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Der ETF-Sparplan für mein Kind | Whitebox
ETF | Geldanlage | Kinder | 8 min

Minderjährigenkonto: Der „richtige“ ETF-Sparplan für mein Kind

Geschrieben von Whitebox-Redaktion
14. Oktober 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Sie wollen für Ihr Kind, Enkelkind oder Patenkind regelmäßig ETFs kaufen und fragen sich nun: Welche sollen es bloß sein? Denn immerhin gibt es mittlerweile über 1.500 Produkte am Markt. Einen Überblick zu bekommen, ist da alles andere als leicht. In jedem Fall sollten Sie ein paar Tipps beherzigen. Oder die Auswahl einfach einem Profi überlassen.

      Führerschein, ein Auslandssemester oder gar das ganze Studium – wenn Kinder groß sind, kann das ganz schön ins Geld gehen. Sie haben sich daher entschieden, für Ihr Kind, Enkelkind oder Patenkind regelmäßig etwas auf die Seite zu legen und wollen auf ETFs setzen. Eine gute Idee! Denn ETFs bieten gegenüber den „alten“ Sparformen wie Sparbuch, Bausparen oder Ausbildungsversicherungen einiges an Vorteilen. Kurz zusammengefasst: ETFs sind einfach zu verstehen, transparent, günstig und bieten attraktive Renditechancen.

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      ETFs: Moderne und attraktive Anlagevehikel

      ETFs sind in den vergangenen Jahren immer beliebter geworden. Sie punkten mit der Chance auf eine attraktive Rendite, sind darüber hinaus leicht zu verstehen und sind günstig – gerade auch im Vergleich zu aktiv gemanagten Fonds. Last but not least schneiden sie meist besser ab als ihre aktiven Pendants. Hier haben wir alles und um das Thema ETFs für Sie zusammengestellt...Jetzt weiterlesen

       

      ETF-Sparplan auf dem Minderjährigenkonto: Was in Frage kommt

      Doch welcher ETF soll es sein? Der wichtigste Tipp in der Geldanlage lautet ja: nicht alles auf eine Karte setzen. Das gilt für Sparziele wie die Altersvorsorge genauso wie für den Fall, dass Sie für Ihr Kind auf einem Minderjährigenkonto sparen. Zur Erinnerung: Mit ETFs können Sie ganz unterschiedliche Anlageklassen darstellen, also nicht nur Aktien, sondern auch Anleihen und auch Rohstoff-, Immobilien- oder Infrastrukturanlagen. Und Sie können ganz unterschiedliche Regionen und Branchen abbilden. Generelle Infos zu ETF-Sparplänen haben wir hier zusammengestellt.

      Welche Anlageklassen nun für Sie passen, wenn Sie Geld für Ihr Kind anlegen wollen, hängt – wie bei Ihrer Geldanlage generell – davon ab, welcher Anlegertyp Sie sind. Grundsätzlich lassen sich dabei drei Typen unterscheiden:

      • der konservative Typ, für den Substanzerhalt an erster Stelle steht. Zählen Sie sich dazu, eignen sich für Sie vor allem Anleihen, eventuell mit einem kleinen Anteil von Aktien und Gold oder Immobilienanlagen.
      • der ausgewogene Typ, für den der Substanzerhalt zwar nicht unwichtig ist, der aber für mehr Renditechancen geringe Verlustrisiken in Kauf nimmt. Da ordnen Sie sich ein? Dann passt ein gleichgewichtiger Mix aus Anleihen und Aktien, eventuell ergänzt um Rohstoffe, Gold oder Immobilienanlagen.
      • der risikofreudige Typ, der mit Risiken und zwischenzeitlichen Kursverlusten zugunsten von attraktiven Renditechancen gut leben kann. Würden Sie sich so beschreiben? Dann kommt für Sie eine hohe Aktienquote infrage. Auch risikoreichere Aktien und Anleihen, etwa aus Schwellenländern, passen zu Ihrem Profil – vielleicht ergänzt um Immobilien-, Rohstoff- sowie Infrastrukturinvestments.

      Vorteil langer Anlagehorizont

      Einen Unterschied zwischen Ihren „normalen“ Geldanlagen und den Geldanlagen für Kinder gibt es aber: Da Geldanlagen für Kinder in der Regel per se einen langen bis sehr langen Anlagehorizont haben, kann es durchaus sinnvoll sein, ein etwas höheres Risiko einzugehen und stärker auf Aktien zu setzen. Denn bei einem langen Anlagehorizont können Sie zwischenzeitliche Kursschwankungen an den Aktienmärkten einfach aussitzen.

      Wie die höheren zu erwartenden Renditen sich über lange Zeiträume auswirken, zeigt die nachfolgende Tabelle. Legen Sie etwa 100 Euro im Monat über 20 Jahre zu 2 Prozent an, sind am Schluss 29.529 Euro zusammengekommen, bei 6 Prozent sind es 46.435 Euro - also über die Hälfte mehr!

       

      2 Prozent

      4 Prozent

      6 Prozent

      10 Jahre

      13.294 Euro

      14.774 Euro

      16.470 Euro

      15 Jahre

      21.006 Euro

      24.691 Euro

      29.227 Euro

      20 Jahre

      29.529 Euro

      36.800 Euro

      46.435 Euro

       

      Anmerkungen: ohne Kosten. Nur Beispielrechnung.

      Allerdings ist diese Rechnung stark vereinfacht: Kosten sind ebenso wenig berücksichtigt wie Steuern. Wollte man ganz korrekt sein, müsste man auch die Inflation einbeziehen, denn: 46.435 Euro in 20 Jahren sind weniger wert als 46.435 Euro heute. Vor allem aber ist das Mehr an Rendite nicht umsonst zu haben. Je höher die mögliche Rendite, desto größer das Verlustrisiko. An der Börse gibt es dazu einen schönen Spruch: „There is no free lunch“.

      ETF-Mischung: Selber entscheiden oder beraten lassen?

      Für den Fall, dass Sie sich selbst für einen bestimmten ETF oder besser einen Mix aus ETFs entscheiden wollen, finden Sie die wichtigsten Informationen zu diesem Thema hier. Doch traut sich diese Entscheidung nicht jeder zu. Und nicht jeder hat die Zeit und Muße dafür. Bei Whitebox müssen Sie die Entscheidung über die Aufteilung nach Anlageklassen nicht selber fällen. Wir fragen Sie vielmehr, was Sie mit Ihren Anlagen erreichen möchten beziehungsweise wofür Sie das Geld anlegen (Studium? Führerschein? Auto?) und schlagen Ihnen darauf basierend eine passende Portfolioaufteilung vor.

      Passende Portfolioaufteilung bedeutet übrigens auch, dass Sie nicht nur in einen ETF investieren, sondern in mehrere – und damit ausreichend diversifizieren. Außerdem profitieren Sie bei uns vom regelmäßigen Rebalancing, also der Umschichtung von Geldanlagen, um die gewünschte Portfoliozusammenstellung wiederherzustellen. Und das erfolgt bei uns steueroptimiert. Zum Beispiel können wir durch Minimierung der Verkäufe sicherstellen, dass Sie nicht unnötig Kapitalgewinne realisieren, die sofort versteuert werden müssten.

      Bei der Auswahl, welche ETFs wir für unsere Portfolios auswählen, sind wir ganz unabhängig. Das heißt: Wir selektieren frei von etwaiger Befangenheit die passendsten Produkte am Markt. Wichtig für uns ist, dass die ETFs den gewählten Index möglichst genau abbilden (niedriger Tracking Error) und eine hohe Liquidität sowie eine geringe Gesamtkostenquote aufweisen.

      ETF-Sparplan bei Whitebox: Renditen je nach Risikobereitschaft

      Wieviel Rendite Sie von einem ETF-Sparplan bei Whitebox erwarten können, hängt ganz von Ihrem Anlagehorizont und Ihrer Risikobereitschaft ab. Feste Versprechungen können wir Ihnen natürlich nicht machen, gleichwohl erwarten wir bei der Konstruktion unserer Portfolios eine gewisse Rendite. Diese erwartete Rendite reicht von etwa 2 Prozent in der niedrigsten Risikostufe bis zu etwa 6 Prozent in der höchsten. Wie die Whitebox-Portfolios in der Vergangenheit performt haben, sehen Sie nachfolgend:

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      Seit Sommer 2020 können Sie auch für Ihr minderjähriges Kind ein Depot bei Whitebox eröffnen. Sie können also einen ETF-Sparplan im Namen Ihres Kindes besparen. Das Referenzkonto kann auf den Namen des Kindes oder der Erziehungsberechtigten lauten. Handelt es sich um Ihr Enkelkind oder Patenkind, ist das leider nicht möglich: Aus rechtlichen Gründen können nur die Eltern / Erziehungsberechtigten ein Konto auf den Namen des Kindes eröffnen.

      Wollen Sie für Ihre Enkel- oder Patenkinder sparen, gibt es dennoch Möglichkeiten – allerdings auf einem „kleinen Umweg“:

      1. Sie bitten die Eltern, das Konto und Depot anzulegen und überweisen das Geld darauf oder
      2. Sie legen in Ihrem eigenen Whitebox-Depot ein separates Ziel für Ihr Paten-/Enkelkind an.
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      Geldanlage für Ihre Kinder: Konto eröffnen

      Sie wollen mehr dazu wissen, wie Sie ein Minderjährigenkonto bei Whitebox eröffnen können und was es dabei zu beachten gibt? Oder auch, warum Whitebox die richtige Wahl für den finanzielle Grundstock Ihrer Kinder ist? Hier erfahren Sie mehr dazu...Jetzt weiterlesen

      ETF-Sparplan für Kinder: einfach und schnell

      Sie wollen Vermögen, das bereits durch Whitebox verwaltet wird, in das verwaltete Vermögen eines Kindes oder eines Jugendlichen transferieren? Dann beauftragen Sie bitte einfach eine Auszahlung in entsprechender Höhe und führen die ausgezahlte Summe dem Minderjährigenkonto als Einzahlung zu.

      Ein Minderjährigenkonto bei Whitebox zu eröffnen, auch zusätzlich zu anderen bereits bestehenden Konten, ist übrigens ganz einfach. Eröffnen Sie das Konto für Ihr Kind einfach über eine bisher noch nicht bei Whitebox verwendete E-Mail-Adresse. Das geht innerhalb von nur 15 Minuten, und zwar hier: