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Gängige Geldanlagen im Vergleich | Whitebox

Die gängigsten Geldanlagen im Vergleich

Geschrieben von Nadine Friederichs
31. März 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Niedrige Zinsen, nahezu unendliche Optionen und undurchsichtige Angebote. Viele deutsche Anleger sind verunsichert und geben es auf, Geldanlagen zu vergleichen. Genauer betrachtet, kommen aber für den Otto Normalbürger nur wenige Anlagen ernsthaft in Betracht. 

      Die Zeiten, in denen Sie zur Bank Ihres Vertrauens gehen und Ihr Geld zu akzeptablen Konditionen in Sparformen anlegen können, sind vorbei. Dennoch sind eben diese unattraktiven Anlageformen nach wie vor beliebt. Denn die Suche nach rentablen Alternativen ist für Finanzlaien eine echte Herausforderung: Zu groß ist die Auswahl der Anlagemöglichkeiten, zu klein teils die Unterschiede, die man im Kleingedruckten suchen muss, und zu schwer in manchen Fällen der Vergleich zwischen verschiedenen Anlageoptionen. Doch Fakt ist: Eine sinnvolle Geldanlage vermehrt das Geld — und das möglichst bei überschaubarem Risiko.

      Geldanlagen im Vergleich: Die Qual der Wahl

      Nachfolgend finden Sie die wichtigsten Infos zu den gängigsten Geldanlagen im Vergleich — und eine Einschätzung, ob sie sich für den Otto Normalbürger eignen oder nicht. Spekulative Varianten wie Optionsscheine, Hedgefonds, Contacts for Difference (CFD) oder ähnliche haben wir dabei außen vor gelassen. 

      • Tagesgeld: Tagesgelder sind Onlinekonten bei klassischen Banken oder Direktbanken. Über Geld auf einem Tagesgeld-Konto können Sie jederzeit verfügen, dafür erhalten Sie darauf derzeit so gut wie keine Zinsen: Die Konditionen rangieren in Deutschland etwa zwischen 0,01 und 0,3 Prozent Zinsen. Tagesgelder sind die beste Option für den Notgroschen.
      • Festgeld: Das Festgeld wird auch als Termineinlage bezeichnet. Hierbei legen Sie Ihr Geld für eine bestimmte Dauer zu einem festen Zinssatz bei einem Kreditinstitut an. Während der Laufzeit kommen Sie nicht an Ihre Geld heran. Dadurch ist die Rendite etwas höher als beim Tagesgeld oder Sparkonto, insgesamt liegt die Verzinsung aber immer noch deutlich unter der Inflationsrate. 
      • Aktien: Mit Aktien erwerben Sie Anteile an einem Unternehmen. Dadurch ist Ihre Rendite an den wirtschaftlichen Erfolg oder Misserfolg des Unternehmens gekoppelt. Wer in Aktien investieren will, muss sich mit dem Markt beschäftigen und ein gutes Gespür mitbringen. Denn neben Dividendenzahlungen sind es vor allem Kursgewinne oder -verluste, die die Rendite beeinflussen. Aktieninvestments erfordern viel Fachwissen sowie Zeit, da die Märkte und Unternehmen eingeschätzt und laufend überprüft werden müssen. Die Wenigsten können das sicherstellen.
      • Anleihen: Anleihen sind Wertpapiere, mit denen Sie im Grunde dem Emittenten der Anlage gegen Verzinsung Geld leihen. Zudem unterliegen auch Anleihen einer Kursschwankung — abhängig von der wirtschaftlichen Entwicklung des Emittenten. Anleihen werden in der Regel von Staaten und anderen Gebietskörperschaften, Kreditinstituten oder Unternehmen ausgegeben. Da klassische und sichere Anleihen wie Bundesanleihen nicht mehr attraktiv sind und attraktive Anleihen mit höherem und schwer einzuschätzendem Risiko verbunden sind, sind auch Anleihen eher was für Experten. 
      • Edelmetalle: Eine Geldanlage in Gold, Silber oder anderen Edelmetallen schützt Ihr Geld auf der einen Seite vor der Inflation. Allerdings erzielen solche Geldanlagen keine Zinsen oder andere, garantierte Erträge. Wenn Sie Ihr Geld in Edelmetalle anlegen, spekulieren Sie auf steigende Kurse. Auch hier sollten Sie nur aktiv werden, wenn Sie sich mit den Entwicklungen auskennen und glauben, einschätzen zu können, wie sich die Kurse entwickeln werden. 
      • Bausparen: Bausparverträge sind heutzutage im Prinzip keine Geldanlage mehr, da die Verzinsung in der Ansparphase zu vernachlässigen ist und das Kapital daher für mehrere Jahre keine Rendite bringt. Mit einem Bausparvertrag sichern Sie sich die niedrigen Kreditzinsen von heute für einen späteren Zeitpunkt. Er macht also, wenn überhaupt, nur dann Sinn, wenn Sie davon ausgehen, dass die Zinsen in den nächsten Jahren stark steigen werden. Derzeit sieht es aber nicht danach aus. 
      • Immobilien: Wer Immobilien als Geldanlage erwirbt, setzt entweder auf Rendite durch Mieteinnahmen oder durch steigende Immobilienpreise — und einen dadurch bedingten Gewinn bei späterem Verkauf. Ob sich eine Anlage in Immobilien lohnt, hängt aber von vielen Faktoren ab. Sie sollten sich deshalb sehr gut auskennen oder einen Fachmann bei der Objektauswahl hinzuziehen. Bedenken Sie zudem, dass eine Immobilie viel Kapital für längere Zeit fest bindet. Ein Investment in Immobilien ist daher für die wenigsten Otto Normalbürger geeignet. 
      • Investmentfonds: Fonds bündeln eine Vielzahl von Aktien oder anderen Anlageformen. Ein Fondsmanager entscheidet, welche Anlagen zu welchem Anteil im Fonds enthalten sein sollen und versucht so, die maximale Rendite zu erwirtschaften. Es gibt zahlreiche Investmentfonds, die sich vor allem mit Blick auf die enthaltenen Anlageformen — und dadurch auch im Rendite-Risiko-Verhältnis — unterscheiden. Investmentfonds sind eine gute Möglichkeit für Anleger, mit kleinen Beträgen in viele verschiedene Anlagen zu investieren und so ihr Risiko zu streuen. Dennoch sollten Sie sich damit beschäftigen, welche Strategie die einzelnen Fonds fahren, damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen. 
      • ETFs: Ein Exchange Trated Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Indexfonds, der einen bestimmten Index wie zum Beispiel den Dax abbildet. Ändert sich die Zusammensetzung des Indexes, wird auch der ETF entsprechend — automatisch — angepasst. Dadurch entspricht sein Rendite-Risiko-Verhältnis dem des zugrundeliegenden Indexes. ETFs sind also — im Vergleich zu Investmentfonds, die von Fondsmanagern aktiv gemanagt werden — passive Anlageformen. Im Vergleich zum zugrundeliegenden Index profitieren Sie als Kunde dabei von gleichen Renditechancen bei geringeren Kosten. Im Vergleich zu aktiv gemanagten Investmentfonds verhält es sich ähnlich. Denn die Kostenstrukturen der ETFs sind deutlich geringer. Gleichzeitig schaffen es die wenigsten aktiven Fonds, im Vergleich zum Index oder ETF dauerhaft eine Überperformance zu erzielen. Ähnlich wie bei Fonds gilt aber auch bei ETFs: Wollen Sie selbst hier investieren, sollten Sie sich schlau machen und die einzelnen ETFs vergleichen. 

      Um es etwas plastischer zu machen, haben wir die beschriebenen Anlagemöglichkeiten einmal tabellarisch gegenübergestellt. Beachten Sie jedoch, dass es sich — da es teilweise deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Anlageoptionen innerhalb einer Kategorie gibt — lediglich um Tendenzen handelt.

       

       

      Festgeld

      Tagesgeld

      Aktien

      Anleihen

      Edelmetalle

      Verständlichkeit / Komplexität

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      Liquidität

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      Einlagensicherung

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      Sondervermögen

       

       

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      Einstiegssummen

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      Renditechancen

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      Verlustrisiko

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      Kosten /
      Gebühren

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      Notwendiges Fach-/Detailwissen

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      Bausparen

      Immobilien

      Investmentfonds

      ETFs

      ETF-Portfolio Whitebox

      Verständlichkeit / Komplexität

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      Liquidität

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      Einlagensicherung

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      Sondervermögen

       

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      Einstiegssummen

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      Renditechancen

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      Verlustrisiko

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      Kosten /
      Gebühren

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      Notwendiges Fach-/Detailwissen

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      Geldanlage 3.0: Investieren mit digitalem Vermögensverwalter

      Für Otto Normalbürger, die kein explizites Finanz-Fachwissen besitzen und weder spekulativ anlegen noch den Wertverlust ihres Kapital durch die Inflation in Kauf nehmen wollen, ist ein gut diversifiziertes ETF-Portfolio bei einem digitalen Vermögensverwalter für mittel- bis langfristige Geldanlagen im Vergleich die optimale Geldanlage: 

      • Im Vergleich zu klassischen Sparanlagen haben Sie bessere Renditechancen bei individuell wählbarem Risiko.
      • Im Vergleich zu Einzelinvestments streuen Sie Ihr Risiko global sowie über verschiede Anlageklassen, Sektoren und Branchen hinweg.
      • Im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds sparen Sie bei ETFs Kosten und erhöhen somit Ihre Renditechancen.
      • Im Vergleich zu Aktien oder gar spekulativen Anlagen können Sie das Risiko Ihres Portfolios individuell wählen. 
      • Im Vergleich zur „Do-it-yourself-Lösung“ profitieren Sie von aktivem Portfolio- und Risikomanagement durch Profis.
      • Im Vergleich zu klassischen Kreditinstituten bieten digitale Vermögensverwalter einen schlanken Kostenapparat sowie moderne Technologien und Kommunikationswege. 

      Rentabel und einfach investieren mit Whitebox 

      Als digitaler Vermögensverwalter ist Whitebox Ihr moderner Anlageberater: Sie entscheiden sich für eine unserer zehn Risikostufen und legen fest, für welchen Zweck und wieviel Geld Sie monatlich investieren wollen. Den Rest übernehmen wir: Im Rahmen der Assetallokation beobachten wir dauerhaft über 300 Anlageklassen, Regionen und Sektoren. Aus dieser Auswahl entscheiden wir dann für jede unserer zehn Risikostufen, welcher Anlagebaustein mit welcher Gewichtung und zu welchem Zeitpunkt in einem Portfolio repräsentiert sein soll.

      Bei der Beobachtung Ihres Portfolios haben wir kleine digitale Helfer: Im Rahmen des sogenannten Rebalancing überprüfen digitalen Algorithmen rund um die Uhr, ob das Risikoprofil Ihres Portfolios noch dem entspricht, das Sie ursprünglich gewählt haben. Empfehlt der Algorithmus aus Risiko- sowie Kostengesichtspunkten eine Umschichtung Ihres Portfolios, übernehmen unsere Anlageexperten das weitere Prozedere.

      Wenn Sie mehr über eine Geldanlage mit Whitebox erfahren wollen, informieren Sie sich doch einmal über unseren Anlageansatz oder wenden Sie sich direkt an unsere Experten.

       

      * Aus der bisherigen Wertentwicklung lassen sich keine Aussagen über die zukünftige Wertentwicklung ableiten. Finanzanlagen sind mit Risiken verbunden. Bitte beachten Sie unsere Risikohinweise auf: https://www.whitebox.eu/risikohinweise.