor bieten Lösungen an

      Diese Situation hat sich grundlegend geändert: Seit einigen Jahren bieten Robo-Advisor wie Whitebox ihren Kunden schon ab relativ niedrigen Anlagesummen standardisierte Vermögensverwaltungen an, die sie an den individuellen Bedürfnissen und Rahmenbedingungen ihrer Kunden ausrichten. Ihre wichtigsten Ziele decken sich mit denen klassischer Vermögensverwalter: Im Vordergrund steht der langfristige Kapitalerhalt. Darüber hinaus streben sie meist attraktive Renditen bei relativ geringen Risiken und möglichst uneingeschränkter Liquidität an.

      Die Mehrheit der digitalen Vermögensverwalter setzt dafür auf gut diversifizierte Portfolios aus börsengehandelten Fonds, kurz ETFs (Exchange Traded Funds), die verschiedene Anleihenindizes und gängige Aktienindizes abbilden. Diese Portfolios enthalten unterschiedliche Anlageklassen – vor allem Aktien und Anleihen, mitunter aber auch Immobilien oder Rohstoffe. Ihre konkrete Zusammensetzung orientiert sich an den Bedürfnissen und Rahmenbedingungen der Kunden, vor allem an deren Risikobereitschaft, Anlagehorizont und Anlagezielen. Nach welcher Strategie die einzelnen Robo-Advisor das Geld ihrer Kunden in ETFs investieren, variiert dabei – und zwar teils erheblich.

      Lange Anlagehorizonte erlauben hohe Aktienanteile

      Nehmen wir an, dass Sie für eines Ihrer Kinder zum Zeitpunkt seiner Einschulung Geld bei einem Robo-Advisor anlegen, das ihm als finanzielle Unterstützung während des Studiums oder der Ausbildung dienen soll. Der Anlagehorizont beträgt dann meist etwa zehn bis 15 Jahre. Bei so langen Anlagezeiträumen sollte der Anteil vergleichsweise riskanter Anlageklassen wie Aktien höher sein als bei kurzfristigeren Investitionen. In der Regel bringen Aktien nämlich langfristig höhere Renditen ein. Gleichzeitig werden die Verlustrisiken gut diversifizierter Aktienportfolios mit der Anlagedauer immer geringer. Dabei macht ein digitaler Vermögensverwalter den konkreten Aktienanteil der Depots stets auch davon abhängig, wie hoch Ihre grundsätzliche Risikotoleranz ist.

      Whitebox gehört zu den Robo-Advisors, die nicht nur diversifizierte Anlageportfolios zusammenstellen, die zu Ihren Anforderungen passen. Vielmehr verwalten wir diese Portfolios auch so, dass sie im Rahmen der vereinbarten Risikogrenzen möglichst attraktive Erträge einbringen. Hierzu eignen sich börsennotierte Indexfonds besonders gut, weil sie meist hoch liquide, flexibel einsetzbar und zudem kostengünstig sind. Außerdem bieten solche ETFs einen zusätzlichen Risikopuffer, weil die abgebildeten Indizes immer aus einer größeren Menge von Aktien oder Anleihen bestehen, also jeder dieser Fonds selbst ein Wertpapierportfolio ist. Sollte ein einzelnes Wertpapier aus einem Indexfonds beispielsweise infolge einer Insolvenz wertlos werden, hat das auf den Fonds meist nur sehr geringe Auswirkungen.

      Wertpapierportfolios für Minderjährige: ein Weg zum Ziel

      Doch um all diese Dinge brauchen Sie sich nicht zu kümmern, wenn Sie das Geld für Ihre Kinder einem hochwertigen digitalen Vermögensverwalter anvertrauen. Bei Whitebox gibt es hierfür zwei unterschiedliche Wege:

      1. Als Eltern können Sie auf Ihren eigenen Namen separate Ziele für Ihre Kinder einrichten und verwalten lassen. Das verwaltete Geld wird dann offiziell Ihrem Vermögen zugerechnet.
      2. Darüber hinaus bieten wir Ihnen die Möglichkeit, für Ihre minderjährigen Kinder eigene Portfolios und Konten zu eröffnen, für die Sie dann die Rolle eines Treuhänders übernehmen. Das Geld gehört dann offiziell Ihren Kindern – mit allen Rechten und Pflichten, die sich daraus ergeben. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass Kinder einen eigenen Freistellungsauftrag haben, den sie ausnutzen können. Das Finanzamt behandelt Kinder in diesem Fall genauso wie Erwachsene. Sobald sie volljährig werden, dürfen die Kinder frei und uneingeschränkt über ihr Portfolio und ihr Konto verfügen.

      Selbstverständlich verwalten wir Portfolios und Konten für Minderjährige ebenso professionell, zuverlässig und flexibel wie alle anderen Kundenkonten. Sie sind genauso gestaltet wie unsere anderen Depots. Die Mindestanlagesumme beträgt 5.000 Euro, zusätzliche Investitionen sind jederzeit möglich und Sie können für ein bestehendes Depot auch Sparpläne einrichten (siehe hierzu auch das Whitebox Whitepaper: ETF Sparplan).

      Ob es für Sie besser ist, auf Ihren eigenen Namen oder auf den Namen Ihres Kindes anzulegen, sollten Sie individuell entscheiden. Mitunter kann es sinnvoll sein, dabei die Hilfe eines Steuerberaters in Anspruch zu nehmen. Doch für welchen Weg Sie sich auch entscheiden mögen: Wir freuen uns darauf, Sie bei der Planung der finanziellen Zukunft Ihrer Kinder unterstützen zu dürfen!