Was ist eine digitale Vermögensverwaltung?

  • Eine digitale Vermögensverwaltung digitalisiert den analogen Prozesse, wodurch Kosten eingespart werden.
  • Eine digitale Vermögensverwaltung digitalisiert Kommunikation mit dem persönlichen Kundenberater.
  • Digitale Vermögensverwaltungen sind vor allem bekannt für die Anlagelösung ETF  (Exchange-traded fund oder börsengehandelter Fonds).

Was ist eine digitale Vermögensverwaltung?

Digitale Vermögensverwaltung ist gleichbedeutend mit dem Begriff „Robo-Advisor“ , das zusammengesetzt ist aus den englischen Worten „Robot” (Roboter) und „Advisor” (Berater). Ein „Robo-Advisor” bietet einen digitalen Prozess an, der zu einem Anlagevorschlag führt – in der Regel in Form eines Wertpapierportfolios.

An die Stelle eines persönlichen Beraters tritt ein intelligentes System, das, entsprechend angestoßen, automatisch agiert – daher „Robo“. Das System folgt den gleichen methodischen Regeln wie es ein Berater „aus Fleisch und Blut“ tun würde – daher „Advisor“. Grundsätzlich gilt: Das Portfoliomanagement eines Robo-Advisors unterscheidet sich nicht von dem eines analogen Vermögensverwalters.

Wichtige Unterschiede liegen jedoch in der Standardisierung bestimmter Leistungen und der Digitalisierung von Prozessen. Dadurch ist es möglich, hochwertige Dienstleistungen zu geringeren Kosten als bisher anzubieten. Die Mindestanlagesummen sind deutlich geringer als bei klassischen Vermögensverwaltern. Robo-Advisors tragen damit dazu bei, die Geldverwaltung zu „demokratisieren“.

Robo-Advisors sparen Kunden zudem Zeit und Anfahrtswege: Weil der Anlage- und Antragsprozesses digitalisiert ist, kann ein Kunde alles am heimischen Computer erledigen und muss nicht in eine Filiale fahren. Auch die Legitimierung kann unkompliziert per Video-Chat erledigt werden.

Aber: Eine allgemeingültige Definition gibt es nicht. In den Medien werden „Robo-Advisors“ gerne über einen Kamm geschoren werden. Dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Anbietern.

Seit wann gibt es digitale Vermögensverwaltungen?

Digitale Vermögensverwaltungen gibt es seit gut zehn Jahren. Erste digitale Vermögensverwaltungen gingen ab 2008 in den USA und Großbritannien an den Start. Deutschland und andere Länder zogen später nach. Der Erfolg des Modells hat zu einem wahren Entwicklungsschub geführt. Weltweit soll die Branche 2018 bereits etwa 540 Milliarden US-Dollar verwaltet haben, mehr als doppelt so viel wie im Jahr zuvor.

Der Markt wird reifer, aber auch undurchsichtiger. Zunehmend mischen auch traditionelle Vermögensverwalter mit. Doch Interessierte sollten genau hinschauen: Nicht alle Anbieter erfüllen das ursprüngliche Versprechen der Robo-Advisors, „gut, günstig, fair und transparent“ zu sein.

 

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