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Geld anlegen trotz niedriger Zinsen | Whitebox
Geldanlage | 2 min

Rentabel Geld anlegen trotz Mini-Zinsen

Geschrieben von Nadine Friederichs
25. Februar 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Gold, Immobilien oder Aktien: Geld anlegen trotz dauerhaft niedriger Zinsen ist zu einer Herausforderung geworden. Die Zahl der „interessanten” Anlageklassen wird kleiner – und Tücken haben sie auch. Welche das sind und wie man die Fallstricke umschifft: ein Überblick.

      Für Anleger sind es harte Zeiten. Manch einer weiß nicht, wo er auf sein Geld noch eine gute Rendite bekommt. Auf dem klassischen Bankkonto verliert das Ersparte sogar noch an Wert, da die Zinsen auf Tages- und Festgeldkonten unterhalb der Inflationsrate liegen. Als sicher geltende Staatsanleihen bringen auch kaum etwas ein, auf deutsche werden teilweise sogar Negativzinsen erhoben. Das heißt: Der Anleger zahlt sogar noch drauf. Doch es gibt Alternativen, die eine Rendite versprechen. Dieser Überblick erläutert die Vor- und Nachteile.

      Die Aktie: Wer wagt, gewinnt 

      Aktien gewinnen prinzipiell nach wie vor an Wert. Allein der deutsche Leitindex Dax hat in den vergangenen fünf Jahren rund 36 Prozent an Wert gewonnen. Dazu kommt, dass viele Unternehmen regelmäßig Dividende auf ihre Aktien ausgeben, den Anlegern also Jahr für Jahr einen kleinen Teil des Gewinnes ausschütten.

      Allerdings sind Aktien – wie generell die Geldanlage – nicht für die kurzfristige Sicht gedacht. Mehrere Jahre sollten Sie schon dabei bleiben, denn die Kurse schwanken zwischenzeitlich immer wieder. Auch sollten Sie Ihr Risiko streuen und Ihr Geld über verschiedene Regionen und Sektoren streuen. 
      Als Instrument dazu eignen sich sogenannte Exchange Traded Funds, kurz ETFs. Sie bilden einen Aktienindex – wie zum Beispiel den Dax – nach und entwickeln sich wie dieser. Steigt der Dax, steigt auch der Dax-ETF. Fällt er, fällt auch der ETF. Mit diesen offenen Investmentfonds haben Sie als Anleger die Möglichkeit, Ihr Geld wesentlich einfacher zu streuen und Risiken zu minimieren.

      Immobilien: Beton- oder Katzengold? 

      Auch Immobilien versprechen bei den aktuell steigenden Preisen hohe Renditen. Sie gelten nach wie vor als sichere Anlageklasse. „Gewohnt wird immer” lautet das Pro-Argument vieler Immobilien-Fans. Doch so einfach ist es natürlich nicht. Der deutsche Immobilienmarkt brummt momentan, doch keiner garantiert, dass das auch in Zukunft so bleiben wird – die Preise gelten nach Einschätzung vieler Experten gerade in den Großstädten als übertrieben hoch.

      Die tatsächliche Rendite hängt von sehr vielen Faktoren ab: Kaufpreis, Mieteinnahmen, Nebenkosten und noch vieles mehr. Als Käufer sollten Sie all das vorher genau durchrechnen, bevor Sie sich zu einer Investition entscheiden.

      Edelmetalle: Stabile Notgroschen

      Zu den Edelmetallen zählen meist Silber und Gold, wobei vor allem letzteres als Investition nützlich sein kann. Kaum ein Volk investiert so begeistert in Gold wie die Deutschen. Fast 9.000 Tonnen schwer wäre das Vermögen der Privatpersonen hierzulande. Die Menschen glauben daran, dass das Edelmetall – durch die begrenzte Menge – nicht an Wert verliert.

      Gerade in Krisenzeiten gilt Gold als sicherer Hafen und Inflationsschutz. Doch wer auf dem Höhepunkt der Eurokrise 2011 und 2012 sein Vermögen in Gold steckte, blieb jahrelang auf einem Minus sitzen: Erst 2019 zog der Preis wieder deutlich an. Langfristig schwankt der Wert des Goldes stärker als der eines gut gestreuten Portfolios. Experten empfehlen deshalb nur eine kleine Beimischung ins eigene Portfolio.

      So können Sie ohne hohes Risiko gute Renditen erzielen 

      Eine Ideallösung stellen alle diese Anlageklassen nicht dar, aber eine solche gibt es auch nicht. Wenn Sie jedoch mit verhältnismäßig geringem Risiko eine ordentliche Rendite erzielen möchten, dann sollten Sie Ihr Geld in ein breit gestreutes Portfolio investieren – über Anlageklassen, Regionen und Sektoren hinweg.

      Um solch ein Portfolio aus Anleihen, Aktien und Rohstoffen zusammenzustellen (und permanent anzupassen) braucht es jedoch Wissen und Zeit. Klassischerweise wurde diese Dienstleistung bislang von Vermögensverwaltern und Privatbanken angeboten. Sie öffnen ihre Türen jedoch nur für sehr wohlhabende Kunden. Seit wenigen Jahren haben Robo-Advisor (digitale Vermögensverwalter) dies geändert: Nun haben auch Normalverdiener die Chance, ihr Erspartes professionell anlegen zu lassen.

      Führende Anbieter wie Whitebox bieten sich dabei auch gerade für konservative Anleger an. Durch den speziellen, wissenschaftlich fundierten Value-Ansatz lässt sich bei gleichem Risiko mehr Rendite erzielen. Und so sind die Ergebnisse auch für Vorsichtige interessant: Mit einem Whitebox-Portfolio der Risikostufe 1 (geringstes Risiko) lag zum Beispiel vom 01. November 2018 bis zum 31. Oktober 2019 die Rendite bei 5,5 Prozent.