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ETF | Geldanlage | Investieren | 5 min

Mit ETFs anlegen: Am Puls der Märkte

Geschrieben von Whitebox-Redaktion
25. Juni 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Börsengehandelte Indexfonds überzeugen mit einem einfachen, transparenten Anlagekonzept. Doch das Angebot ist überfordend. Das macht es zunehmend zur Herausforderung, einen ETF zu finden, der zu den eigenen Anlagebedürfnissen passt.

      Wenn Sie das Thema Geldanlage verfolgen, sind Sie wahrscheinlich schon häufiger über den Begriff ETF“ gestolpert. Kaum eine andere Anlageform hat in den vergangenen Jahren eine so große mediale Präsenz bekommen. Aus gutem Grund. Denn dahinter steht ein ebenso einfaches wie schlüssiges Anlagekonzept: ETFs bilden den Verlauf eines bestimmten Index so gut wie möglich nach – zum Beispiel den Standard&Poors-500-Index, der die Wertentwicklung des breiten US-Aktienmarkts widerspiegelt.

      Leicht verständliches Anlagekonzept

      Weil ETFs den Index quasi nur kopieren, aber keine eigenen Anlageideen entwickeln, werden Indexfonds auch als passiv gemanagte Fonds bezeichnet. Im Gegensatz dazu verfolgen traditionelle Fonds ein anderes Anlagerezept: Bei ihnen setzt der Fondsmanager auf Titel, die seiner Meinung nach besonders aussichtsreich erscheinen. So versucht er, besser als der breite Markt abzuschneiden. In turbulenten Börsenphasen schichtet er dazu Gelder in wertstabile Anlagen um, um Verluste zu vermeiden. Warum sollten Sie sich dann überlegen, in einen ETF anzulegen? Ganz einfach: In der Praxis scheitert der überwiegende Teil der aktiv gemanagten Fonds daran, das selbstgesteckte Ziel zu erreichen. Das zeigt zum Beispiel eine Anfang Januar 2020 veröffentlichte Untersuchung der Fondsrating-Agentur Morningstar: Auf Sicht der vergangenen zehn Jahre schneidet nicht mal ein halbes Prozent von insgesamt über 4 700 unter die Lupe genommenen Fonds besser ab als der jeweilige Markt, in dem sie sich bewegen.

      Starke Konkurrenz drückt die Kosten

      ETFs machen aus dieser Not eine Tugend. Ihre Wertentwicklung ist immer so gut wie der Markt, auf den sich der jeweilige Index bezieht. Sie als Anleger kaufen damit also nicht die Katze im Sack. Mit dem Einstieg in einen ETF sind sowohl Ihr Risiko als auch Ihre Renditechancen in etwa so hoch wie der Markt, in den Sie investieren. Ein Schlüsselfaktor dabei: die niedrigen Kosten von ETFs. Sie betragen im Schnitt nicht einmal die Hälfte von denen der aktiv verwalteten Fonds. In manchen Fällen betragen sie nicht mal ein Zehntel. Ein Grund dafür ist, dass Sie, wenn Sie in einem ETF anlegen, kein teures Fondsmanagement bezahlen müssen. Ein zweiter ist: Der Markt ist umkämpft. Die Anbieter stehen in starkem Wettbewerb zueinander. Dadurch sind die Konditionen unter Druck geraten. Dennoch: Ein bisschen hinkt auf Dauer auch ein ETF seinem Markt hinterher. Denn die laufenden Kosten zweigt der Anbieter vom Fondsvermögen ab. Das schmälert das Anlageergebnis. Die Sätze variieren jedoch im Einzelfall je nach Anbieter und Anlagekonzept, das der ETF verfolgt. Wenn Sie in ETFs anlegen, werfen Sie daher bei der Auswahl einen Blick auf die Verwaltungskosten. Im Durchschnitt eines global diversifizierten Portfolios sollte die Quote nicht höher ausfallen als 0,25 Prozent des Anlagebetrags.

      In einem Punkt sind allerdings alle ETFs gleich: Beim Kauf zahlen Sie anders als bei aktiv gemanagten Fonds keinen Ausgabeaufschlag. Anteile an ETFs werden laufend an der Börse zu ihrem Nettowert gehandelt. Ihre Bank oder Ihr Vermögensverwalter berechnet somit die gleichen Gebühren wie für jede andere Wertpapierorder auch.

      Breites Angebot hat seine Tücken

      Apropos Auswahl: Das Angebot ist riesig. Allein in Deutschland bekommen Sie mittlerweile weit über 5.000 verschiedene ETFs über die Börse. Neben ETFs auf bekannte Indizes wie etwa den Dax gibt es etliche Indexfonds, die sich auf spezielle Branchen oder ganze Anlageregionen wie etwa Asien oder Europa beziehen. Mit der Anlage in einen ETF können Sie aber auch einzelnen Anlagethemen wie etwa den Klimawandel, Künstliche Intelligenz oder dividendenorientierte Aktienstrategien mit einem einzigen Fondsprodukt in Ihrem Portfolio abbilden. Das klingt zunächst wie ein bequemes Angebot, hat aber auch seine Tücken. Denn mitunter sind sehr exotische Anlagekonzepte dabei. Nur ein Beispiel: Einzelne ETFs fokussieren sich auf Aktien von Unternehmen, die mit der Produktion und dem legalen Handel von Cannabis ihr Geld machen. Für ein systematisch strukturiertes Portfolio ist ein solch zugespitzter Anlageansatz ganz oft jedoch überflüssig.

      Vordergründig geben Ihnen diese Produkte das Gefühl, zielgenauer zu investieren als mit einem marktbreiten Index. Immer häufiger allerdings werden spezielle Indizes eigens aufgelegt, damit ein ETF-Anbieter das dazu passende Produkt auf den Markt bringen kann. Was Ihnen dabei vielleicht aber nicht bewusst ist: Im Ergebnis legen Sie mit solchen Nischen-ETFs Ihr Geld viel „aktiver“ an, als Sie das ursprünglich beabsichtigt haben, wenn Sie sich für einen passiven Indexfonds entscheiden. Denn Sie müssen letztlich selbst die Kontrolle übernehmen und abschätzen, wann eine bestimmte Indexidee ausgereizt ist und der ETF dazu überhaupt noch zu den eigenen Anlagezielen passt. Zumal: Die Exoten-ETFs sind vielfach teurer als die Produkte auf Standardindizes.

      Werkzeuge für ein ausbalanciertes Portfolio

      Sie sehen: Je tiefer Sie in die Welt der ETFs eintauchen, desto mehr droht die eigentlich geniale Idee – ein transparentes, einfaches und kostengünstiges Anlagekonzept, mit dem Sie immer so gut abschneiden wie der Markt – verloren zu gehen. Wenn Sie in ETFs anlegen, ist es also sinnvoll, Sie sich an Standardindizes zu orientieren. Doch damit haben Sie nur einen Schritt gemacht. Erfolg bei der Geldanlage stellt sich auf Dauer nur dann ein, wenn Sie die passende Balance zwischen Risiko und der Aussicht auf gute Renditen finden. Dabei ist es die Kunst, verschiedene Anlagen im Portfolio zu kombinieren und Anlagen über verschiedene Regionen, Sektoren und Titel zu streuen. ETFs sind gute Werkzeuge dafür. Denn aufgrund ihres großen Angebots lassen sich mit ihnen alle Anlageklassen und Märkte abdecken. Allerdings: Dafür brauchen Sie nicht nur eine Vorstellung davon, welche Portfolio-Zusammenstellung zu Ihren eigenen Anlagebedürfnissen und Ihrer persönlichen Risikoneigung passt, sondern Sie müssen dann auch die passenden ETFs identifizieren sowie etwaige Wechselwirkungen berücksichtigen.

      Whitebox: Ihr Experte in Sachen Vermögensverwaltung

      Das ist keineswegs ein einfaches Unterfangen – gerade dann, wenn Sie sich mit dem Geschehen an den Finanzmärkten und der Anlage in Wertpapieren bislang nur wenig beschäftigt haben. Daher kann es sinnvoll sein, diese Aufgabe von einem professionellen digitalen Vermögensverwalter übernehmen zu lassen. Wir bei Whitebox kennen uns mit Portfoliomanagement und ETFs sehr gut aus. Als aktiver Vermögensverwalter setzen wir unser Know-how und unsere Expertise dazu ein, das Portfolio unserer Kunden durch eine systematische Asset-Allokation zu strukturieren und in regelmäßigen Abständen an die Situation an den Weltfinanzmärkten anzupassen. Dies geschieht auf Basis eines substanzorientierten Anlageansatzes und mit individuell wählbarem Risiko.

      Besuchen Sie doch einmal unsere Website. Dort können Sie mit wenigen Klicks ganz einfach Ihr eigenes Rendite-Risiko-Profil erstellen. Wir machen Ihnen dann – völlig unverbindlich – den dafür passenden Anlagevorschlag dazu: Ihr individuelles Portfolio auf Basis von ETFs. Damit nehmen Sie eins zu eins an den Chancen teil, die die Kapitalmärkte bieten, und dennoch behalten Sie die Anlagerisiken im Griff. Und das Beste dabei: Um die laufende Verwaltung Ihres Geldes müssen Sie sich nicht kümmern. Das erledigen wir für Sie. Haben Sie Fragen dazu? Unser Service-Team steht Ihnen gerne zur Verfügung.