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Bundesschatzbriefe - Alternativen I Whitebox
Geldanlage | 2 min

Alternativen zum Bundesschatzbrief: Wenig Risiko ist trotzdem möglich

Geschrieben von Nadine Friederichs
10. Januar 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Bundesschatzbriefe galten als extrem sichere Geldanlage. Doch diese öffentlichen Anleihen der Bundesrepublik Deutschland wurden inzwischen abgeschafft. Es gibt jedoch einige Alternativen.

      Dem Staat einen Teil seines Geldes geben und dafür über sechs bis sieben Jahre Zinsen ausgezahlt bekommen: So funktionierten grob erklärt die Bundesschatzbriefe der Typen A und B. Das besondere an ihnen: Der Zinssatz stieg dabei Jahr für Jahr an. Wer beispielsweise 2011 eine solche öffentliche Anleihe erwarb, erhielt bei Typ A im ersten Jahr 0,75 Prozent Zinsen, im zweiten Jahr 1,00 Prozent und im sechsten und damit letzten Jahr 2,75 Prozent. Heute können Anleger dieses Angebot jedoch nicht mehr nutzen, der Staat gibt seit 2012 keine Bundesschatzbriefe mehr aus. Die letzten mit einer Laufzeit von sieben Jahren wurden im September 2019 fällig und getilgt. 

      Vorsichtige Anleger aufgepasst!

      Da die Zinssätze von Bundesschatzbriefen von Anfang an festgelegt waren, gab es für Anleger kein Kursrisiko. Lediglich im Fall einer Zahlungsunfähigkeit des Staates hätten sie ihr Geld verloren. Das galt damals wie heute als sehr unwahrscheinlich. Deshalb waren Bundesschatzbriefe besonders für sehr vorsichtige Anleger geeignet.

      Als solcher hatten Sie haben noch immer die Möglichkeit, Ihr Geld dem Staat anzuvertrauen, etwa indem Sie sogenannte Bundesanleihen erwerben. Doch aufgepasst: Diese Schuldverschreibungen, häufig auch Bunds genannt, funktionieren anders: Zwar gilt eine solche Staatsanleihe, die in der Regel 10 oder 30 Jahre läuft, ebenfalls als sicher – allerdings ist bei ihnen der Zinssatz auf ein bestimmtes Niveau festgesetzt. Aufgrund der Zinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) lag der Zinssatz auf eine Bundesanleihe zuletzt sogar im negativen Bereich. Wer dem Staat also Geld geliehen hat, der hat am Ende Verlust gemacht.

      So können Sie mit wenig Risiko noch sinnvoll Geld anlegen

      Trotzdem mit geringem Risiko Geld anzulegen und gleichzeitig eine ordentliche Rendite einzufahren, ist also gar nicht so einfach. Als Anleger sollten Sie grundsätzlich die folgende Faustregel beachten: Je mehr Risiko Sie eingehen wollen, desto höher kann am Ende Ihre Rendite ausfallen. Wer bislang Bundesschatzbriefe hielt, dürfte sich mit einem Portfolio mit einem sehr hohen Anleihen-Anteil wohl fühlen.

      Allerdings erfordert die Zusammenstellung und stete Anpassung eines solchen eine Menge Zeit und Wissen. Bislang stand diese Dienstleistung („Vermögensverwaltung“) nur wohlhabenden Anlegern zur Verfügung. Digitale Vermögensverwalter und „Robo-Advisor“ bieten die Portfolioerstellung und -anpassung nun auch für Normalverdiener an. Die Ansätze und Möglichkeiten der Robo-Advisors unterscheiden sich jedoch erheblich.

      Bei Whitebox, von der Stiftung Warentest als einer von nur zwei Anbietern mit der Bestnote “gut” ausgezeichnet, können Sie das Risiko Ihrer Anlage individuell festlegen. Der digitale Vermögensverwalter verwaltet Ihr Geld digital und legt es in Ihrem Namen an. So können Sie zu Beginn entscheiden, dass Sie etwa mit einer niedrigen Risikostufe Geld anlegen wollen. Dementsprechend konservativ wird das Geld weltweit investiert und vor allem in Anleihen gestreut (Staats- und Unternehmensanleihen über verschiedene Regionen und Sektoren hinweg). Wer mehr Risiko eingehen möchte, für den mischt der Robo-Advisor mehr Aktien ins Depot.

      Fazit: Auch vorsichtige Anleger können so eine Rendite erzielen

      Wer also besonders vorsichtig ist, muss nicht unbedingt nur auf Anlageprodukte des Staates vertrauen. Nicht zuletzt, weil die typische Bundesanleihe zuletzt sogar einen negativen Zinssatz hatte. Mit einem digitalen Vermögensverwalter wie Whitebox können Sie Ihre Risikostufe von Anfang an festlegen und sicher sein, dass sich der „Robo“ auch strikt an diese Anlagestrategie halten wird. Und das mit Erfolg: Mit einem Whitebox-Portfolio der Risikostufe 1 (geringstes Risiko) lag die Rendite im Zeitraum vom 01. November 2018 bis zum 31. Oktober 2019 bei 5,5 Prozent.

      Mehr zum Anlageansatz von Whitebox finden Sie hier.