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Sparraten: Schon kleine Beträge machen einen Unterschied | Whitebox

Sparraten: Schon kleine Beträge machen einen Unterschied

Geschrieben von Nadine Friederichs
19. August 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Als Sparrate bezeichnet man einen Geldbetrag, den ein Anleger regelmäßig in eine Geldanlage einzahlt. Wenn Sie sich nun fragen, wie viel das sein soll: Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Fest steht aber: Sie können schon mit kleinen Sparraten über die Zeit ein kleines Vermögen aufbauen. Und je früher Sie anfangen, desto weniger muss es sein.

      Die wichtigsten Inhalte dieses Artikels

      • Die Sparrate ist der absolute Betrag, den Anleger in einer bestimmten Periode – meist monatlich – ansparen.
      • Was Sie sparen können, ergibt sich aus der Differenz von monatlichen Einnahmen und Ausgaben.
      • Wie hoch Ihre Sparrate ausfallen soll, hängt von vielen Faktoren ab, etwa dem Einkommen, den nötigen Ausgaben und dem Sparziel.
      • Es lohnt sich in jedem Fall, früh anzufangen, dann müssen die Sparraten nicht so hoch liegen.

      Was ist eine Sparrate?

      Die Sparrate ist der absolute Betrag, den Anleger in einer bestimmten Periode – meist monatlich – ansparen. Unter der Sparquote ist hingegen der Anteil der Sparsumme am Einkommen zu verstehen. Die mögliche Sparrate ergibt sich – vereinfacht gesagt – aus den Einnahmen abzüglich der (nötigen) Ausgaben.

      Wie hoch die Sparrate ausfallen soll, hängt von vielen Faktoren ab: Einkommen und Ausgaben, Sparziel und -dauer. Wichtigstes Sparziel der meisten Menschen ist wohl die Altersvorsorge. Daneben können Sie aber auch auf die eigene Immobilie, eine größere Reise oder das Studium der Kinder sparen.

      Wie hoch sollte meine Sparrate sein?

      Das lässt sich nicht pauschal beantworten, sondern kommt ganz auf Sie an: Zum einen auf das, was Sie verdienen und was Sie „entbehren“ können, zum anderen, darauf, wofür Sie sparen und wieviel Geld Sie dafür benötigen. Um herauszufinden, was Sie von Ihrem laufenden Einkommen zur Seite legen könnten, müssen Sie eine ehrliche Einnahmen- und Ausgabenrechnung machen.

      Dabei kann ein Haushaltsbuch (das es ja längst auch in digitaler Form gibt), wichtige Dienste leisten. Denn die meisten Menschen wissen gar nicht, für was sie konkret Geld ausgeben. Die wichtigsten Posten sind in der Regel Miete bzw. Hypothek, Wohnnebenkosten und eventuelle Rücklagen für die eigene Immobilie, Versicherungen, Lebensmittel, Kleidung, Auto, Urlaube, Freizeitgestaltung und gegebenenfalls Kinderbetreuung.

      Wenn Sie eine Übersicht erstellt haben, sehen Sie vielleicht auch, wo noch Sparpotenzial besteht. Angaben dazu, was vergleichbare Haushalte durchschnittlich ausgeben, finden Sie auf vielen Seiten im Internet. Den Ausgaben werden die Einnahmen gegenübergestellt. Das sind neben den laufenden Einkommen auch Urlaubs- oder Weihnachtsgeld oder sonstige Zusatzzahlungen, Kapitalerträge und eventuelle Mieteinnahmen.

      Wie hoch sollte meine Sparquote sein?

      Manche Experten empfehlen eine bestimmte Sparquote, an der Sie dann langfristig festhalten sollen. Wenn Sie dann eine Gehaltserhöhung bekommen, würden Sie von diesem „neuen“ Geld auch wieder einen bestimmten Prozentsatz zurücklegen. Meist werden 5, 10 oder 20 Prozent empfohlen. Manche prahlen auch mit einer Sparquote von 70 Prozent oder höher. Das ist aber nur in bestimmten Lebenssituationen möglich, etwa für einen gutverdienenden Jungakademiker vor der Familienphase, der günstig wohnt, kein Auto benötigt und keine teuren Hobbies hat.

      Wann sollte ich anfangen zu sparen?

      Einfache Rechnungen zeigen: Es ist wichtig, früh anzufangen. Denn dann sammelt sich über die Zeit einiges an und der Zinseszinseffekt kommt voll zum Tragen. Je später Sie anfangen, desto mehr müssen Sie im Monat auf die Seite legen. Das kann dann zu Lasten der Lebensqualität gehen. Sie können als Anleger übrigens auch mit kleineren Beiträgen anfangen. Wichtig ist dabei, langfristig und kontinuierlich zu sparen.

      Wie hoch sind die Sparraten der Deutschen?

      Die Deutschen sparen viel und gerne – und so mancher trägt den inoffiziellen Titel des „Sparweltmeisters“ mit einigem Stolz. Die Fondsgesellschaft Flossbach von Storch hat in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Konsumforschung GfK 2019 das Sparverhalten der Deutschen untersucht. Demzufolge sparten nahezu 40 Prozent der zwischen 18- und 29-Jährigen bis zu 100 Euro monatlich. Monatlich zwischen 100 und 200 Euro sparten in allen Altersgruppen immerhin noch um die 20 Prozent.

      Wie soll ich mein Geld anlegen?

      Wenn Sie einmal ermittelt haben, was Sie (z.B. im Monat) an die Seite legen können, ist die einfachste Art der Umsetzung ein Sparplan. Sparpläne haben den Vorteil, dass das Geld regelmäßig von Ihrem Konto abgebucht wird und Sie sich nicht kümmern müssen. Im Gegensatz zum Beispiel zu Kapitallebensversicherungen können Sie, wenn es wirklich nötig ist, aber dennoch an Ihr Geld.

      ETF-Sparpläne gelten mittlerweile als eine der besten und günstigsten Möglichkeiten, in kleinen Schritten ein Vermögen aufzubauen. Schon ab 25 Euro pro Monat können Sie für das Alter vorsorgen. Grundsätzlich können Sie natürlich auch über aktiv gemanagte Fonds sparen, diese sind in der Vergangenheit aber regelmäßig an ihrem Ziel, den Markt zu schlagen, gescheitert. Außerdem sind aktiv gemanagte Fonds deutlich teurer als passive Fonds.

      Mit Whitebox ein Vermögen ansparen

      Wenn Sie über einen Sparplan ein (kleines) Vermögen aufbauen wollen und an dem zusätzlichen Service einer aktiven Vermögensverwaltung mit ETFs interessiert sind, können Sie sich an Whitebox wenden. Als digitaler Vermögensverwalter machen wir Ihnen auf Basis Ihres Anlegerprofils einen konkreten Vorschlag für eine passende Lösung für den langfristigen Vermögensaufbau. Der Vorteil bei uns: Mittels Sparplan investieren Sie monatlich in das von uns für Sie zusammengestellt Portfolio. Sie kaufen also mit Ihrer Rate – Sparpläne sind bei uns ab fünf Euro monatlich möglich, wenn die Mindestanlagesumme investiert ist – immer einen Teil des gesamten Anlagekorbs.

      Ein Beispiel: Sie wollen in 25 Jahren rund 120.000 Euro für die zusätzliche Altersvorsorge zurücklegen. Whitebox erstellt dann ein Portfolio, bei dem die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass über die kommenden 25 Jahre eine jährliche Rendite von 4,5 Prozent erzielt werden kann. Daraus ergibt sich die Höhe der monatlichen Sparraten. Um die gewünschte Sparsumme zu erreichen, müssten Sie in diesem Fall monatlich rund 219 Euro einzahlen. Überweisen würden Sie dann insgesamt 65.700 Euro, die restlichen 54.300 Euro würden durch die Renditen der Indexfonds erzielt.