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Geld sparen: die besten Tipp | Whitebox

So legen Sie Ihr Geld richtig an: die besten Tipps

Geschrieben von Nadine Friederichs
6. Dezember 2019
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Inhaltsverzeichnis

      Wer heutzutage Geld anlegen möchte, kann theoretisch aus einer großen Bandbreite von Geldanlagen schöpfen. Die Masse an Anlageoptionen kann undurchsichtig und verwirrend sein und manche Finanzlaien sogar entmutigen, ihr Geld anzulegen, weil sie den Überblick verlieren. Wir sagen Ihnen, worauf Sie achten sollten und warum es gar nicht so viele, ernsthafte Anlageoptionen gibt. 

      Klassische Sparformen wie Sparbuch, Festgeld oder Tagesgeld, Fonds, Anleihen, Immobilien, Crowdfunding, Aktien, ETFs (Exchange Traded Funds), Rohstoffe und viele mehr: Die Auswahl ist schier unendlich und vor allem für Finanzlaien häufig undurchsichtig. Doch wer sich genauer damit befasst, stellt fest, dass es nur wenige ernsthafte Anlagemöglichkeiten gibt. Denn klassische Sparformen bieten keine Rendite mehr und Anlagen wie Crowdinvestments sind mit sehr hohem Risiko verbunden. Direkte Investments in Aktien, Rohstoffe oder Immobilien können sinnvoll sein. Allerdings brauchen Anleger dafür zum einen umfassendes Fachwissen, um die Anlagemöglichkeiten einschätzen zu können. Zum anderen sind sie mit Blick auf die Risikostreuung mit Vorsicht zu betrachten. Geeignete Geldanlagen für die breite Masse der (Klein-)Anleger sollten eine attraktive Rendite ermöglichen, im Risiko angepasst werden können sowie liquide und kostengünstig sein. Hier sind ETF-Portfolios die beste Wahl.

      Doch auch hier gilt: Weder ist ETF gleich ETF, noch ist jeder ETF für jeden Anleger bzw. jedes Anlageziel geeignet. Wir haben daher unsere Anlagetipps zusammengestellt, und festgehalten, worauf Sie bei der Geldanlage achten müssen. 

      Tipp 1: Grundvoraussetzungen schaffen

      Bevor Sie Geld anlegen, haben wir einige Tipps, die Sie unbedingt beachten sollten. Das Wichtigste zuerst: Zahlen Sie etwaige Schulden zurück! Das gilt zwar nicht unbedingt für eine Immobilienfinanzierung, aber vor allem für Konsumkredite. Denn die Zinsen, die Sie hierfür bezahlen, sind in der Regel höher als eine etwaige Rendite für kurz- oder mittelfristige Geldanlagen.

      Sofern noch nicht geschehen: Bauen Sie einen Notgroschen in Höhe von etwa drei bis sechs Netto-Monatsgehältern auf. Ein solcher Notgroschen ist für alle Fälle gedacht, in denen Sie kurzfristig Geld benötigen — zum Beispiel, wenn die Waschmaschine kaputt geht oder das Auto in die Reparatur muss. Legen Sie dieses Geld am besten auf ein Tagesgeldkonto, damit sie herankommen, wenn Sie es benötigen. 

      Investieren Sie nur Geld an der Börse, auf das Sie mindestens mittelfristig oder besser noch langfristig verzichten können. Das ist wichtig, weil Börseninvestments jeglicher Art Schwankungen unterliegen.

      Tipp 2: Definieren Sie Ihr(e) Anlageziel(e)

      Einfach nur „Geld anzulegen“ wäre so, als würden Sie mit dem Auto losfahren, ohne zu wissen, wo Sie eigentlich hinwollen. Sie sollten sich überlegen, für welches Ziel Sie Geld anlegen möchten. Denn nur so können Sie sich für eine geeignete Strategie und ein sinnvolles Risikoprofil Ihrer Geldanlage entscheiden. Wenn Sie zum Beispiel für einen bestimmten Anlass sparen wollen und dafür eine gewisse Summe an Geld benötigen, ist das oberste Ziel, diese Summe zum gewünschten Zeitpunkt auch erreicht zu haben. Wollen Sie also zum Beispiel 5.000 Euro für Ihre Hochzeit ansparen, müssen Sie dieses Geld relativ sicherheitsorientiert anlegen, weil Sie es in absehbarer Zeit benötigen. Legen Sie hingegen Geld für Ihre Altersvorsorge an, können und sollten Sie — zumindest anfänglich — mehr Risiko eingehen. Denn bei aktienbasierten Anlagen wie zum Beispiel Fonds oder ETFs gilt zwar aufgrund der höheren Rendite auch ein höheres Risiko. Allerdings relativiert sich das auf einen langen Anlagehorizont wieder. Denn aus historischer Sicht sind Wertverluste bei Aktien in der Regel nur temporär und gleichen sich — wenn man an das Geld nicht herangeht — relativ schnell wieder aus. Zum Ende der Laufzeit hin — also beim Beispiel Altersvorsorge, wenn die Rente näher rückt — sollten Sie das Risiko Ihrer Geldanlage dann, zum Beispiel mit einer Gleitpfadlösung, reduzieren.

      Wenn Sie Ihr Geld langfristig — zum Beispiel für die Altersvorsorge — anlegen wollen, gibt es zudem einen weiteren Tipp: Besprechen Sie mit Ihrem Vermögensverwalter, ob Sie besser auf passives Einkommen oder Gewinnmaximierung abzielen. Denn es gibt sowohl ausschüttende als auch thesaurierende Fonds und ETFs. Ausschüttende Fonds zahlen Dividenden und Zinszahlungen jährlich an ihre Anleger aus. Dadurch können Sie mit der Zeit regelmäßige Zahlungen erzielen, die Ihr Einkommen aufbessern, Ihre Altersvorsorge sichern oder Ihnen sogar ermöglichen, früher in Rente zu gehen. Thesaurierende ETFs hingegen legen Dividenden und Zinserträge in neue Fondsanteile an. Durch den Zinseszinseffekt, der sich dadurch ergibt, sind solche ETFs sinnvoll, wenn Sie die Gesamtsumme Ihres Investments maximieren wollen. 

      Tipp 3: Streuen Sie das Risiko Ihrer Geldanlage

      Das klingt einfach und logisch, ist aber enorm wichtig und nicht jedem sofort bewusst: Risikostreuung ist das A und O der Geldanlage. So ist es zum Beispiel weniger riskant in einen ETF zu investieren, der den gesamten DAX abbildet, als wenn Sie von Ihrem Geld nur Aktien eines einzelnen DAX-Unternehmens kaufen. Allerdings haben Sie in beiden Fällen nur in Aktien von deutschen Unternehmen angelegt. Gerät die deutsche Wirtschaft nun also in eine Krise, werden Ihre Aktienanteile vermutlich Wertverluste einfahren. Wenn Sie das Risiko Ihrer Anlage weiter reduzieren wollen, wäre es daher besser, wenn Sie Ihre Geldanlage sowohl über Anlageklassen als auch Regionen und Sektoren hinweg diversifizieren. Ein ETF-Sparplan ist hier eine optimale Möglichkeit, um Ihr Geld richtig anzulegen.

      Tipp 4: Achten Sie auf die Kosten

      Wenn Sie Ihr Geld in Börseninvestments anlegen, sollten Sie auch einige Tipps hinsichtlich der Kosten beachten. Denn solche Investments verursachen in der Regel Kosten für das Depot, den Kauf sowie die Verwaltung der jeweiligen Anteile, die je nach Investment und Anbieter stark variieren können. Da solche Kosten Ihre Rendite schmälern, sollten Sie sie so gering wie möglich halten. Hierfür eignen sich börsengehandelte Indexfonds, sogenannte ETFs. Im Gegensatz zu Fonds, bei denen Fondsmanager aktiv Assets kaufen oder verkaufen, handelt es sich bei ETFs um sogenannte passive Produkte. Das bedeutet: Sie bilden einen Index wie zum Beispiel den DAX ab. Käufe oder Verkäufe geschehen automatisch, sobald sich der Index ändert. Dadurch sind ETFs deutlich kostengünstiger als Fonds.

      Tipp 5: Zahlen Sie in einen Sparplan ein

      Das klingt vielleicht zunächst nicht wie ein richtiger Tipp. Aber er ist gleich aus zwei Gründen sinnvoll, in einen Sparplan einzuzahlen: Zum einen können Sie so sicher sein, dass Sie Ihr Geld auch wirklich wie geplant investieren und es nicht ausgeben oder auf dem Konto liegen lassen. Denn ein Monat ist schnell vorbei. Und einmal aufgesetzt müssen Sie sich bei einem Sparplan nicht mehr selbst darum kümmern, Ihr Geld zu investieren — das geschieht dann automatisch. 

      Zum anderen sind solche Sparpläne inzwischen bereits ab 25 Euro im Monat möglich — und somit für jeden Anleger zugänglich. Investieren Sie also Geld, das Sie entbehren können, gerne direkt in rentable Anlageformen, anstatt es zunächst auf einem Sparkonto zu parken und später zu investieren. Zwar ist inzwischen bewiesen, dass der sogenannte Cost-Average-Effekt Sparpläne im Vergleich zu Einmalanlagen nicht attraktiver macht. Das gilt jedoch nur, wenn Sie eine Summe Geld zur Verfügung haben und Sie, statt es auf einmal anzulegen, zurückhalten und in Scheibchen investieren. Wenn Sie „neues“ Geld, das von Ihrem Gehalt übrig bleibt, direkt investieren, hat ein Sparplan nach wie vor seine Berechtigung. Denn er ermöglicht Ihnen auch bei kleinen Summen die Partizipation am rentablen Fonds- oder ETF-Markt.

      Tipp 6: Setzen Sie auf einen Robo-Advisor

      Die Zeiten, in denen Sie als Kunde in die Filiale der Bank Ihres Vertrauens gehen können, um eine sinnvolle Geldanlage zu besprechen, sind vorbei. Denn klassische Sparformen wie Sparbücher und Festgelder bringen keine Rendite mehr und bei vielen Filialbanken steht mehr der Verkauf als die unabhängige Beratung im Vordergrund. Die einzig sinnvolle Möglichkeit, Geld rentabel anzulegen, ist die Börse. Um hier die Ihrem Risikoprofil entsprechend bestmögliche Rendite zu erzielen, brauchen Sie einen professionellen Vermögensverwalter, … 

      • … der die Märkte kennt und Ihnen ein Portfolio zusammenstellt, das Ihrem Risikoprofil entspricht. 
      • … der effizient arbeitet — aktiv wo nötig und passiv wo möglich.
      • … der über möglichst geringe Kostenstrukturen verfügt.
      • … der Ihr Investment regelmäßig überprüft und bei Bedarf anpasst.
      • … mit dem Sie persönlich in Kontakt treten können.

      Führende Robo-Advisor wie Whitebox bieten Ihnen all diese Aspekte. Durch unser innovatives Geschäftsmodell kombinieren wir persönlichen Service mit digitalen Algorithmen und kostengünstigen Strukturen. Wichtig dabei zu erwähnen ist, dass wir die Portfolios unserer Kunden aktiv managen und so auch aktives Risikomanagement betreiben können. Darüber hinaus setzen wir ausschließlich auf passiv gemanagte Produkte. Denn diese sind transparent, einfach zugänglich, liquide und kostengünstig. Darüber hinaus bieten sie eine hohe Risikostreuung und maximale Sicherheit, da sie Sondervermögen darstellen.* 

      Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, informieren Sie sich gerne über das Thema Robo-Advisor oder unseren Anlageansatz — oder sprechen Sie uns einfach an!

       

      * Aus der bisherigen Wertentwicklung lassen sich keine Aussagen über die zukünftige Wertentwicklung ableiten. Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise auf: https://www.whitebox.eu/risikohinweise.