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5.000 Euro anlegen | Whitebox
Geldanlage | 5 min

Wie Sie am besten 5.000 Euro anlegen!

Geschrieben von Whitebox-Redaktion
17. Juni 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Sie möchten gerne 5.000 Euro anlegen? Das können Sie zum Beispiel bei der Bank oder an der Börse tun. Die möglichen Renditen unterscheiden sich immens. Wir haben einmal für Sie zwei Szenarien durchgerechnet: Einmal mit Festgeld und einmal mit einem Portfolio, mit dem Sie über Indexfonds in Aktien und Anleihen investieren.

      Bevor wir darüber sprechen, wie Sie 5.000 Euro am besten anlegen, sollten Sie sich überlegen, welche Rendite Sie erzielen wollen und welches Risiko Sie im Gegenzug bereit sind einzugehen. Wenn Sie sich ein Investment in Aktien nicht vorstellen können, ist das Ihre Entscheidung. Für welchen Weg und welches Finanzprodukt Sie sich auch immer entscheiden: Wichtig ist, dass Sie dies guten Gewissens tun. Denn wie in den meisten anderen Lebensbereichen auch, gilt auch in der Geldanlage: Machen Sie nur das, was Ihnen sinnvoll erscheint und womit Sie sich wohlfühlen. Um das beurteilen zu können, sollten Sie zunächst die wichtigsten Eckpunkte definieren, die für ein Investment bedeutend sind.

      In der langfristigen Geldanlage sind zum Beispiel folgende fünf Aspekte wichtig:

      • Anlagehorizont
      • Anlageziel
      • Renditevorstellung
      • Risikoneigung
      • Liquiditätsbedarf

      Auch wenn Anlagehorizont und –ziel bei den Banken und in den Medien nicht immer eine große Rolle spielen: Wie Sie Ihr Geld anlegen, ist zum großen Teil davon abhängig, wie lange und wofür Sie es anlegen wollen. Möchten Sie sich in einem Jahr eine große Reise gönnen und dafür sparen? Dann wäre es wohl keine gute Idee, die 5.000 in Aktien zu investieren. Die Schwankungsbreite dieser Anlageklasse ist dafür einfach zu hoch. Größere Verluste können so schnell nicht wettgemacht werden. Hier bieten sich sichere Anlagen wie festverzinsliche Wertpapiere, Tagesgeldkonten oder Festgeldanlagen bei Banken an.

      Welche Rendite bei welchem Risiko?

      Sie möchten mit Ihren 5.000 Euro in jedem Fall jährliche Renditen von drei, vier Prozent oder mehr erzielen? Dies ist im Minizinszeitalter mit sicheren Zinsanlagen nicht möglich. (Oder nur, wenn Sie große Risiken eingehen und zum Beispiel Anleihen von sehr bonitätsschwachen Emittenten kaufen.) Dann führt kein Weg an Aktien, Anleihen oder anderen Vermögenswerten vorbei. Last but not least, spielt die Liquidität eine wichtige Rolle. Kann es sein, dass Sie im Falle unvorhergesehenen Ausgaben – die Klassiker sind Auto oder Waschmaschine – über die 5.000 Euro verfügen müssen? Dann kommen weder Festgeldsparen noch Börseninvestments infrage. Denn anlegen sollten Sie nur, was Sie nicht für das tägliche Leben benötigen. Wenn Sie Ihr Geld lieber „parken“ und jederzeit darüber verfügen möchten, könnte ein Tagesgeldkonto das Richtige für Sie sein.

      5.000 Euro aufs Festgeldkonto

      Im Folgenden spielen wir zwei Szenarien durch, in denen Sie 5.000 Euro 20 Jahre lang anlegen und nicht darauf zugreifen müssen. Wenn Sie auf keinen Fall das Risiko eingehen möchten, auch nur einen Cent zu verlieren, könnte für Sie Festgeldsparen über eine Bank infrage kommen. Angenommen, Sie finden ein Angebot eines Geldinstituts, das Ihnen einen jährlichen Zins von 1,2 Prozent zahlt. Sie sparen mit Zinseszins. Das heißt: Sie investieren die jährlichen Zinsen umgehend in den bislang angesparten Betrag. Nach 20 Jahren verfügen Sie über ein Guthaben von rund 6.347 Euro. Gleichwohl sollten Sie den Verlust der Kaufkraft des Geldes überdenken. Angenommen, die jährliche Inflation liegt bei 1,5 Prozent: Damit 5.000 Euro in 20 Jahren die gleiche Kaufkraft wie heute haben, müssten Sie in 20 Jahren rund 6.734 Euro besitzen. Unterm Strich sind die auf diese Weise angelegten 5.000 Euro weniger wert als heute.

      Mehr Rendite mit Aktien

      Sie wollen mit den 5.000 Euro mehr Renditen erwirtschaften als im vorherigen Beispiel? Dann sollten Sie überlegen, zumindest einen Teil des Betrags in Aktien zu investieren. Zwar können Aktienkurse schwanken. Über längere Zeiträume ist es Ihnen jedoch möglich, Kursdellen auszusitzen. Studien haben ergeben: Je länger der Anlagezeitraum, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie mit Aktien Gewinne erzielen. Um ein Gefühl für die Wertentwicklung der Aktienmärkte zu bekommen, können Sie sich die historische Performance großer Indizes wie S&P 500 (USA), Euro Stoxx 50 (Eurozone) oder DAX (Deutschland) einmal über mehrere Dekaden ansehen. Bekanntestes Beispiel ist hierzulande der DAX, der die Aktien der 30 wichtigsten börsennotierten deutschen Unternehmen enthält. So startete der DAX Ende 1987 mit 1.000 Punkten. Ende April 2020 notierte er bei knapp 11.000 Zählern. (Natürlich ist auch klar, dass die Vergangenheit für die Zukunft keine Garantien bietet.)

      5.000 Euro an der Börse anlegen. Aber wie?

      Wie aber sollen Sie nun Ihre 5.000 Euro konkret anlegen? Als digitaler Vermögensverwalter unterstützen wir Sie bei Whitebox dabei gerne. Als Finanzinstrumente setzen wir kostengünstige Indexfonds (ETFs) ein. Sie werden passiv gemanagt und bilden zumeist einen Index eins zu eins ab. Grundsätzlich könnten Sie das auch selber tun, indem Sie sich ETFs ins Depot legen. Aber genau dabei stoßen viele Privatanleger an ihre Grenzen. Wie genau soll denn die Vermögensaufteilung aussehen? Oder einfach einen DAX-Indexfonds kaufen? Letzteres ist zwar einfach, birgt jedoch große Risiken. Wenn Sie die 5.000 Euro komplett in den DAX investieren, setzen Sie quasi alles auf eine Karte, sprich den deutschen Aktienmarkt. Was ist aber, wenn genau dieser einbricht? Wir bei Whitebox legen Ihr Geld nicht nur in einer Region an, sondern weltweit. Und dabei setzen wir mit Indexfonds nicht nur auf Aktien, sondern auch auf andere Anlageklassen wie Anleihen. Im Endeffekt nehmen Sie an der Entwicklung von tausenden verschiedenen Aktien und Anleihen teil. Diese Art der Vermögensaufteilung nennt man Diversifikation. So streuen Sie Risiken auf verschiedene Anlageklassen, Regionen, und Branchen. Wir bei Whitebox übernehmen für Sie die Erstellung und das Management Ihres Portfolios.

      Ihr Portfolio bei Whitebox

      Bevor wir das tun, teilen Sie uns mit, wie viel Risiko Sie bereit sind, mit Ihrem Investment einzugehen. Je nach Ihren Vorstellungen erhalten Sie ein defensives, ausgewogenes oder offensives Depot. Je risikofreudiger Sie sind, desto größter der Anteil der Aktien-ETFs. Sie können zwischen zehn Risikostufen wählen: Von Stufe 1 (geringstes Risiko) bis Stufe 10 (höchstes Risiko). Klicken Sie sich ruhig einmal auf unserer Plattform durch. Hier erfahren Sie konkret…

      … in welche Werte Sie investieren,

      … welche Renditen damit möglich sind,

      … welches Risiko Sie dafür eingehen und

      … welche Gebühren bei dem Investment entstehen würden.

      Dies wollen wir an dieser Stelle mit den 5.000 Euro tun (Stand: 01.05.2020). Wir wählen unter den drei Kategorien „Sicherheitsorientierte Anlage – Ausgewogene Anlage – Renditeorientierte Anlage „Ausgewogene Anlage“ aus. Unter „Einzahlung“ geben wir 5.000 Euro ein. Als nächstes verneinen wir „Monatliche Einzahlung“ und „Liquiditätsbedarf“. Als Risikostufe geben wir „6“ („Moderat“) ein. Ihr Portfolio besteht (über den Einsatz von Indexfonds) zu 60 Prozent aus Aktien, zu 39 Prozent aus Anleihen und zu einem Prozent aus Cash. Unser System berechnet eine erwartete jährliche Rendite von 4,5 Prozent. Nach 20 Jahren Anlagedauer ergibt sich daraus ein Betrag von rund 12.058 Euro.

      Computer-simuliert Rendite- und Risikoszenarien

      Das Renditeszenario basiert auf einer Wahrscheinlichkeitsrechnung und der Simulation etlicher Marktszenarien. Dies ist natürlich keine Garantie dafür, dass sich das Portfolio künftig genau so entwickelt. Gleichwohl erhalten Sie eine realistische Vorstellung davon, in welchem Bereich die Rendite voraussichtlich liegen wird. Das gleiche Prinzip gilt für das zu erwartende Verlustrisiko. Hierzu finden Sie bei uns die Kennziffer „CVaR“ (Conditional Value at Risk). Diese ist die Erweiterung des Value at Risk (VaR) und gibt den wahrscheinlichkeitsgewichteten durchschnittlichen Verlust für den Fall an, dass der Verlust eines Investments den angegebenen VaR übersteigt.

      Darüber hinaus können Sie sich auf den übersichtlichen Grafiken genauer anschauen, aus welchen Regionen die Aktien und Anleihen stammen, in die wir für Sie mit Indexfonds investieren. Genauso sehen Sie, welche Finanzinstrumente wir im Einzelnen verwenden.

      Fazit: Sie müssen kein Börsenexperte sein, um Ihr Geld an der Börse anzulegen. Bevor Sie Ihre Entscheidung treffen, investieren Sie ruhig ein wenig Zeit in die Möglichkeiten, die Ihnen die Märkte bieten. Wir unterstützen Sie dabei! Sie haben noch Fragen? Dann fragen Sie uns gerne!