Jetzt anlegen
Minderjährigenkonto eröffnen | Whitebox
Geldanlage | Kinder | 6 min

Wie kann ich für mein Kind ein eigenes Depot anlegen?

Geschrieben von Whitebox-Redaktion
9. November 2020
Inhaltsübersicht einblenden
Inhaltsübersicht ausblenden

Inhaltsverzeichnis

      Rentabel sparen und anlegen für die Zukunft ist ein Thema, das nicht nur Erwachsene betrifft. Es gibt auch gute Gründe, für Kinder und Jugendliche finanziell vorzusorgen. Dabei können Sie als Erziehungsberechtigte unterstützen, indem Sie ein Depot für Ihren Nachwuchs eröffnen, das attraktive Renditen verspricht. Aber wie geht das eigentlich genau?

      Sie wollen für Ihr(e) Kind(er) Geld anlegen und haben sich bereits mit den möglichen Sparvarianten beschäftigt? Dabei haben Sie festgestellt, dass sich klassische Sparformen nicht mehr lohnen und daher nicht mehr zeitgemäß sind. Wenn Sie rentabel für Ihre Lieben sparen und anlegen wollen, liegt es nahe, ein Depot für Minderjährige zu eröffnen. Dies ist bei Whitebox möglich. Wir bei Whitebox haben als digitaler Vermögensverwalter das Know-how und die Erfahrung, Ihren Vorstellungen entsprechend Geld so anzulegen, dass am Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit deutlich mehr dabei herausspringt als bei klassischen Varianten wie zum Beispiel Sparbuch, Bausparvertrag und Lebensversicherung.

      etf whitebox

      FAQs rund um ETFs

      Ein ETF-Depot für die Kinder? Erfahren Sie hier, warum diese Finanzprodukte eine gute Wahl sind, mit welchen Chancen und Risiken sie verbunden sind und alles Weitere, das Sie als Anleger über ETFs wissen sollten...Jetzt weiterlesen

      Konto für Kinder: Anlegen wie bei den Großen

      Ein Depot für ein Kind zu eröffnen, ist im Grund ganz einfach. Das Anlageprinzip ist beim Minderjährigenkonto das Gleiche wie beim „Erwachsenen-Konto“: Je nach Anlagedauer und Risikobereitschaft erstellen und verwalten wir bei Whitebox für Sie, sprich Ihre Kinder, ein Portfolio, das zu Ihren Vorstellungen passt. Sie können zwischen zehn Risikostufen auswählen. Von Stufe 1 (geringstes Risiko) bis Stufe 10 (höchstes Risiko).

      Wir investieren für Sie vor allem an den Aktien- und Anleihemärkten. Dies tun wir über kostengünstige börsengehandelte Indexfonds (Exchange Traded Funds, kurz: ETFs). Wir investieren Ihr Kapital in eine Vielzahl von Indexfonds. So besteht ein Portfolio bei Whitebox aus 15 bis 25 verschiedenen ETFs, die insgesamt tausende Einzeltitel – global gestreut auf verschiedene Branchen, Sektoren und Regionen – abbilden.

      Das Prinzip: Sicherheitsorientierte Anleger setzen den großen Teil Ihres Geldes auf Anleihe-ETFs. Die Kurse dieser Anlageklasse schwanken in der Regel nicht so stark wie bei Aktien-ETFs. Wenn Sie etwas mehr riskieren möchten, könnte sich ein ausgewogenes Portfolio anbieten. Dies besteht zum Beispiel zu 50 Prozent aus Anleihe-ETFs und zu 50 Prozent aus Aktien-ETFs. Besonders offensive Anleger bevorzugen hingegen Aktien-ETFs. Ihr Depot könnte zum Beispiel zu 80 Prozent auf Aktien und zu 20 Prozent auf Anleihen setzen. Unabhängig davon, welches Risikoprofil zu Ihnen passt: Wir kümmern uns um die Diversifikation Ihres Anlagekapitals. Das heißt, Sie verteilen im Endeffekt durch unsere Auswahl Ihr Kapital auf verschiedene Anlageklassen, Branchen und Regionen. Damit vermeiden Sie Klumpenrisiken. Darüber hinaus übernehmen wir den gesamten Investmentprozess: von der erstmaligen Zusammenstellung des Portfolios bis zum aktiven Portfoliomanagement inklusive dem Rebalancing.

      Sachliche Analyse statt Emotionen

      Als Robo-Advisor sind unsere digital abgebildeten Prozesse bei Whitebox frei von Börsenweisheiten und anlegertypischem Fehlverhalten. Wir bewerten den Kurs von Investments sachlich im Verhältnis zu kursrelevanten Bewertungskennzahlen. Im Gegensatz zu Anlegern, die häufig dazu neigen, prozyklisch zu handeln, verkaufen wir bei Whitebox gemäß unserem Value-Ansatz eine Anlageklasse, wenn diese im Vergleich zu ihrem fairen Wert zu stark gestiegen ist. Und wir kaufen Vermögenswerte, wenn sie zu Unrecht gefallen oder unter ihren fairen Wert gesunken sind. Kurzum: Wir agieren nicht kurz-, sondern mittel- bis langfristig und setzen mit unserer Value-Strategie dabei auf unterbewertete Anlageklassen.

      Minderjährigenkonto: Die Performance der Whitebox-Depots

      Um einen Eindruck zu bekommen, welche Ergebnisse Whitebox bei seiner Tätigkeit als Vermögensverwalter bisher erzielt hat, wollen wir uns beispielhaft die Wertentwicklung verschiedener Whitebox-Portfolios seit dem Start am 14. Januar 2016 bis zum 30. September 2020 anschauen – auch wenn die Performance der Vergangenheit bekanntlich keine Garantien für die Zukunft bietet.

      Risikostufe 2 (sicherheitsorientiert): Das Portfolio hat seinen Wert um 13,2 Prozent gesteigert. Zum Performancevergleich dient die „Morningstar-Fondskategorie EAA OE EUR Cautious Allocation – Global“, die im gleichen Zeitraum ein Plus von 5,8 Prozent vorweist. Dieser Vergleichsindex (Benchmark) stellt den Durchschnitt aller Misch- und Dachfonds dar, die in Europa zum Verkauf zugelassen sind, auf Euro lauten, global investieren und eine Aktienquote zwischen 0 und 35 Prozent fahren. Der Index beinhaltet derzeit über 1.700 Fonds.

       risikostufe-2

      Risikostufe 5 (ausgewogen): Das Portfolio hat um 21,0 Prozent zugelegt. Der Vergleichsindex „Morningstar-Fondskategorie EEA OE EUR Moderate Allocation – Global“ machte indes ein Plus von 12,0 Prozent. Das Vergleichsbarometer ist der Durchschnitt aller in Europa zum Verkauf zugelassener Misch- und Dachfonds, die auf Euro lauten, global investieren und eine Aktienquote zwischen 35 und 65 Prozent haben. Derzeit gehören dazu 2.100 Fonds.

      risikostufe-5

      Risikostufe 9 (offensiv): Der Wert des Portfolios ist um 32,5 Prozent gestiegen. Das Vergleichsbarometer „Morningstar-Fondskategorie EEA OE EUR Aggressive Allocation – Global“ hat hingegen nur um 20,6 Prozent zugelegt. Die Benchmark ist hier der Durchschnitt aller in Europa zum Verkauf zugelassenen Misch- und Dachfonds, die in Euro notieren, global investieren und eine Aktienquote zwischen 65 und 100 Prozent aufweisen.

      risikostufe-9

      Anlageklasse ist auch vom Anlagehorizont abhängig

      Ein wichtiger Faktor bei der Geldanlage ist die Anlagedauer. Wie lange wollen Sie für Ihr Kind, Patenkind oder Ihren Enkel anlegen? Ist das Kind zum Beispiel 12 Jahre alt und Sie würden ihm gerne in fünf oder sechs Jahren den Führerschein finanzieren, ist die Laufzeit der Anlage eher mittelfristig. Wenn das Kind hingegen gerade erst geboren ist und Sie ihm das investierte Geld zum 18. Geburtstag überlassen wollen, legen Sie langfristig an. So erscheint es klug bei einem langfristigen Investment – zumindest einen größeren Teil – in Aktien anzulegen. Denn: Je länger der Anlagezeitraum ist, desto mehr Zeit haben Sie entsprechend, Kurseinbrüche auszusitzen und in einer Hochphase der Aktienmärkte das Portfolio aufzulösen, sprich Ihre Positionen verkaufen. Bei kurz- bis mittelfristigen Anlagen rücken Aktien in den Hintergrund. Stattdessen bieten sich vorwiegend Anleihe-ETFs an, deren Kurse deutlich weniger schwanken.

      Nicht an Laufzeit gebunden

      Wenn Sie über Whitebox in ein Minderjährigenkonto einzahlen, können Sie dies mit einem einmaligen Investment und/oder regelmäßigen Einzahlungen tun. Bei dem Investment sind Sie an keine Laufzeit gebunden. Das heißt: Wenn Sie Ihr Portfolio auflösen möchten, können Sie das jederzeit und unkompliziert tun.

      Tipp: Wenn Sie ein Konto für Ihr Kind eröffnen möchten, verwenden Sie zunächst eine bisher noch nicht bei Whitebox verwendete E-Mail-Adresse, um sich anzumelden.

      Konto für Minderjährige eröffnen: Einfach und schnell

      Ein Depot bei Whitebox für Ihr(e) Kind(er) zu eröffnen, geht ganz einfach und dauert maximal 15 Minuten. Legen Sie in nur vier Schritten den Grundstein für die finanzielle Vorsorge Ihres Nachwuchses:

      anlegen_in_vier_schritten

      → Drei wichtige Hinweise für das Minderjährigenkonto

      1. Kein Geld ohne Wissen des Kindes abheben
        Wenn Sie ein Minderjährigenkonto eröffnen, gehört das Geld rechtlich allein dem Kind. Die Kontovollmacht der Erwachsenen erlischt, sobald der Nachwuchs volljährig ist. Lautet das Konto auf den Namen des Kindes, sind eigene Geldanlagen und die Ersparnisse für den Nachwuchs voneinander getrennt. Das erleichtert den Überblick, und es lässt sich zudem steuerlich auseinanderhalten. Sie sparen zudem Steuern: Obwohl minderjährig, werden Kinder als vollwertige Steuerzahler eingestuft. Dadurch haben sie einen eigenen Sparerpauschbetrag und Grundfreibetrag.
      2. Freibeträge beachten
        Eltern können für ihr Kind vom Finanzamt eine Nichtveranlagungsbescheinigung ausstellen lassen. Erträge auf Kinderkonten bleiben bis zu 10.005 Euro steuerfrei, wenn das Kind keine weiteren Einkünfte hat. Der Betrag setzt sich aus dem Grundfreibetrag (9.168 Euro), dem Sparerpauschbetrag (801 Euro) und dem Sonderausgabenpauschbetrag (36 Euro) zusammen.
      3. Bafög: Anspruch kann sinken
        Der Anspruch der Ausbildungsförderung sinkt, wenn das Vermögen des Kindes 7.500 Euro übersteigt. Hat Ihr Kind mehr Vermögen als diesen Freibetrag, schmälert der Betrag, der die 7.500 Euro übersteigt, den Bafög-Höchstsatz. Dies sollten Sie Sie im Kopf behalten, falls Ihr Kind studieren möchte.

      Fazit: Mit der professionellen Verwaltung von Whitebox legen Sie die finanzielle Grundlage für die finanzielle Zukunft Ihres Kindes. Wir freuen uns darauf, Sie dabei zu unterstützen! Übrigens: Wenn Sie Ihr Vermögen, das bereits von Whitebox verwaltet wird, für das Minderjährigenkonto nutzen möchten, beauftragen Sie einfach eine Auszahlung in entsprechender Höhe und führen die ausgezahlte Summe dem Minderjährigenkonto als Einzahlung zu!