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Alles über eine Kapitalanlage in Immobilien | Whitebox
Geldanlage | 2 min

Kapitalanlage in Immobilien: Worauf sollte man achten?

Geschrieben von Nadine Friederichs
24. Februar 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Die deutschen Sparer suchen nach sicheren Anlagen, haben aber immer mehr Probleme, solche zu finden. In ihrer Not denken viele über eine Kapitalanlage in Immobilien nach. Doch diese Anlageklasse ist komplizierter, als es auf den ersten Blick scheint.

      In Zeiten von Niedrigzinsen bringen Sparbücher und Festgeldkonten im Prinzip keine Rendite mehr ein: Die Mini-Zinsen können die Inflation nicht mehr ausgleichen, unter dem Strich steht ein Minus. Wer sein Geld also einfach herumliegen lässt, der verliert es nach und nach. Als Alternative scheinen Immobilien attraktiv. Das sprichwörtliche „Betongold“ gilt als solides Investment: wertstabil und mit einer konstanten Rendite durch Mieteinnahmen.

      Was Sie vor dem Kauf beachten sollten

      Wenn Sie Ihr Kapital in eine Immobilie investieren möchten, sollten Sie schon vor dem Kauf einiges beachten. Das beginnt mit Auswahl der Lage (und der Abschätzung, wie sich die Region entwickeln wird) und endet bei der Entscheidung, welcher Typ Immobilie zu Ihren Plänen passt. Soll es eine Eigentumswohnung sein, ein Mehrfamilienhaus, vielleicht sogar ein Studentenwohnheim? Wie sehen Angebot und Nachfrage in Ihrer Lage derzeit aus und wie dürften sie sich in den nächsten Jahren entwickeln? 

      Den Kaufpreis richtig einschätzen

      Der Kaufpreis ist der entscheidende Punkt bei der Entscheidung, ob sich eine Immobilie als Investment lohnt. Sie sollten sich anschauen, wie dieser im Verhältnis zur Jahreskaltmiete steht. Das Verhältnis ist natürlich je nach Lage unterschiedlich, sollte aber auch in guten Lagen den Faktor 30 nicht überschreiten. Neben dem Angebotspreis kommen auch noch einige weitere Kosten auf Sie zu: Notar und Makler wollen bezahlt werden, außerdem gibt es noch die Grunderwerbsteuer.

      Die richtige Finanzierung wählen

      Die Finanzierung ist ein kritischer Teil. Viele Anleger finanzieren Immobilieninvestitionen auf Kredit. Hierbei sollten Sie aber vorsichtig sein. Verrechnen Sie diese vorab mit den geplanten Einnahmen. Denn wenn die jährliche Rendite aus der Immobilie unter den Zinszahlungen liegt, dann machen Sie mit Ihrer Anlage Verlust. Auch ist der Zins bei einem Kredit nur auf eine bestimmte Zeit, zum Beispiel zehn Jahre, festgelegt. Planen Sie Ihr Investment so, dass Sie auch mit einer deutlichen Erhöhung nach Ablauf der sogenannten Zinsbindung zurechtkommen.

      Die Kosten beachten

      Was wird die Wohnung oder das Haus Sie im Betrieb kosten? Diese Kosten (und der Aufwand, der für Sie an Stunden dahintersteckt) wird oft unterschätzt. Berechnen Sie nach Möglichkeit die Instandhaltungskosten, etwa für Reparaturen. Eventuell wollen Sie auch einen Hausmeister bezahlen, das kostet ebenfalls Geld. Zuletzt müssen Sie auch Steuern zahlen, etwa die Grundsteuer. All das mindert die jährliche Rendite.

      Die Mieteinnahmen berechnen

      All diese genannten Kosten stehen Ihre Mieteinnahmen gegenüber. Auch diese sollten Sie vorher berechnen. Schauen Sie sich dazu an, welche Mieten in der Umgebung üblich sind. Wenn es einen Mietspiegel gibt, prüfen Sie ihn – ebenso wie Eingriffe in die Preissetzung durch die Politik wie etwa in Berlin.

      An den Wiederverkauf denken

      Wiederverkauf: Planen Sie von Anfang an, wie lange Sie die Immobilie halten wollen. Dann sollten Sie sich überlegen, welchen Wiederverkaufswert Sie erzielen wollen. Dabei sollten Sie auch Risiken wie einen möglichen Marktabschwung berücksichtigen – auch die Bundesbank warnt vor einer Überbewertung.

      So können Sie ohne hohes Risiko eine gute Rendite erzielen 

      Eine Kapitalanlage in Immobilien kann sich also lohnen, erfordert aber viel Wissen und Arbeit. Zudem hängt es von sehr vielen Faktoren ab, die Sie als Anleger schwer beeinflussen können (wie der Zinspolitik der Notenbanken). Wenn Sie nach verhältnismäßig sicheren Anlagemöglichkeiten suchen, bei denen Sie sich selbst auch nicht zu viele Gedanken machen müssen, dann könnte Ihnen das Robo-Advisor-Modell von Whitebox helfen.

      Als digitaler Vermögensverwalter bieten wir unseren Kunden ein globales, diversifiziertes Portfolio über viele Anlageklassen, Regionen und Sektoren an. Der Vorteil der breiten Streuung: So lässt sich das Verlustrisiko senken. Bei einer Immobilie ist das anders: In der Regel ist ein erheblicher Teil des Vermögens damit in einer Anlageform und einem Haus gebunden – Experten sprechen vom Klumpenrisiko.

      Bei Whitebox können Sie zudem festlegen, wie viel Risiko Sie mit Ihrem Portfolio eingehen wollen – auf dem überhitzten deutschen Wohnungsmarkt ist diese Einschätzung derzeit für den Laien kaum zu bewerkstelligen. Der Robo-Advisor passt sich hingegen Ihren Wünschen an. Die Ergebnisse sind auch für vorsichtige Anleger interessant: Mit einem Whitebox-Portfolio der Risikostufe 1 lag die Rendite im Zeitraum vom 01. November 2018 bis zum 31. Oktober 2019 bei 5,5 Prozent.