Wie hoch sind die Gebühren?

Wir erheben eine Gebühr, die von der Höhe des Gesamtanlagebetrags in Ihrem Portfolio abhängt. Im Zuge der Mehrwertsteuer-Senkung ab 01. Juli 2020 durch die Bundesregierung senken wir auch unsere Gebühren entsprechend: Bis 31.12. 2020 startet sie bei 0,93% pro Jahr und reduziert sich mit steigendem Anlagevolumen auf 0,34%:

< €30.000 Anlagevolumen: 0,93% pro Jahr
≥ €30.000 Anlagevolumen: 0,83% pro Jahr
≥ €50.000 Anlagevolumen: 0,73% pro Jahr
≥ €100.000 Anlagevolumen: 0,58% pro Jahr
≥ €250.000 Anlagevolumen: 0,44% pro Jahr
≥ €500.000 Anlagevolumen: 0,34% pro Jahr

Die Gebühr beinhaltet also bereits die gesetzliche Mehrwertsteuer in Höhe von derzeit 16% sowie alles, was Sie zum erfolgreichen Anlegen brauchen: den intuitiven und einfachen Anlageprozess, die vollständige Konto- und Depotführung, professionelle und hochwertige Portfoliostrukturierung kombiniert mit einer professionellen Produktauswahl, steuer- und kostengünstigem Handel, bedarfsgerechtem Rebalancing, vollständiger Transparenz und regelmäßigem Reporting und der Möglichkeit zu monatlichen Ein- oder Auszahlungen.

Ausgabeaufschläge gibt es bei uns nicht – ebenso wenig wie irgendwelche versteckten Gebühren. Extra-Gebühren fallen lediglich auf explizite Anfrage des Kunden für Sonderdienstleistungen an wie z.B. die Erstellung einer Erträgnisaufstellung oder Zweitschriften von Wertpapierabrechnungen.

Außerdem können Sie von tieferen Gebühren profitieren, wenn jemand, der mit Ihnen in einem Haushalt zusammen lebt, auch bei uns Kunde ist: Richten Sie einfach einen Kontenverbund ein. Anschließend werden Ihre Anlagevolumen für die Gebührenberechnung aufsummiert und beide haben die Möglichkeit, in den Genuss von entsprechend tieferen Gebühren zu kommen.

Neben den Gebühren, die für unsere Dienstleistung erhoben werden, fallen noch Gebühren in den Finanzanlagen selbst an. Diese belaufen sich bei den von uns für Ihr Portfolio ausgewählten ETF und Indexfonds im Durchschnitt auf ca. 0,20% pro Jahr und werden direkt von den Fondsgesellschaften aus dem Fonds abgezogen. Sie umfassen die Marge für die Investmentgesellschaft und decken die Indexgebühren, Prospektkosten, Transaktionskosten und Kosten für den Börsenhandel. Wir achten bei unserer Produktauswahl darauf, dass die im Produkt anfallenden Gebühren möglichst tief gehalten werden. Generell kann man aber sagen, dass die Gebühren eines ETFs oder Indexfonds im Vergleich zu aktiv verwalteten Fonds um ein Vielfaches tiefer liegen.

Hinzu kommen schließlich noch die sogenannten „Spreads“ (Geld-Brief-Spanne), die beim Handel anfallen können. Dies übrigens nicht nur bei Whitebox, sondern immer und bei jedem Anbieter, der mit börsengehandelten ETFs arbeitet. Diese fallen bei Whitebox jedoch – gerade im Vergleich zu handelsorientierteren Modellen – verhältnismäßig gering aus, da wir durch unser handels- und steuereffizientes Rebalancing sicherstellen, derartige implizite Kosten (Spreads und/oder Steuern) weitgehend zu vermeiden.