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Spar-Challenges - Warum Geldanlage wichtiger ist I Whitebox
Geldanlage | 3 min

Geld zurücklegen - Das steht hinter den Spar-Challenges

Geschrieben von Nadine Friederichs
12. Februar 2020
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Inhaltsverzeichnis

      Wer im Alltag Probleme hat, Geld für die Zukunft zurückzulegen, der kann sich mit einer Spar-Challenge selbst überlisten. Ein Blick auf die beliebtesten Herausforderungen – und wie man es besser machen kann.

      Sei es die monatliche Miete, der Einkauf oder Kino-Besuch – eigentlich geben wir ständig unser Geld aus. Trotzdem wollen und müssen wir auch Geld für die Zukunft anlegen. Wenn Sie genau damit Schwierigkeiten haben, kann eine Spar-Challenge helfen. Eine solche Herausforderung soll Sie inspirieren, mit Ihrem Geld etwas sorgsamer umzugehen und es im Idealfall gewinnbringend anzulegen. Von der 5-Euro-Methode über die 52-Wochen-Challenge bis hin zur klassischen Sparquote: Dieser Artikel zeigt, was hinter den bekanntesten Spar-Challenges steckt und wie Sie es schaffen, das Ersparte für sich arbeiten zu lassen.

      Aber zunächst zur Grundidee, die sich bei allen Spar-Challenges gleicht: Sie überlegen sich einen Zeitplan, wählen eine Methode aus und notieren regelmäßig Ihren Erfolg – gerade das soll Sie motivieren, nicht aufzugeben.

      Die 5-Euro-Methode

      Die 5-Euro-Methode (häufig auch 5-Euro-Trick genannt) ist denkbar einfach. Nehmen Sie jedes Mal, wenn Sie einen 5-Euro-Schein in Ihrem Portemonnaie entdecken, den Geldschein heraus und legen Sie ihn in ein Kästchen oder ein klassisches Sparschwein. Sobald Sie damit eine gewisse Summe, etwa 100 oder 200 Euro, gesammelt haben, bringen Sie diese zur Bank. Der „psychologische Vorteil“: Sie sehen unmittelbar Ihren Sparerfolg, das kann durchaus motivierend sein. Sie können diese Methode selbstverständlich auch für andere Geldscheine oder Münzen verwenden. Wichtig dabei ist: Es sollte ein Geldstück sein, das sie häufig im Portemonnaie haben, damit es sich lohnt. 

      Die 52-Wochen-Challenge

      Bei dieser Challenge legen Sie in jeder Woche des Jahres einen bestimmten Betrag zurück. Dafür müssen Sie deutlich strukturierter vorgehen, als es bei der 5-Euro-Methode der Fall ist. Sie können zum Beispiel in der ersten Woche einen Euro, in der zweiten Woche zwei Euro und dann Woche für Woche immer einen Euro mehr zur Seite legen. Wenn Sie mit einem Euro angefangen haben, hätten Sie zum Ende des Jahres 1378 Euro angespart.

      Die Kleingeld-Challenge

      Die Kleingeld-Challenge funktioniert ähnlich wie die 5-Euro-Methode. Hierbei geben Sie grundsätzlich kein Kleingeld mehr aus. Stattdessen nehmen Sie es zum Ende jeder Woche aus Ihrem Portemonnaie heraus und stecken es in ein Sparschwein. Am Ende eines gewissen Zeitraums, etwa nach sechs Monaten, bringen Sie Ihr Geld zur Bank – und werden erstaunt sein, wieviel auf diese Weise zusammengekommen ist. 

      Die Sparquote

      Alternativ zu den bisherigen Methoden können Sie sich auch eine Sparquote auferlegen. Sie können zum Beispiel festlegen, monatlich 50 Prozent Ihres Einkommens nicht auszugeben. In einigen Finanzblogs wird gar mit einer Sparquote von 75 Prozent geworben. Um eine solch strikte Sparmethode zu erfüllen, müssten Sie aber womöglich Ihren Lebensstil drastisch verändern, sprich einschränken. Alternativ könnten Sie deshalb Ihre Sparquote monatlich ansteigen lassen – damit die Umstellung nicht zu hart ist.

      Geld aus der Spar-Challenge anlegen

      Geld für die Zukunft zurückzulegen ist zwar sinnvoll, allerdings ist reines Sparen heute nicht mehr effektiv. Wegen der Mini-Zinsen machen Sie heute schon faktisch einen Verlust, wenn Ihr Geld nur auf dem Konto liegt. Die Inflationsrate, also die jährliche Geldentwertung, ist nämlich meist höher als die Zinsen, die Sie zum Beispiel auf ein Tages- oder Festgeldkonto bekommen. Legen Sie Ihr Geld nur in ein Sparschwein, verpassen Sie sogar sämtliche Zinsen – und machen deshalb noch mehr Verlust.

      Wenn Sie aber das über eine klassische Spar-Challenge zurückgelegte Geld anlegen, können Sie noch eine Rendite einstreichen – und so macht Sparen dann endlich wieder Spaß. Dazu müssen Sie auch kein Experte für den Aktienmarkt sein oder wissen, wie eine Anleihe im Detail funktioniert.

      Ein Robo-Advisor legt Erspartes im Namen der Kunden an, die meist nicht die Zeit oder das Wissen haben, um ihr Geld sinnvoll über verschiedene Anlageklassen wie Anleihen, Aktien und Rohstoffe zu streuen. Als Kunde können Sie aber genau festlegen, wie viel Risiko Sie eingehen möchten – von „sehr sicher” bis „sehr risikoreich”. Der digitale Anlageprofi hält sich dann an Ihre Vorgaben und investiert Ihr Geld über viele Länder hinweg. Und dann lohnt sich Sparen auch wieder: Mit einem Whitebox-Portfolio der Risikostufe 1 (geringstes Risiko) lag die Rendite im Zeitraum vom 01. November bis zum 31. Oktober 2019 zum Beispiel bei 5,5 Prozent.

      Erfahren Sie hier mehr zum Anlageansatz von Whitebox oder der Rendite, die Whitebox-Portfolios erwirtschaftet haben. Sie haben noch Fragen? Dann wenden Sie sich gerne an unsere Kollegen aus dem Kundenservice