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Wie Sie Renditen steigern und Risiken senken können

Aber bitte mit Rendite!

Geschrieben von Whitebox-Redaktion
12. Februar 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Wer investiert, will vor allem eines wissen: Wie viel Geld kann ich damit verdienen? Oder konkreter: Wie groß ist die Rendite? Lesen Sie hier, wie Sie mit Ihrer Geldanlage ordentliche Renditen – bei angemessenem Risiko.

      Unter Rendite versteht man den Ertrag einer Geldanlage in Bezug auf den Kapitaleinsatz. Die Rendite wird in der Regel für ein Jahr – per annum, kurz p.a. – berechnet. Dazu ein einfaches Beispiel: Sie kaufen eine Aktie für 100 Euro. Nach einem Jahr notiert das Papier bei 105 Euro. Wenn Sie nun die Aktie verkaufen, haben Sie mit dem Investment eine jährliche Rendite von fünf Prozent erzielt. „Rendite“ sollte man im Übrigen nicht mit „Gewinn“ gleichsetzen oder verwechseln. Wenn Sie die oben genannte Aktie nach zwei Jahren zu 109 Euro verkaufen, erzielen Sie zwar einen höheren Gewinn – nämlich neun anstatt fünf Euro. Die Rendite ist jedoch beim ersten Beispiel (105 Euro) größer, da Sie ja pro Jahr fünf Prozent Rendite erwirtschaften. Das zweite Beispiel bezieht sich hingegen auf einen Anlagezeitraum von zwei Jahren: Hierbei würde die jährliche Rendite rund 4,4 Prozent betragen – also 0,6 Prozentpunkte weniger als im ersten Beispiel.

      Anhand der jährlichen Rendite lassen sich die Ergebnisse verschiedener getätigter Investments miteinander vergleichen. Eins ist klar: Je höher die Rendite, desto besser für den Anleger. Nur gibt es – wen wundert’s – einen Haken: Je höher die mögliche Rendite, desto größer das Verlustrisiko. An der Börse gibt es dazu einen schönen Spruch: „There is no free lunch.“ Wortwörtlich übersetzt: „Es gibt kein kostenloses Mittagessen.“ Im Deutschen würde man wohl eher sagen: „Nichts ist umsonst.“

      Das Rendite-Risiko-Prinzip

      Die „Rendite-Risiko-Regel“ gilt nicht nur für Aktien, sondern grundsätzlich für alle Investments. Zum Beispiel auch für fest verzinsliche Papiere. Hermann Josef Abs (1901-1994) war von 1957 bis 1967 Vorstandssprecher sowie von 1967 bis 1976 Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank und hat einmal gesagt: „Ich kann Ihnen jede Verzinsung bieten, wenn Sie im Gegenzug auf die Rückzahlung des Kapitals verzichten.“ Soll heißen: Renditen in Aussicht stellen, kann jeder. Aber wie wahrscheinlich ist es, dass sie auch eintreffen? Nicht nur an den Aktienmärkten gibt es dubiose Versprechen, bei denen von „Kursraketen“ oder von „garantiert exorbitanten“ Renditen die Rede ist. Auch bei Zinspapieren, beispielsweise Anleihen bonitätsschwacher Firmen, hat es in der Vergangenheit so manche Anleger gegeben, die zu sehr auf die Rendite geschielt haben, ohne sich genauer über die Risiken zu informieren.

      Je mehr Risiko Sie tragen, desto höher können aber auch die Gewinne ausfallen. Risiko ist per se nichts Schlechtes – wenn man es einschätzen kann. Übrigens werden stärkere Kursschwankungen an den Märkten häufig vorwiegend als Risiken wahrgenommen, obwohl sie bei genauerem Blick auch Chancen bieten. Der Value-Ansatz bei Aktieninvestments ist dafür ein Musterbeispiel. Bei dieser Strategie suchen Investoren nach Aktien, die nach ihrem Dafürhalten aufgrund der fundamentalen Daten am Markt unterbewertet sind. Mit anderen Worten: Die entsprechenden Aktien haben einen größeren Wert, als der Börsenkurs es derzeit aussagt. Dies kann beispielsweise nach größeren Kurseinbrüchen an den Aktienmärkten oder einer Branche passieren. Diese Kurseinbrüche müssen allerdings nicht „berechtigt“ sein, sondern können auch auf irrationalem Herdenverhalten an der Börse beruhen. Britische Aktien etwa wurden angesichts der Brexit-Wirren in letzter Zeit überproportional abgestraft – und das, obwohl sich das auf Basis der Fundamentaldaten aus Sicht von Whitebox nicht rechtfertigen lässt.

      Value-Investing: In der Ruhe liegt die Kraft

      Die als Value-Werte identifizierten – unterbewerteten – Titel haben das Potenzial, künftig wieder so stark zu steigen, dass sie ihren fairen Preis erreichen. Der berühmte Value-Investor Warren Buffett bringt es mit einem Satz auf den Punkt: „Der Preis ist das, was man bezahlt, der Wert ist das, was man bekommt.“

      Value-Investing ist grundsätzlich mittel- bis langfristig ausgerichtet. Das heißt: Bis ein unterbewerteter Titel seinen fairen Preis erreicht, kann es bisweilen mehrere Jahre dauern. Bei temporären Preiseinbrüchen lautet das Motto: ruhig bleiben und Kursdellen aussitzen. Aus dieser Perspektive ergeben sich aus der Volatilität in erster Linie Chancen.

      Und auch Sicherheit hat ihren Preis. Wenn Sie heute Ihr Geld sehr defensiv anlegen wollen, etwa indem Sie es aufs Tagesgeldkonto legen oder in deutsche Staatsanleihen investieren, muss Ihnen auch klar sein, dass Sie angesichts des schwachen Zinsumfeldes keine nennenswerten Renditen dafür erhalten. Angenommen, Sie bekommen auf dem Tagesgeldkonto 0,25 Prozent Zinsen pro Jahr. Wenn Sie jetzt noch eine Inflationsrate von 1,5 Prozent berücksichtigen, verlieren Sie unter dem Strich sogar Kapital. Denn der Verlust der Kaufkraft Ihres Geldes ist also höher als die erzielte Rendite.

      Das passende Portfolio finden

      Mit der Geldanlage ist es so wie bei fast allen anderen Dingen im Leben auch: Es gibt immer zwei Seiten einer Medaille. Rendite und Risiko sollten Sie nie voneinander trennen. Setzen Sie sich genaue Ziele. Wie hoch soll die Rendite sein? Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen? Nicht jeder, der gerne mehr Rendite haben möchte, kann sich ein höheres Risiko aufgrund seiner Lebenssituation erlauben. Wenn Sie etwa von Ihrem Vermögen Ihren Lebensunterhalt bestreiten wollen, sollten Sie hohe Wertschwankungen in Ihrem Depot eher vermeiden.

      Andererseits muss es ja nicht nur das eine (Sicherheit) oder das andere (Risiko) geben. Vielleicht sagen Sie sich: Ich lege 50.000 Euro an und will jederzeit auf 5.000 Euro davon zugreifen können. 30.000 Euro möchte ich möglichst sicher investieren. Und mit den restlichen 15.000 Euro will ich eine ordentliche Rendite erreichen. Damit sind wir mittendrin in der Portfolio-Thematik: Wie sieht das zu meinen Anlagevorstellungen passende Depot aus? So könnte es in unserem Beispiel in folgende Richtung gehen: Sie legen 5.000 Euro auf ein Tagesgeldkonto. Das ist Ihre Cash-Position, an die Sie jederzeit rankommen. 30.000 Euro investieren Sie in Anleihen von Unternehmen und Staaten, die eine gute Bonität haben. Dies macht die Rückzahlung Ihres Einsatzkapitals sehr wahrscheinlich. Im Gegenzug nehmen Sie überschaubare jährliche Renditen im Kauf. Die restlichen 15.000 Euro investieren Sie in Aktien. Sie sorgen für den Renditekick im Depot.

      Das hört sich simpel an, ist aber für Sie ohne Weiteres nicht so einfach möglich? Sie wissen nicht, welche Anleihen oder welche Aktien im Einzelnen erfolgversprechend sind und zu Ihren Anlagevorstellungen passen? Keine Panik, damit sind Sie nicht allein. Die Wenigsten haben Lust und Zeit, sich intensiv mit Finanzmärkten und Investmentprodukten zu beschäftigen, um ihr Geld anzulegen. Und es ist ja nicht damit getan, Geld zu investieren. Sie müssen es auch managen. Denn von Zeit zu Zeit sollte man überprüfen, wie sich das Portfolio entwickelt und überlegen, je nach Verlauf der Finanzmärkte hier und dort einmal die Positionen zu verändern.

      Ein Portfolio fachgerecht zu erstellen und die Chancen und Risiken zu managen – dies ist genau unser Job bei Whitebox. Unsere Strategien beruhen auf jahrelanger Erfahrung und finanzwissenschaftlichem Know-how. Als digitaler Vermögensverwalter können wir diese Leistungen kostengünstiger anbieten als ein klassischer (analoger) Vermögensverwalter. Über unsere Plattform erfahren Sie, wie Ihr individuelles Portfolio aussehen könnte, in welche Anlageklassen, Branchen, Regionen sowie Finanzprodukte Sie Ihr Geld anlegen und was es kostet.

      Aktien richtig einsetzen

      An dieser Stelle möchten wir noch etwas zu der wohl bekanntesten, aber hierzulande oft vernachlässigten, Anlageklasse sagen: Aktien. Viele verweisen bei den Anteilsscheinen auf die Risiken hin – ohne die Chancen dieser Assets zu sehen. Wenn Sie sagen: „Aktienkurse schwanken ganz schön hin und her“, mögen Sie damit Recht haben. Doch diese Volatilität bietet eben auch Renditemöglichkeiten. Die Vergangenheit hat zudem gezeigt: Je länger der Anlagehorizont bei Aktieninvestments ist, desto geringer ist die Gefahr, Verluste zu erleiden. Langfristig ausgerichtete Anleger müssen bei kurzfristigen Kursschwankungen nicht nervös werden.

      Wenn Sie also die Zeit und die Nerven haben, temporäre Kurseinbrüche auszusitzen, könnten Aktien etwas für Sie sein. Der Umfang hängt dabei am Ende vor allem von Ihrer Risikobereitschaft ab. Ein Portfolio, das zum Beispiel zu 20 Prozent aus Aktien und zu 80 Prozent aus Anleihen bonitätsstarker Emittenten besteht, wird wohl kaum jemand ernsthaft als offensiv oder sogar spekulativ bezeichnen.

      Kennen Sie das Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts (DAI)? Wenn nicht, können Sie es sich auf der Website des DAI kostenlos herunterladen. Die Grafik gibt Auskunft über die Wertentwicklung des DAX über verschiedene Zeiträume in den vergangenen 50 Jahren. Da es den Leitindex, der die 30 wichtigsten börsennotierten deutschen Unternehmen enthält, noch keine 50 Jahre gibt, wurde er zurückgerechnet. So können Interessierte sich die mögliche Performance für längere Anlagezeiträume ansehen. Zum Renditedreieck gehört eine X-Achse (Ankauf) und eine Y-Achse (Verkauf). So können Sie den Kauf- und Verkaufszeitpunkt durchspielen und schnell erkennen, wie viel Sie mit dem DAX-Investment gewonnen oder verloren hätten. Berechnungsgrundlage sind die jeweiligen Jahresschlussstände.

      Wer zum Beispiel Ende 1995 einen DAX-Indexfonds gekauft und diesen bis Ende 2010 gehalten hätte, erreichte eine durchschnittliche jährliche Rendite von 7,8 Prozent. Wenn Sie Ende 1998 eingestiegen und Ende 2018 ausgestiegen wären, hätten Sie im Schnitt pro Jahr 3,8 Prozent erzielt. Jede Performanceangabe ist farblich mit grün (positive Rendite), weiß (Rendite um Null) und rot (Negative Rendite) hinterlegt. Je länger der Anlagezeitraum, desto mehr „grüne“ Performancejahre gibt es. Das DAX-Rendite-Dreieck zeigt, dass sich in den vergangenen 50 Jahren ein auf 30 Unternehmen verteiltes Investieren in Aktien ausgezahlt hat. So konnte man beispielsweise bei einem Anlagezeitraum von 20 Jahren eine durchschnittliche Rendite von 8,9 Prozent im Jahr auf das angelegte Geld erwirtschaften. Im schlechtesten Fall lag die jährliche Rendite bei 3,8 Prozent, im besten bei 15,2 Prozent.

      Investment auf viele Werte, Regionen und Branchen verteilen

      Der DAX ist aber nur ein Beispiel dafür, wie Sie langfristig mit Aktien ordentliche Renditen erwirtschaften können. Allein: Nur auf einen Index zu setzen, wäre schlichtweg zu riskant. Besser ist es, sein Kapital und damit das Anlagerisiko auf verschiedene Regionen zu verteilen.

      Ein Beispiel: Whitebox-Portfolios der Risikostufe 10 (sehr offensive Ausrichtung) haben einen Value at Risk (VaR) von knapp 15 Prozent, der DAX mit über 30 Prozent also ein mehr als doppelt so hohes Risiko. Hintergrund: Die Stufen bei Whitebox gehen von 1 (geringstes Risiko) bis 10 (höchstes Risiko). Der VaR ist ein Risikomaß eines Portfolios. Bei einem VaR kann das Portfolio innerhalb eines Jahres mit einer Wahrscheinlichkeit von 95 Prozent keinen Verlust in Höhe des angegebenen Wertes erleiden. Je größer das VaR, desto riskanter ist das Investment. Noch extremer werden die Unterschiede, wenn man in nur wenige DAX-Titel oder gar nur einen investiert.

      Übrigens: Mit einem Portfolio bei Whitebox hätten Sie mit einer ausgewogenen Anlagestrategie (Risikostufe 5) in den vergangenen vier Jahren bei einem Anlagebetrag von 5.000 Euro eine Rendite von 25,1 Prozent erzielt. Im Schnitt sind dies jährlich etwas mehr als sechs Prozent.* Das Depot setzt sich aus Aktien (57 Prozent), Anleihen (42 Prozent) und Cash (1 Prozent) zusammen. (Stand: 12.02.2020)**. Mehr zu den Renditen der Whitebox-Portfolios erfahren Sie unter https://www.whitebox.eu/rendite

      Und wenn Sie wissen wollen, welches Portfolio zu Ihnen passen könnte, probieren Sie es einfach einmal unverbindlich bei uns aus!

       

      * Rollierende Performance vor Vermögensverwaltungsgebühr; die jährlichen Gebühren betragen in dem Beispiel 0,95 Prozent.

       ** Aus der bisherigen Wertentwicklung lassen sich keine Aussagen über die zukünftige Wertentwicklung ableiten. Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise!